Adieu Windows – genug ist genug

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Adieu Windows – genug ist genug

Kommentare zum Artikel: 46

Ich hätte nicht gedacht, dass es einmal so weit kommt, aber es ist soweit: Ich habe einfach keine Lust mehr, mich mit Windows zu beschäftigen. Es reicht. Nach knapp 30 Jahren habe ich endgültig die Nase voll.

Während ich das hier schreibe, ist ein Rechner auf meinem Schreibtisch seit einer halben Stunde dabei, Updates für Windows 10 nicht etwa zu machen – nein: Er ist dabei, sie “vorzubereiten”. Und obwohl ich es als IT-Journalist eigentlich wissen müsste, habe ich keine Ahnung, was er da eigentlich genau für mich vorbereitet. Darum gebeten habe ich ihn jedenfalls nicht. OK, am Abend vor meinem Geburtstag weiß ich auch nicht genau, was meine Familie für mich vorbereitet. Aber da bin ich ja mit entsprechenden Heimlichkeiten einverstanden und freue mich sogar darüber.

Zerrüttete Beziehung

Windows 10 hingegen bereitet irgendwelche Updates vor, von denen ich gar nicht weiß, ob ich sie haben will. Das Verhältnis zu meinem Windows-Rechner ist aber ohnehin seit geraumer Zeit – sagen wir: angespannt. Seit Windows 10 hat sich nämlich etwas Entscheidendes verändert: Wir reden nicht mehr richtig miteinander. Genauer gesagt: Windows fragt mich nicht mehr, was ich will, sondern tut grundsätzlich das, was Microsoft will. Aber ich habe ich es mir natürlich auch selber eingebrockt, denn bei der Installation von Windows 10 musste ich dem Lizenzvertrag zustimmen. Und da heißt es sinngemäß, dass ich mich mit im Hintergrund ablaufenden Updates ohne Benachrichtigung einverstanden erkläre. Und eben genau so eines bereitet mein Rechner wahrscheinlich gerade für mich vor.

Pest oder Cholera

Fenster zum Einstellen von "Windows-Diensten".

Wer das automatische Windows-Update ausschalten will, muss im Maschinenraum herumschrauben.

Benutzer der Home-Version von Windows 10 wie ich können daran nichts ändern. Man kann die Funktion nämlich nicht einfach ausschalten. Jedenfalls nicht, ohne im Windows-Maschinenraum herumzuschrauben und zum Beispiel im “Services”-Dienstprogramm den Windows-Update-Dienst komplett zu deaktivieren. Das aber hätte zur Folge, dass natürlich auch Sicherheitsupdates nicht mehr eingespielt und Sicherheitslücken somit nicht mehr geschlossen würden. Beides wäre nicht wirklich befriedigend. Selbst wenn mich ein Kollege vor Problemen warnen würde, die nach einem von Microsoft unbemerkt durchgeführten Update aufgetreten sind, müsste ich verdammt schnell tippen und klicken können, um zu verhindern, dass es mir in Kürze genauso geht.

Katz’ und Maus

“Windows as a Service” nennt sich das im Marketing-Sprech. Und das meint: So wie man ja etwa bei Facebook auch keinen Einfluss auf die einzelnen Funktionen hat, so hat man das bei Windows eben jetzt auch nicht mehr. So erklärte es mir eine Microsoft-Mitarbeiterin. Man kann ein System nur noch so nutzen, wie der Hersteller das vorgibt – oder man lässt es eben sein. Gerade habe ich mich durch all die vielen verschachtelten und versteckten Schalter gearbeitet, mit denen ich den Windows-10-Datenhunger wenigstens ein wenig eindämmen kann – schon morgen könnte Microsoft das per unbemerktem Update wieder rückgängig machen. In Redmond kommt man auf den Gedanken, Werbung ins Startmenü einzubauen? Ich könnte das nur akzeptieren oder Windows den Rücken kehren. Mit dem kleinen Unterschied, dass man auf Dienste wie Facebook auch verzichten könnte – bei dem am weitesten verbreiteten PC-Betriebssystem Windows sieht das aus Mangel an Alternativen schon etwas anders aus. Denn zwar gibt es Linux, mit einem Umstieg in diese völlig andere Welt ist aber so mancher PC-Normalbenutzer höchstwahrscheinlich reichlich überfordert. Davon abgesehen, dass nicht alles an Software eben auch in einer Linux-Version zur Verfügung steht. Da müsste man dann schon gleich komplett in die Apple-Welt wechseln, wo das Wort Bevormundung dann aber nur einfach anders buchstabiert wird.

Einheitliche Basis

Stichwort “Bevormundung”. Eine neue Dimension schien die durch Microsoft kurzzeitig dadurch erreicht zu haben, als aus den USA die Nachricht kam, dass der Upgrade-Prozess von Windows 7, 8 und 8.1 auf Windows 10 demnächst automatisch starte, wenn da ein zu großer Zögerer vor dem Schirm sitzt, der das freundliche Angebot eines kostenlosen Upgrades auf Windows 10 einfach nicht annehmen will. Das aber war entweder tatsächlich ein Fehler, wie Microsoft nach einigem Wirbel schnell erklärte. Oder nach dem Motto “Man kann es ja mal versuchen” wollte man einfach ausprobieren, wie weit man gehen kann, bis spürbarer Widerstand von den Nutzern kommt. Wir wissen es nicht, aber zuzutrauen wäre es einer Software-Firma, die mit dem Problem einer völlig unübersichtlichen Versionen-Vielfalt bei Windows kämpft und Altlasten wie XP oder Vista gerne endgültig ad acta legen würde. Gegen die automatischen Updates regt sich jetzt jedenfalls schon Widerstand: Auf der Petitionsplattform change.org wurde eine entsprechende Aktion gestartet.

Mann steht vor einem großen Bildschirm, auf dem ein Sternenhimmel und ein weit entferntes Windows-Logo zu sehen ist.

Adieu Windows – genug ist genug.

Ctrl-Q

All das will ich in Zukunft aber nicht mehr mit einem Rechner erleben, auf den ich als Arbeitsgerät wirklich angewiesen bin. Natürlich werde ich weiter verfolgen, wie es mit Windows weitergeht – schon aus beruflichem Interesse. Die sonstigen Ideen aus Redmond werden mich aber weitgehend kalt lassen. Nach fast 30 Jahren kehre ich Windows den Rücken. Irgendwann ist das Maß einfach voll.

Sendung zum Thema

WDR 5 Service – Computer: Ärger um Windows 10? (21.10.2015) 

Über den Autor

Michael Stein kam über C64, Atari ST, Schneider CPC und Amiga zu PC und Mac. Sein erstes Handy ("Pocky") wog handliche 600 Gramm. Er arbeitet seit 1986 als Wissenschafts- und Technikjournalist und wurde mit dem "Journalistenpreis Informatik" ausgezeichnet. In seinem "zweiten Leben" studiert er Evangelische Theologie.

46 Kommentare

  1. Ich bin richtig erleichtert, ich hatte den Umzug zu Linux schon mehr oder weniger vor ungefähr 4 Jahren getan.

    Allgemein geht das was Windows fabriziert da gerade so überhaupt nicht: Zwangsupdates, Datenschutz bzw. Daten abzapfen (man kann nicht alles abstellen!) usw.

    Wer wechseln will, dem sei Ubuntu empfohlen, das Beste: Es ist leicht zu indtallieren, Viren gibt es kaum, kein Linuxkey oder ähnliches. Einziger Nachteil: Als Gamer lieber lassen, ansonsten: Surfen, E-Mail, Musik hören, streamen usw. läuft alles 1A.

    Updates sind in unter 3 Mjnuten fertig, Installation geht such fix, nur trauen muss man sich, ich habe es nicht bereut.

  2. tuxliebhaber am

    What? Es benutzt noch jemand Windows? Der Weg in die Welt der FOSS ist lang und beschwerlich… Aber wer den Übergang geschafft hat, dem öffnet sich eine Welt mit unendlichen Möglichkeiten. Selber habe ich leider immer wieder mit M$ zu tun, aber meine eigenen Geräte haben seit 1998 kein Windows mehr gesehen… Zu mühsam, zu neugierig, zu fett, zu unflexibel, zu bunt, zu bevormundent. Es gibt nichts unter Windows, was ich nicht auch mit FOSS erreichen kann! Unter umständen sogar besser und leichter…

  3. Sigurd Schwiggi am

    Oh Ihr armen Windows – genug ist genug – User. Steigt doch auf Apple um, dort seid Ihr noch 100x mehr von der Apfel Firma abhängig. Die sagen Euch schon wo der Weg lang geht.
    Ich habe etwa 30 Win 7, 8,1 Computer auf Windows 10 upgedatet. Einzig bei einem sehr älteren Notebook hatte ich Update Probleme. Aber auch das kriegte ich hin. Nirgends Treiber-Probleme. Ausnahmslos alle Computer laufen schneller und flüssiger. Microsoft hat einen sehr hohen Sicherheits-Standard. Sie stopfen ihre Löcher schneller als alle Mitbewerber. Also ich habe kein Problem damit, dass mich Microsoft teilweise managt. Was mich ärgert ist, dass sie Versprechungen zu gewissen WIN Phones gemacht haben (Update auf WINPHONE 10) und nicht gehalten haben. Dass sie nach dem anfänglichen Elan um Nokia und der Lumia Reihe nun wieder Total absacken und alles verschlafen. Das ist ärgerlich!

  4. http://www.easylinux.de/ ==> nicht(!) für Linux-Gurus/Nerds von Linux-Gurus/Nerds :-)
    Da gibt es u. a. jede Menge zur Vorabinformation auch für “Wechselinterressierte” – und in der im Zeitschriftenhandel auch das aktuelle Heft gleich mit sogenannten Live-CDs zum gefahrlosen Testen, d. h. ohne das bestehende Windows und die Festplatte(ndaten) anzufassen.
    (privat: LinuxMint 17.3 / beruflich: Win7)

  5. ich arbeite mit Windows 8.1 Pro 64 Bit und muss gestehen habe keine Probleme damit,
    es läuft besser als ich am Anfang vermutet hatte. Ich bin 2013 von Windows XP nach Windows 8.1 Pro umgestiegen und nach einigen Anfangsproplemen mit der Erkennung
    von Laufwerken läuft heute alles prima. Meiner Meinung nach braucht keiner ein Windows10.

  6. Hab schon ne Ubuntu-DVD und ne zusätzliche Platte zu Hause liegen, die ich im kommenden Urlaub mal zusammen ausprobieren werde. MS-Updates waren bei mir schon immer deaktiviert weil ich es mit Spionen und andere an meinem Rechner fummeln lassen nicht so habe. Und beim Thema Sicherheit habe ich ein Anti-Virenprogramm. (Mal abgesehen von Mails nur im Reintext usw.) Dem Anti-Virenprogramm schenke ich mehr Vertrauen als MS. Von daher bleibt auf der ersten Platte noch Win7 drauf und mit der 2ten Platte werde ich dann mal langsam auf Ubuntu wechseln. (Zumindest versuchen)
    Immerhin gibt es SeaMonkey und OpenOffice auch für Linux und einige eigentlich-Windows-Programme sollen auch mit Wine unter Linux laufen. Wird sich demnächst zeigen wie das in der Praxis aussieht.

  7. Ich habe bei mir ein downgrade gemacht : von 8.1 auf 7 und da bleibe Ich erst einmal, 10 kommt mir nicht ins Haus!
    Ich benötige meinen Rechner auch nicht mehr so oft, eigentlich nur wenn Ich einen großen Bildschirm benötige. Mir reicht im Grund ein einfaches tablet von lenovo mit android 4.0. Dies benutze Ich mehr als das teure samsung galaxy S mit lollipop, welches für meine Frau gekauft wurde. Ersteres funktioniert für meine Anwendungen wie mail, surfen, drucken und scannen selbst Musik downloaden und verwalten besser als das Große.Deshalb werde Ich diesen teuren “mercedes” auch wieder verscherbeln!

    • Kirsten Helmke am

      Genau! Mir ging es ähnlich! Mein PC “versuchte” eine ganze Nacht lang (!) Windows10 vorzubereiten. Ich dachte, ich müsste uptodate sein und wollte es downloaden. Nachdem ich es wieder löschen wollte, war der Cursor weg und es ging nichts mehr! Bin nur Anwenderin, deshalb hat jetzt mein PC-Spezialist den Computer, schmeisst windows10 und 8.1 runter und installiert wieder Windows7. Das reicht für den hausgebrauch und IST STABIL! Müssen wir immer die Versuchskaninchen sein? Habe auch die Nase voll!! Mir kommen ansonsten nur noch Android-Geräte ins Haus! ADIEU WINDOWS!!!!

  8. Christian Schmidt am

    Was mich mal interessieren würde mit welchem Smartphone der Linux-User unterwegs ist? Doch nicht etwa mit Android das ja einen Google-Account voraussetzt? Auch wenn Windows tiefer in der Privatsphäre rumeiert, finde ich das geschlossene System (Rechner, Smartphone, Tablet, xBox) interessant. Ein Account und gut ist. Ich selber nutze Linux Mint 17.2. :-)

  9. Hannes Wurst am

    Ich würde auch gerne von Windows loskommen. Ich habe allerdings ein Problem darin, dass ich zur Verwaltung meiner Fotos (ca. 40.000) bisher Adobe Photoshop Elemts verwende. Was gibt’s unter Linux, das die Tags, Alben und ähnliches übernimmt. Für Videobearbeitung verwende ich Magix. Auch hier würde mich eine Alternative für Linux interessieren. Zusätzlich habe ich Ms-Office im Einsatz. Hier benutze ich sehr stark die Datenbank Access. Gibt es unter einer Linux Distrubition etwas vergleichbares, ohne mich in die Untiefen von SQL bewegen zu müssen?

  10. Bei der Umstellung von Windows XP auf 7 hatte ich schon mit der Abkehr von der Microsoft-Welt geliebäugelt. In der c’t gab es seinerzeit sogar längere Artikel über die Leichtigkeit des Umstiegs auf Linux. Leider sind die nach dem Vorspann bald in die großen Nerd-Tiefen abgetaucht und haben sich ausführlich mit “Distributionen”, deren Namen meist nach Kaugummi oder Manga klingen, und – als wäre das nicht genug – mit unterschiedlichen “Desktops” beschäftigt. Für alteingesessene Linux-Liebhaber mag diese Vielfalt das tollste Ding der Welt sein. Für mich, die ich meinen Rechner nicht als Gegenstand eines Hobbys nutze, sondern als Arbeitsgerät, ist sie dagegen völlig verwirrend und hinreichend abschreckend, um dann doch bei Windows zu bleiben. Wenn Microsoft bei Windows 10 hartnäckig den Datenkraken geben und die Bevormundungspeitsche schwingen sollte, denke ich noch mal über Linux nach. Irgendwann, denn gottlob sollte Windows 7 ja noch einige Jahre gepflegt werden. (PS: Ich lasse mich gern belehren, welche die geeignete Distribution für einen Arbeitsrechner ist. :-))

    • Norge Bernard am

      31.10.2015

      Hallo und eine guten Tag Frau Susanne,

      Ihren Kommentar vom 30.10,2015 habe ich mit Interesse gelesen. In ihm finde ich manche Bermerkung, die ich in vielen anderen Kommentaren auch lesen konnte. Bestätigen möchte ich jedoch den Hinweis, dass der Umstieg heutzutage mit einer Leichtigkeit vonstatten geht! Denn eine Dual-Installation auf einer zweiten Partition von einer DVD oder USB-Stick – neben Ihrem Windows – geht mit einem ungewohnten Automatismus vonstatten. Vergessen Sie bitte die Vergangenheit mit Linux und nutzen Sie Gegegenwart.

      Auch ich nutze meinen PC und Laptop als Schreibgerät – und das täglich. Und Ihre Bedenken zu Windows 10 kann ich bestens verstehen. In einer jüngst veröffentlichten Studie kam zutage, dass ca. 95 % der Windows Käufer vor dem Klick der Einvständniserklärung die EULA nicht gelesen hatten. Hätten sie dies getan wäre so mancher Käufer wohl sehr sehr nachdenklich geworden! Aber so sind die Menschen – wird wohl nicht so schlimm sein mit der EULA.

      Die vielen unterschiedlichen Distributionen sollen nicht verwirren, wenn man sein Arbeits- und Interessengebiet lokalisiert hat. In dieser Hinsicht ist Windows monoton und hat nicht eine spezifische Auswahl anzubieten. Dieser Linux-Vorteil sollte ihm nicht als Nachteil angelastet werden.

      Am Schluß schreiben Sie, dass Sie sich gerne „belehren“ lassen, aber das klingt gar zu schulmeisterlich. Aber genau das möchte ich nicht, sondern Informtionen anbieten, woraus der Interessent selbst seine Entscheidung rational treffen kann.

      Vermutlich haben Sie meinen geposteten Beitrag vom 25.10.2015 gelesen, in dem ich mich über die Bauchschmerzen des Herrn M. Stein geäußert habe. Was ich immer wieder so bedauerlich finde, ist die Tatsache, dass aus einer leicht auszumachenden Ecke der Linux-Gegner die Wechselwilligen verunsichert werden. Leider gelingt es häufig, was nach meiner Einschätzung zum Nachteile des Suchenden führt. Mehr Wissen ist die Macht, eigenständige Entscheidungen treffen zu können. Und nichts scheuen die Gegner von GNU/Linux mehr, als mündige Zeitgenossen.

      In Ihrer Entscheidungsfindung könnte ich Sie gerne unterstützen. Ein erster Schritt wäre getan, wenn Sie meine ausführlich verlinkte Evaluation vom 30.07.2015 lesen, die ich ja in meinem Kommentar vom 25.10.15 genannt habe. Sie ist im Archiv des Online Magazin zu finden;
      [… magazin-auswege.de/?s=evaluation] Ergänzen Sie hier die fehlenden Internet-Vorauszeichen um darauf zugreifen zu können. Sollten Sie es vorziehen, mit mir in E-Mail Kontakt zu treten, steht dem nichts gegenüber. Da ich keinerlei wirtschaftliche Interessen habe, ist dies – wie alles bei Linux kostenlos.

      Sollten Sie den Schrit in die Software-Unabhängigkeit wagen, stehen für eine spätere Anwender-Unterstützung in Deutschland 271 Linux-Usergroups mit Rat und Tat kostenlos zu Seite. Möglicherweise ist in Ihrer Stadt oder in der Nähe eine User Group. Auch den Link der Usergroup-Adressen finden Sie in meiner Evaluation.

      Ich wünsche Ihen eine gute Entscheidung mit den Worten: quo vadis? Frau Susanne.

      Mit freundlichem Gruß

      Norge

      • Hallo, Norge,
        vielen Dank für Ihre prompte Antwort! Um zunächst ein mögliches Missverständnis auszuräumen: Bei der technischen Seite der Installation sehe ich keine Probleme. Ich habe unfallfrei Knoppix 7.4 herunterladen, auf DVD brennen und als USB-Livesystem zum Hineinschnuppern einrichten können. Das war alles mit wenigen Klicks mühelos machbar. Und den Glaubenskrieg, wie er von enthusiastischen Microsoft- bzw. Linux-Anhängern geführt wird, empfinde ich eher als leidig bis amüsant – gleichwohl kann ich objektive Argumente nachvollziehen (s. das Thema des Artikels von Herrn Stein). Mich irritiert aber die Distributions- und Desktopvielfalt. Ich habe mich heute noch einmal etwas mit diesem Thema beschäftigt – vielleicht erlauben Sie (und Herr Stein) zwei konkrete Fragen dazu? Wenn ich bei Lidux.de schaue, werden dort 23 Distributionen verglichen. Lediglich 3 davon beherrschen demnach Rolling Releases. Bedeutet das, dass Nutzer der übrigen 20 Distributionen bei einer Aktualisierung das komplette System neu einspielen, eventuelle zusätzliche Software hernach neu installieren und schließlich sämtliche Feineinstellungen erneut vornehmen müssen? Und: Wenn ich es richtig verstehe, liegt ein Unterschied der Distributionen in den Desktops und der zusätzlichen Software, die von Beginn an enthalten sind. Beides, den Desktop wie auch weitere Software, kann ich nachträglich austauschen bzw. installieren. Also fällt dieser Unterschied gar nicht wesentlich ins Gewicht? Vielen Dank für Ihre Hilfe!

        • Norge Bernard am

          Hallo Frau Susanne,

          schön, dass Sie auf meine Einlassung vom 31.10. geantwortet haben. Die leidige Frage, welches Linux-Betriebssystem für Sie das geeigneteste ist, können Sie nur selber beantworten. Da es aktuell ca. 300 ! Versionen – nach unbestätigten Angaben – gibt, sollte der Verwendungszweck bei Ihrer Berufsausübung den Ausschlag geben. Die Vielfalt ergibt sich aus der Individualität unser Zeitgenossen, die mit den angebotenen Ausführungen nicht glücklich waren. Und so wurde auf dem Grundgerüst die eigene Vorstellung umgesetzt.

          Wenn Sie sich auf die Seite einloggen, werden Ihnen schon viele Versionen offeriert: die schon eine gewisse Vorauswahl ermöglichen sollten.

          Es sind doch mehr als nur drei Distributionen, die das Rolling Release bieten:
          Von meinem aktuell verwendeten Ubuntu 14.04.2 LTS und Linux Mit 17.2 LTS habe ich in der Vergangenheit mehrmals ohne händisches Nachbessern – z.B. fehlende Software, die angebotene Aktualisierung vorgenommen. Wenn Sie die Aktivierungsverwaltung recht zügig alle drei, vier Tage anklicken, werden Ihnen die Neuerungen – und auch zu gegebener Zeit, die Nachfolge-Version angeboten. Wenn Sie mögen, können Sie mit einem Klick dies bewerkstelligen – mehr ist nicht notwendig, oder Sie bleiben noch bei der derzeitigen Distribution, warten ab bis die eventuellen ersten Hakeleien abgestellt wurden. Die Softwarepakete stammen bei den meisten Distributionen aus der gleichen Quelle.

          Zu Ihrem Erfolg mit Knoppix möchte ich auf eine weitere analoge Version hinweisen. Sind Sie als Lehrende in einer Grundschule, Gymansium oder sogar im universitären Bereich tätig, möchte ich Sie auf den USB-LERNSTICK aus der Schweiz, aufmerksam machen. Da ich ihn selbst vom Kreator Dr. Ronny Standtke erhalten und ausprobiert habe, wäre das eine sehr gute Einsatz-Möglichkeit, GNU-Software auf einem automen Stick anzuwenden.

          Die größte deutsch sprechende Kommunity ist ubuntuusers.de. Die meisten anderen sind überwigend in englisch hilfreich.

          Mit meiner Evaluation habe ich keinen „Glaubenskrieg“ verfasst. Darin habe ich aus den unterschiedlichsten Quellen nicht nur meine Auffassung dargestellt, sondern den Wert der freien Software ins rechte Licht gerückt und hoffentlich zum Nachdenken anregen können. Ich bin kein Freund proprietärer Werkstücke, egal aus welcher Schmiede sie kommen.

          Volker Grassmuck, FREIE SOFTWARE, ISBN 978-389331-569-7. Wer sich für den Erhalt und Einsatz freier Software einen eingehenden Überblick verschaffen will, dem ist dieses Werk ein guter Fundus.

          Mit diesen Ausführungen hoffe ich Ihnen Ihre Fragen beantwortet zu haben.

          Gutes Gelingen.

          Norge

    • Wolfgang Rothe am

      Linux-Mint ist tatsächlich einfach zu installieren und zu nutzen. Und wenn man sich über unterschiedliche “Desktops” keine Gedanken machen will …. muss man es auch nicht wirklich. Einfach mal die Live-Versionen ausprobieren. Ich würde für den einfachen Umstieg Mint mit Cinnamon-Desktop empfehlen, die entspricht für (Ex-)Windows-User wohl sehr, den bisher gewohnten Erscheinungsbildern. Installiert sich einfacher als Windows, man muss das System nicht am Datenklau hindern und mit der Hardware hatte ich in den vergangenen Jahren weniger Probleme, also bei Windows-Installationen.
      Mit Libre-Office, gibt es ein mittlerweile sehr ausgereiftes Paket, für die Bildbearbeitung kann Darktable, Raw-Therapie und auch Gimp in Frage kommen. Übrigens alles aus der zentralen Software-Verwaltung von Linux aus installierbar.
      Auch größere Updates gehen fix und man muss sich von dem System nicht bevormunden lassen, wann der Prozess starten soll.
      Ach ja … und schnell und ressourcenschonend ist es auch noch.
      Live-Versionen gibt es von nahezu jeder Distribution, die lassen sich auf einen USB-Stick oder eine DVD packen und einem Versuch, ohne jede Änderung am Rechner steht nichts im Wege. Und wer will, kann von da aus direkt installieren.

  11. Ich hab keine Ahnung von Linux und nutze es trotzdem. Ich hab mich ein Tag damit beschäftigt und es läuft reibungslos seit 1-2 Jahren. Linux Mint 17, quasi keine Viren, alles kostenlos und genauso einfach wie Windows…vielleicht sogar einfacher.

  12. Norge Bernard am

    Sehr geehrter Herr Michael Stein,

    Betr.: Adieu Windows – genug ist genug – vom 21.10 2015

    Ich habe Ihren Abschiedsartikel gelesen und frage mich, wie Sie in Zukunft Ihre Arbeit verrichten wollen. So ergibt sich der Verdacht, dass Sie bisher nur geringe oder historische Linux-Erfahrungen [mit fünf CDs?] gemacht haben. Aber das liegt auch bei mir schon gut 10 Jahre zurück. Was steht gegen die Neugier, die wohl die allermeisten kreativen Geister haben – nichts? Es hat nichts mit kühnem Mut zu tun, sich einmal auf die Seite von Klaus Knopper zu begeben und sich Knoppix 7.5 auf einen USB-Stick zu laden. Nebenbei bemerkt verfasse ich auf dieser USB-Version 7.5 dieses Schreiben. Auf meinem Rechner habe ich Ubuntu 14.04.2 und dem Laptop Linux Mint 17.2, beide LTS.

    Ich bin der Auffassung, dass für die meisten Menschen, die Office-Arbeiten zu erledigen haben, bei geistiger Frische das Bedienen von einer beliebigen Linux-Distribution keine, oder nur geringe (Anfangs)-Schwierigkeiten haben sollten. Jedes neue Medium erfordert eine Umorientierung. Leider sind die meisten Menschen nicht oder nur wenig geneigt, neue Erfahrungen zu machen.

    Die zahlreichen heterogenen Kommentare auf Ihre Windows Verabschiedung machen dies deutlich. Vom Zuspruch zu Windows 10 (?!) was mich besonders oder auch nicht verwundert, bis hin zu statischem Alt-MS-Gebrauch, differieren die Meinungen. Wer Windows 10 verwendet und sie als gut befindet, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit die EULA nicht gelesen oder nicht verstanden. Diese Form der Entmündigung über den Rechner und seinen Besitzer ist einfach abenteurlich und zeigt die grenzenlose Ungeheurlichkeit der Redmonder. Sie versuchen es halt und der Erfolg (?!) gibt ihnen derzeit noch recht.

    In keinem einzigen Kommentar lese ich ein Wort über die Auswirkungen von E. Snowdens Aufdeckungen, die doch geeignet sein könnten, sich wirklich von der US-Software zu verabschieden. Was muss noch passieren, dass wir User uns derart desavouieren lassen?

    Die Spionage die von allen Staaten dieser Welt uns Bürger so (auch unser Bundestrojaner) in immer weniger Freiräume zwängen, sollten uns wirklich wachrütteln. Sicherheit fängt bekanntlich schon bei der Auswahl des Betriebssystem an. Ich bin mir sicher, dass hier Widerspruch aufkommen wird. Aber hat der Widersprecher sich eingehend mit der aktuellen Situation der freien und unfreien Betriebssysteme und Software – in Sonderheit GNU/Linux – befasst? Ich vermute eher nicht.

    Das E. Snoden Ereignis, dessen Ende noch nicht abzusehen ist, war der Anlass für mich, eine Evalutation zu verfassen, die sich mit diesen beiden Software-Systemen auseinandersetzt. Sie wurde mit dem Titel „Proprietäre Software vs. freie Software GNU/Linux“ am 30.07.2015 im „Online-Magazin für Bildung, Beratung, Erziehung und Unterricht“ veröffentlicht. Dieses Non Profit Unterfangen sollte einfach die Gegenüberstellung zur Aufklärung und Differenzierung dienen.

    In meiner weit gefächerten Darstellung werden viele Argumente die in den Kommentaren Ihrer Verabschiedung Herr Stein, „Adieu Windows – genug ist genug“, genannt wurden, werden durch meine beigefügten Links untermauert. Und zwar in der Richtung, dass Wissen besser ist, statt sich mit den Unbilden einer Software herumzuschlagen, die eigene Entscheidungen manipuliert und torpediert.

    Ich hatte 64-jährig vor 21 Jahren mit Windows 95 begonnen und die MS-Schattenseiten vor 11 Jahren zu Linux verlassen. Schon zu meinen MS-Anfängen wurden besoners mit den MS-Nachfolgern Schnüffeleien bemerkt. Die Abkehr von allen US-amerikanischen Anbietern nutze ich seit Jahren und habe mit freien Betriebssystemen und GNUSoftware noch nie Schwierigkeiten erlebt. Ganz im Gegenteil! In meinem Berufsleben hatte ich keinerlei Kontakt und Erfahrungen mit Rechnern gehabt.

    So könnten meine 21 Jahre Erfahrungen denjenigen Mut machen, sich doch einmal mit GNU/Linux zu befassen und dazu lädt gerade Knoppix 7.5 ein.

    Mit freundlichem Gruß

    Norge

    • Linux_User_aus_Leidenschaft am

      Wenn das Aufklärung sein soll, dann Gute Nacht Marie, ähmmm Linux

      “Wer sich jetzt fürWindows 10 interessiert, muss feststellen, dass für den Rechner die Software für bestimmte Zeit (Monat/Jahr) nur gemietet werden kann, jedoch nie sein Eigentum wird.”

      Falsch – Software war nie Eigentum, sondern man hat immer nur eine Nutzungslizenz erworben. Und was wird jetzt gemietet? Auch mit Windows 10 gibt es keinen Mietvertrag

      “Microsoft bietet sogar den Usern die Windows illegal(!) erworbenen und keine Lizenz haben, Windows 10 fürs erste Jahr kostenlos an; ein Novum besonderer Art”

      ?????? Da ist nun gar nix Verständliches dran. Hier wird irgendwas von illegal mit einer Ein-Jahres-Lizenz vermengt. Was das zu bedeuten hat, keine Ahnung.

      Tatsache ist, eine illegal erworbenen Windows-Vorversion wird nicht! legalisiert, auch nicht für ein Jahr. Wie so oft wurde mal wieder was interpretiert, was nicht gesagt wurde http://winfuture.de/news,86305.html

      ” Die vormals funktionstüchtige Software ist auf einem anderen Rechner nicht mehr verwendbar, was durch die MS-Vertragsbedingungen EULA zwangsweise so gewollt ist”

      Wieder falschl – hinsichtlich der EULA stimmt das zwar, hier gibt es allerdings durch Gericht schon seit Jahren eine anderslautende Entscheidung.

      “Die Elektronik-Schrott-Belastung von ca. 1,5 Milliarden MS-XP Rechnern ist für ist für die Umwelt unverzeihlich und ethisch nicht akzeptabel! ”

      Was hat denn jetzt die vermeintliche Obsoleszenz des Betriebssystems mit einer Verschrottung von Computern zu tun? Der wird ja nicht per se funktionsuntüchtig.

      Sie sprechen ja im weiteren auch davon:

      “Sie sind nicht berechtigt, die Software auf einen anderen Computer oder Nutzer zu übertragen. …”

      Ungeachtet dessen, dass diese Regelung nur für OEM-Lizenzen vorgesehen war (und wie erwähnt durch Gerichtsentscheid obsolet ist), geht es darum die Lizenz auf einen anderen Rechner zur übertragen, der Ursprungsrechner mithin unabhängig wohl verschrottet werden würde.

      Herr Bernard, selbst beim besten Wohlwollen, in Ihrem Artikel wird vieles verwoben, zurechtgebogen, unlauter verquickt und ausdrücklich auch unrichtig dargestellt.

      Ich habe mir erspart, weitere Unzulänglichkeiten, wie z.B dem Hinweis, dass die EULA für Windows 10 nicht durchweg deutschsprachig seien – das zeugt davon, dass Sie diese nie gesehen haben, aber darüber vermeintlich objektiv berichten, tatsächlich aber nur einseitig falsch schwadronieren -, aufzuführen.

      Solche Ausführungen dienen weder der Aufklärung, noch der Verbreitung von freier Software, da sie schlichtweg unsachlich sind. Ein Bärendienst ist es allenfalls.

  13. Ralf Taufenbach am

    Der Artikel sagt nichts neues, ist jetzt nur alles mal aus einer persönlichen Sicht geschrieben. Neu ist nur das mit dem nächsten Win 10 Build die Werbung mit reinkommt. Mir fehlt in dem Artikel was zu den Alternativen für normale PC Benutzer. Als IT ´ler gibt es meines erachtens keine. Apple ist genauso eine Datenkrake (Kosten sind auch nicht zu verachten) und Linux für einen normelen PC Nutzer nicht händelbar.

    • Michael Stein am

      Ich glaube, dass man inzwischen auch als “normaler” PC-Nutzer gut mit Linux zurecht kommt. Die Installation von z. B. Ubuntu Linux ist völlig problemfrei. Schwierigkeiten könnte es nur da geben, wo man auf spezielle Windows-Programme angewiesen ist, die selbst mit Lösungen wie “Wine” nicht funktionieren.

      • Bodo Panitzki am

        Ich kann den Zorn über Windows durchaus nachvollziehen. Dies aber aus einem ganz anderen Grund:
        Bill Gates hat mich mit seinem Sch…betriebssystem nun 30 Jahre lang zur Verzweiflung gebracht. Mit jedem Hardware´update´ musste man z.B. nach Einbau eines neuen Mainboards fast seine gesamte Software neu installieren. Den verdammten .dll-Dateien sei `Dank`. Windows 8.1 als vorletztes OS war eine absolute Zumutbarkeit.
        Alternativen:
        – Apple. A. hat vorgemacht, wie es anders gehen kann, nur:
        iTunes war und ist für mich ein Folterinstrument, das ich bereits zu Zeiten des iPods inakzeptabel fand. Das iPod ging dann auch sehr schnell an einen meiner Söhne. Heute sind mir iBook, iPad und Eiphone zu teuer
        – Linux. Kann ich nicht beurteilen. Nach meiner Kenntnis für den 98 %- Michel nicht machbar
        – Googles OS Android- kann wohl bis jetzt nur wirklich Smartphone und Tablet.

        Also bleibe ich bei Microsoft.
        Windows 10 finde ich ganz toll. Das OS ist absolut intuitiv zu bedienen und man findet sich endlich ziemlich problemlos darin zurecht- unsere Smartphones haben einen großen Beitrag dazu geleistet. Wer damit rumklimpern kann, kann dies auch mit Windows 10.
        Die virtuelle Dame ´Cortana´ finde ich allerdings nicht wirklich berauschend. Die Antworten, die sie gibt, finde ich beim Googeln genauso (wenig).
        Im Gegensatz zum Autor fühle mich eben überhaupt nicht vergewaltigt durch automatische updates, die ja im übrigen mit Windows 8 schon eingeführt waren. Was sollte ich fürchten, wenn Microsoft mit mir macht, was es will und nicht ich mache, was ich will? Wenn ich angebotene updates nicht annähme per abgeschalteter Option, hätte ich mich bald abgekoppelt vom Windows Fortschritt. Und zu unterstellen, dass Windows updates installiert, die keinen Sinn machen, erschiene mir abstrus.

        Gläserner User:
        Yep. So what? Alles, was wir im Internet machen, ist irgendwie abgreifbar. Aber der Irre, der meine Daten personalisiert, muss erst noch erfunden werden. Und wenn er doch irgendwo rumläuft- auch gut. Ich habe gar nichts zu verbergen. Personalisierung erfolgt über irgendwelche Algorithmen in Maschinen, die am Ende Reklame auf meinen Rechner und mein Handy bringen, die mich interessiert. Dank dafür. Und wenn ich pausenlos von Bomben, Molotovcocktails und Enthauptung rede, kommt irgendwann die NSA oder der BND. Auch gut!
        Ja,ja, ich weiß- naiv…

        Noch ein Argument, warum ich MS wieder interessant finde:
        Die Burschen in Redmond/WA haben gerade sehr interessante neue Geräte auf den Markt gebracht. U.a. das Smartphone Lumia 950/~XL, das man per Docking Station HD 500 mit auf dem Schreibtisch ´rumliegenden/rumstehenden´ Maus, Monitor, Drucker und externer FP verbinden kann und man damit fast wie mit einem PC arbeiten kann. Das klingt gut für mich.

        Abschließende Frage an den Autor:
        Na, raus mit der Sprache! Womit arbeiten Sie denn nun. Schreiben kann man viel… Windows, gelle?

  14. Früher wurden wir mal als “Mündige Bürger” angesehen. Heutzutage werde wir alle als “Verdächtige” angesehen, und da muss Mann/Frau doch auch eine gewisse Teilenteigung und Teilentmündigung von unseren PC hinnehemen, oder?

    Nein, das müssen wir nicht.

    Mein Tipp: Steigt entweder auf Linux um, oder kauft euch zwei Computer, einen fürs Internet, mit abgeschalteten Up-dates, und einen als neue alte Schreibmaschine, offline.

    Euer Nachdenker

  15. Tja…lieber geschätzter Herr Stein,…ich bin eigentlich ein Fan von Ihnen, wenn ich auf verschiedenen WDR Sendern, Tipps und Infos rund um die IT bekomme…

    Sie haben Ihren Standpunkt als iT Profi geäußert, für den es kein Problem zu sein scheint, die Linux Programmierhürden zu umschiffen ( Englisch Kenntnisse erforderlich) und auch das entsprechende “Kleingeld” für Appel PC,s sind vorhanden…

    Für uns, die allermeisten Heimanwender sind solche Voraussetzungen meist nicht vorhanden und somit ist Ihr persönliches Fazit zu Windows 10 zwar vollkommen zutreffend, für uns aber nicht, oder nur wenig zielführend…

    • Michael Stein am

      Lieber Nobi, haben Sie schon ‘mal versucht, Linux zu installieren? Dafür muss man schon lange kein Programmierer mehr sein. Klar, ein wenig Englisch sollte man verstehen. Und wegen Apple-Hardware: Mein Macbook läuft jetzt seit 2009 und auch mit der neusten Mac-OS-Version. Da relativieren sich die höheren Anschaffungspreise dann schon wieder.

    • Norge Bernard am

      OK mit dem zweiten Computer! Aber der braucht keine zweite Festplatte und auch auf ein weiteres Betriebssystem kann getrost verzichtet werden – unmöglich sagen Sie, sowas geht doch gar nicht!? Und ob das geht. Der lebendige Beweis dafür heißt KNOPPIX 7.5! Und obendrein kostet der keinen Roten Heller! Da ich ihn selbst täglich als zusätzlichen quasi kompletten Rechner nutze, kann auf und mit ihm das gesamte Programm eines “normalen Rechners” genutzt werden. [So wird diese Botschaft auf ihm gefertigt und auch verschickt.] Dieser USB-Live-Stick kann somit getrost in der Hosentasche und an jedwedem Computer genutzt werden. Ob auf Microsoft uralt, neu oder auf einem Mac, er fremdelt halt nicht! Er braucht lediglich seine Hardware. Um ihn zu nutzen stecken Sie den Stick in den USB-Port und sofort ohne Warten können Sie loslegen. Gehen sie auf die Seite von Klaus Knopper und laden Sie ihn auf eine CD oder Stick – fertig […..knopper.net]. Und ich bin übezeugt, dass das jeder User kann. Gruß Norge Bernard

  16. So leben wir eben alle unter ständiger Kontrolle bis wir nichts mehr unter Kontrolle haben. Ist schon ewig her das ich DR-Dos aufgeben musste und fand dann den Umstieg von MS-Dos auf Windows ein Elend. Ewig durch Fenster Klicken statt schnell mal einen Befehl eingeben.
    Es ist wohl in allen Bereichen so, wenn alle das nutzen was gerade “in” ist stirbt die Konkutenz aus. Würde auch lieber Linux nutzen aber ewig funktiniert nur ein Teil der Programme die man nutzen möchte.
    Also leb ich mit meinem XP und hoffe auf bessere Zeiten, wie naiv von mir.

  17. Wilfried Bury am

    Windows 10 und sein Datenhunger… ja ich gebe zu das ist echt mies und ich bin auch durchaus beim Misstrauen bzgl. der Servitization von Windows 10. Aber für Menschen wie meine Eltern etc. ist das (wenn ich ganz ehrlich bin) optimal und erleichtert mir schlicht und ergreifend mein Leben.

    Ich muss mich weniger um den Rechner meiner Eltern kümmern weil Microsoft ihn managt. Was hier einige User angeht die sich Sicherheitsupdates verweigern… kann man machen. Ist aber dann eher so als ob man bei einer käuflichen Dame ohne Kondom rangeht…

  18. Timo Tessar am

    Ich suche seit dem sicherheitstechnisch erzwungenen Update von Windows XP auf Windows 7 noch immer nach Vorteilen von Windows 7 gegenüber Windows XP. Bis heute empfinde ich nur Nachteile.

    Ich will auf keinen Fall Windows 10. Habe daher seit einigen Monaten die automatische Updatefunktion meines Rechners deaktiviert. Habe keinerlei Sicherheitsbedenken. Die regelmäßigen Meldungen des BSI über neu gestopfte Sicherheitslücken in Betriebssystemen, in Browsern, im Adobe Player, in Java und im Lummerland kenne ich inzwischen Auswendig. Je nach Gusto kann man amüsiert oder beunruhigt reagieren. Vermutlich ziehen die im BSI in regelmäßigen Abständen oder mittels Zufallsgenerator Textbausteine aus der Schublade. Wer da glaubt, Rechner seien gegen Bedrohungen zu sichern, dem ist nicht zu helfen. Lediglich Stecker ziehen hätte ein gewisses Maß an Sicherheit zur Folge.

    Warum bietet Microsoft für seine OS eigentlich keine Sicherheitsupdates im Abo an? Microsoft könnte sich genau auf diese Aufgabe konzentrieren und würde weiterhin reichlich Geld einnehmen. Ich könnte bei meinem vertrauten OS bleiben und wäre einen Hauch beruhigter. Denn ich würde das wenige tun was möglich ist, d. h. was BSI, Michael Stein, Jörg Schieb und Kollegen empfehlen und (fast) alle wären glücklich und zufrieden. Desweiteren könnte ich meine persönlichen recht drastischen IT-Sicherheitsmaßnahmen ohne großen Aufwand einfach weiterlaufen lassen.

    PS Spätestens wenn Microsoft den Support für Windows 7 einstellt, folge ich dem sehr geehrten Herrn Michael Stein. Das Grinsen in der hiesigen Linux Nutzer Gruppe wird groß sein. Ich bin der einzige in der Gruppe der noch mit Windows arbeitet. Glücklicherweise duldet man mich in der Gruppe.

  19. Frank Kampmann am

    Habe für einen evtl Umstieg auf einem Netbook eine Zeitlang Xubuntu genutzt, aber wenn es um Treiber für verschiedenste Geräte geht, dann bedarfs es doch an tieferer Programmierkenntnis, am Ende funktionierte nicht mal mehr das Upgrade.

    Und das Win8.1 ist nach dem letzten Upadte so zäh geworden, ass ich wieder auf Win 7 ‘Downgrade’; danach? Keine Ahnung, aber für einige Geräte (wdr-Radiorecorder zB) habe ich sogar noch einen XP-Rechner im Einsatz….

    • Detlef Schneider am

      Hallo,

      probiere es mal mit Linux-Mint, läuft bei mir auf dem Desktop und Laptop, da gibt es auch die Möglichkeit sich ein Programm zu installieren, womit es ermöglicht Windows Programme zu installieren und auszuführen.
      Das Programm heißt Wine, und lässt sich aus der Software Verwaltung bequem installieren.

      Eine schöne Übersicht über die verschiedensten Systeme bekommt man bei:

      http://distrowatch.com/index.php?language=DE

      Ich arbeite seit Windows Vista mit Linux, und bin wesentlich zufriedener mit dem was ich unter Linux geboten bekomme.

  20. Diese Entwicklung mit Windows hatte sich ja abgezeichnet – überraschend war das nicht. Schlimm empfand ich auch, dass man als Windows 7 Nutzer dieses Update-Update bekam, und Windows 10 im Hintergrund runter geladen wurde. Das nenne ich Sabotage so etwas ohne Rückfrage zu machen! Aber nach den vielen Jahren Microsoft Erfahrung hat mich _das_ auch nicht mehr gewundert.
    Den Schritt zu Linux habe ich 2001 vollzogen – erst noch mit Dualboot, ab 2003 dann Linux “stand alone”. Übrigens: 64 Bit! Der AMD Athlon war schon 64 Bit fähig – so wie Linux.
    Ich habe sicherlich auch meine Probleme, aber dann sage ich mir immer: Ich habe die Freiheit! Ich kann u.U. sogar ein alternatives Programm benutzen – die Auswahl ist recht gross. Manches geht in der Tat noch nicht.
    Vor kurzem habe ich einen HP Drucker verschenkt für den es keine Windows Treiber (64Bit) mehr gibt. Unter Linux tut er tadellos.

    Wo ich dann zum “Hauptkritikpunkt” mit Linux komme. Das Drucken. Da gibt es insgesamt noch einige Baustellen.

    Aber ich möchte “mein” Linux nimmer mehr missen! Danke Linus und alle die es möglich gemacht haben und immer noch sehr fleissig machen! :-)

    Achja und wenn man es will ist ein Linux relativ einfach zu installieren – es gibt bundesweit Initiativen die sich darum bemühen interessierte Menschen darin zu unterstützen. http://www.linux-presentation-day.de/
    Oder die LUGs https://www.linux-user.de/LUG
    Have a lot of fun! And thx for the fish! ;-)

  21. Zwar nutze ich PCs erst seit 1998 privat, doch war ich als “Opfer” von Win98SE schon von Beginn an skeptisch gegen Microsoft-Produkte und vor allem Microsofts Produktpolitik gegenüber, konnte jedoch mangels eigener Kenntnis und noch ungenügender Hardwareunterstützung durch Linux nicht sofort auf Linux umsteigen. Das änderte sich erst mit der Version 8.0 von damals noch SuSE Linux, heute OpenSuse, einer Distribution, der ich noch immer (auf meinem Laptop) die Treue halte, auch wenn ich mittlerweile Debian bzw. Siduction auf meinem Hauptrechner installiert habe und selbstverständlich auch gerade jetzt nutze. Auf Windows habe ich allerdings bis heute nie vollkommen verzichtet, weil es immer noch ein paar Programme (besonders im Multimedia-Bereich und der OCR, also Texterkennung) gibt, die unter Windows leichter zu bedienen sind und jene Ergebnisse liefern, die man von ihnen erwartet. Zwar zieht Linux gerade in den genannten Bereichen seit einiger Zeit nach, fordert aber einen höheren Einarbeitungsaufwand oder liefert nicht zuverlässig die erwarteten Ergebnisse (im Bereich OCR tesseract oder auch cuneiform).

    Für Microsoft sind 95 % aller PCs weltweit zugänglich, weil auf ihnen auch oder ausschließlich Windows läuft. Wenn man sich das vor Augen führt, kann die Entscheidung nur sein, sich stärker im OpenSource-Bereich zu engagieren, um einerseits für die Verbreitung und andererseits für bessere Usability der freien Programme zu sorgen, insgesamt also die Entwicklergemeinde zu stärken und zu unterstützen. Denn eines hat mir die Erfahrung mit Linux gezeigt: wenn es läuft, läuft es stabil und ressourcenschonend, wenn es sein muß, auch tagelang ohne Unterbrechung und ohne Reboot.

  22. struempich am

    Benutze derzeit Windows 8.1. Habe mir Windows 10 reservieren lassen. Jetzt will bei jedem Installieren optionaler Windows 8.1- Updates sich automatisch Windows 10 downloaden und installieren. Wie lässt sich das abstellen? Danke für eine Anleitung.

    • Michael Stein am

      Durch die Reservierung haben Sie den Download gewissermaßen “bestellt”. Diese Bestellung kann man rückgängig machen. Starten Sie dazu das Reservierungsprogramm (kleines Windows-10-Logo unten) und suchen nach der Option “Reservierung abbrechen”. Dann müsste der Spuk vorbei sein.

  23. Upgrade von Win 7 zu Win 10 verlief problemlos; Mein Medion I5 Rechner läuft schneller, konnte meinen Uralt Laser Drucker installieren. Android Handys halte ich für viel problematischer, hab Bank-App auf meinem Handy, Anti Viren Prog.
    Hatte früher schon Linux alternativ zu XP ,W2K, Win NT 4.0;
    Commodore Pet in der VHS, Schneider CPC, Amiga 500, mit angedockter Festplatte,
    dann erster PC

  24. r.clasen am

    Wenn Sie den Roman “Der Circle” von Dave Eggert gelesen haben, verstehen Sie, warum ich mich der Meinung von Herrn Stein anschließe!!!
    Und zu den Alternativen: wenn Microsoft richtig unter Druck gerät, wird man in Richmond erfahrungsgemäß reagieren. Und wenn nicht, wird sich Linux (noch) nutzerfreundlicher präsentieren. Und die Programme, die jetzt nur auf MS setzen, auch eine Linux-Version anbieten. Denn Geld verdienen wollen die auch weiterhin.

  25. Für mich war der kürzlich durchgeführte Umstieg von WindowsXP auf Linux Mint absolut schmerzfrei. Man hat z.B. die Möglichkeit, relativ einfach eine Test-CD zu erstellen, von der gebootet wird. Dann kann man das Betriebssystem in Ruhe ausprobieren, ohne etwas am Rechner zu ändern. Wenn man sich dann für die Installation entscheidet, hat man die Möglichkeit, das alte Betriebssystem beizubehalten. Ein Boot-Manager bietet dann beim Systemstart eine Auswahl des zu startenden Systems. Es stehen mit der Installation dann viele hochwertige (kostenlose!) Programmpakete zur Verfügung. LibreOffice ist z.B. ein guter Ersatz für MS-Office-Produkte. Zudem gibt es eine riesige Auswahl an weiteren Softwareprodukten. Das Booten geht erheblich schneller und das Einrichten mehrere Nutzer ist wesentlich durchdachter und frei von Seiteneffekten. Ein Manko ist sicher das Fehlen von Treibern für neue Peripheriegeräte; aber mit der Zunahme von Installationen steigt auch der Druck auf die Hersteller. Also ich bin zufrieden.

    • Giesbert am

      kann ich im vollem Umfang bestätigen.
      Mein Umstieg von Windows (Windows 7) auf Linux Mint.

      Beruflich hatte ich immer mit Windows arbeiten müssen. Aber ich will auch gar nicht auf Windows herum „hacken“, wie gesagt in der Firma gab es nur Windows.

      Jetzt im Ruhestand habe ich die Zeit, mich einmal, im Bezug auf ein anders Betriebssystem um zuschauen.
      Denn auf meinen privaten PC, ist ja(noch) Windows 7 installiert und hier habe ich wie viele anderen Windows-Nutzern die üblichen Probleme wie, das System wird immer schwerer, ständige Updates, immer wieder Warnmeldungen im Netz, Aktualisierung des Virenprogramms usw usw.

      Seit gut einem ¾ Jahr habe ich Linux Mint 17.2 installiert. Ich muss sagen:“ich bin begeistert“
      Zwar fahre ich noch parallel, über Grub zu Linux Mint oder Windows.
      Aber der Tag ist nicht fern, da ist nur Linux auf dem Rechner habe.

      Von Anfang an lief bei Linux alles Bestens. Alle Hardware wurde bei der Installation sofort erkannt.
      Ich konnte sofort mit dem Rechner arbeiten.
      Wenn man bedenkt, dass bei einer Windows-Neuinstallation die Kosten für:
      1 Betriebsprogramm
      2 Virenprogramm
      3 Fotoprogramm
      4 Videoprogramm
      usw,usw
      auf einem zukommen. Da muss man sich schon mal fragen, warum nicht mehr Nutzer auf Linux umsteigen.

      So schwer ist der Umstieg auch gar nicht.

      Was mir bei Linux besonders gefällt, ist die Vielfalt bei der Software und die Aktualisierungsverwaltung.
      Über eine VM habe ich mir mehrere Linux-Distributionen angesehen, einige davon (wie Lubuntu,ZevenOs) finde sehr interessant. Ich habe mich aber schon an Linux Mint gewöhnt und bleibe dabei.

      Es ist gut zu Wissen, dass man nicht zu der Weltgemeinschaft Windows mit dem bevorstehenden „Abhörprogramm Windows-10“ gehört.

      In diesem Sinne.

      • Barbara Lohmann am

        Hallo Gisbert und alle anderen,
        ich pfriemle mich gerade durch den gesamten Thread, und versuche herauszufinden, wie ich einen Umstieg schaffen kann.

        Wo finde ich bitte Infos für Linux-Anfänger?
        Wie bekomme ich das Linux, und kann ich dann von meinem PC das Windows entfernen?

        Und wie sinnvoll ist das alles, wenn ich doch ein Windows Phone und ein Android Tablet habe, die ich ja nicht gleich wegschmeissen will. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen, oder?

        Dank an alle, die mir – als nicht irrsinnig kompetenter Nutzerin- diese Fragen beantworten könnten :-)

        • Giesbert am

          Hallo Babara,

          schau Dir doch einfach mal ein Video in YouTube an. In der Suchmaske „Linux neben Windows Iinstallieren“ eingeben. Da erscheinen viele Videos die Hilfe geben. Ich würde dir auch den Rat geben, Windows zu behalten, und ein Linux neben Windows zu installieren. Schon wegen deiner anderen Geräte.
          Lasse dich nicht von den vielen Linux-Distributionen irre machen. Linux Mint oder Ubuntu sind für
          Linux-Anfänger recht gut.
          Man kann Linux über eine Linux-Zeitschrift bekommen, da sind in der Regel mehrer Distributionen
          drauf. Im Netzt bekommt man Linux kostenlos. Auf der jeweiligen Download-Seite die ISO Datei herunterladen (32 oder 64 Bit). Die Datei dann brennen und dann von dieser DVD booten.
          Alles weitere wird in den Videos gezeigt.
          Ist Linux installiert, erscheint beim Hochfahren des Rechners jetzt der Grub-Manager, da kannst du mit der Pfeiltaste entscheiden welchen, mit welchen Betriebsprogramm du arbeiten willst.

          Gruß
          Giesbert

  26. Tja, man kann es halt nicht jedem recht machen. Irgendwo hier im Blog wurde vor kurzem moniert, dass Android-Nutzer relativ selten ihr OS aktualisieren.
    Alle Updates autom. einspielen ist (für den Experten) aber auch nicht ok… Für den Laien natürlich schon. Also am besten eine weitere Einstellungsmöglichkeit, über deren Vielzahl und Verschachtelheit man dann schön meckern kann.

  27. Ich heiße nicht nur so, wie der Autor, ich habe Windows im vergangenen Jahr auch den Rücken gekehrt. Auch nach fast drei Jahrzehnten. Das Erledigen meines Tagesgeschäfts ist mir mittlerweile einfach wichtiger, als Konfigurations-Orgien und unter der Haube rum zu schrauben. :)

  28. Christian Müller am

    Windows den Rücken kehren – aber wohin geht es dann jetzt? Wenn weder Linux noch Apple als Alternative in Frage kommen?

    • Michael Stein am

      Tja, ich arbeite ja ohnehin schon viel mit dem Mac – parallel dazu läuft bei mir tatsächlich ein PC mit Linux.

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