Alexa auch auf PCs und Mobilgeräten

https://blog.wdr.de/digitalistan/alexa-auch-auf-pcs-und-mobilgeraeten/

Alexa auch auf PCs und Mobilgeräten

Kommentare zum Artikel: 13

Dass Digitale Sprachassistenten wie Alexa von Amazon, aber auch Siri von Apple, Google Home von Google oder Cortana von Microsoft sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, ist nicht zu übersehen. Im Weihnachtsgeschäft waren die Digitalen Assistenten, die man sich in die Wohnung stellen kann, ein großer Verkaufsschlager.

Amazon gebührt die Ehre, mit Alexa erster Hersteller solcher Geräte gewesen zu sein und den Trend erkannt und auch mit befeuert zu haben.

Amzon-Gründer Jeff Bezos plant womöglich einen eigenen Messenger; Rechte: dpa/Picture Alliance

Amazon-Gründer Jeff Bezos will mit Alexa groß raus

Alexa soll überall präsent sein

Doch Amazon hat einen entscheidenden Nachteil gegenüber Apple, Google und Microsoft: Die drei Großen der Branche müssen nicht unbedingt eigene Lautsprecher herstellen (das machen sie mittlerweile auch), sondern integrieren ihre Digitale Assistenten auch in ihre Geräte. Cortana ist auf allen Windows-10-Rechnern erreichbar, Siri mittlerweile auf jedem Apple-Gerät und auch Google experimentiert mit Spracheingabe in seiner Suchmaschine.

Doch diesen Wettbewerbsnachteil will Amazon nun abbauen. Alexa steht nun bald auch auf Windows-10-Rechnern zur Verfügung, in Form einer speziellen App – kostenlos. Erst mal nur auf PCs von Acer, Asus, HP und Lenovo, aber das ist ein Anfang. Windows-10-User können dann auch am PC mit Amazon reden. Sie nutzen das eingebaute Mikrofon und die eingebauten Lautsprecher. Amazon setzt derzeit den Schwerpunkt auf Smart Home: Per Sprachbefehl die Geräte im Haus überwachen und steuern – das gefällt vielen Menschen.

https://vimeo.com/252026146

Jedes Gespräch ein potenzielles Verkaufsgespräch

Die Strategie dahinter ist klar: Amazon will noch mehr Leute an Alexa gewöhnen – und nicht darauf warten, dass sich alle entsprechende Hardware kaufen. Nach und nach wird Amazon entsprechende Apps für alle Geräte anbieten, auch für Android und iOS. So wird Alexa früher oder später überall zur Verfügung stehen und Cortana, Siri und Google Konkurrenz machen. Ein aus Sicht von Amazon kluger Schachzug, um der Präsenz der Konkurrenz etwas entgegensetzen zu können.

Alexa ist ein vergleichsweise guter Sprachassistent, der viel versteht und schnell dazu lernt. Auch das ist ein wichtiger Aspekt: Je mehr Menschen einen Assistenten benutzen, um so lernfähiger ist das System. Mehr Eigenheiten, mehr Fehler, mehr Wünsche, die verarbeitet werden können. Last not least – und das wollen wir mal nicht vergessen – freut sich Amazon natürlich über zusätzlich anfallende Daten.

Und jedes Gespräch kann zum Verkaufsgespräch werden. Kopfschmerzen? Dann kann Amazon ein Schmerzmittel verschicken. Yoga ist interessant? Dann her mit der neuen Yogamatte und dem Lehrbuch … Ihr versteht, was ich meine.

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

13 Kommentare

  1. Hallo Freund, ich bin so glücklich, dass ich endlich meinen Kredit von einem echten Kreditgeber, Herrn Richard Kenneth, bekommen habe. Ich bin so gesegnet, dass ich endlich gekommen bin
    was ich gesucht habe, mailen Sie ihm auch, wenn Sie einen Kredit benötigen über: richardloancompany4@gmail.com whatsapp +13159825732

  2. Haben PCs heutzutage eigentlich Mikrofone ‘serienmässig’ eingebaut? Also meiner nicht, glaube ich…

  3. SUCHTFREI_UND_UNABHÄNGIG am

    Dagegen wirkt Orwells “1984” wie eine kuschelige, niedliche Geschichte: Absolut gruselig – möge Gott verhüten, daß mir – und erst recht den Eltern und Kindern in meiner Verwandtschaft und im Freundeskreis und überhaupt irgendjemandem! – derlei jemals ins Haus kommt – freiwillig jedenfalls werde ich mir solche Sucht- und Totalüberwachungsmittel niemals anschaffen…!

  4. Empfehlung zur Lektüre:
    ssl.marktwaechter.de/sites/default/files/downloads/kurzbericht_amazon_echo_reaktionscheck_0.pdf
    Aus der Zusammenfassung:
    “…. Übergreifend lässt sich also aus Verbrauchersicht bemängeln, dass die Spracherkennung insofern unspezifisch ist, als auch Abwandlungen des Originalworts und dessen Nennung im Gesprächsfluss den
    Sprachservice aktivieren können.
    Diese fehlende Begrenzung und teilweise zufällig wirkende Aktivierung
    kann zu UNERWÜNSCHTEN Gesprächsmitschnitten im Alltag führen.
    Diese Gesprächsmitschnitte werden – sofern der Nutzer sie nicht löscht – AUTOMATISCH und DAUERHAFT auf den Anbieter-Servern gespeichert. …”

    Aber egal – schließlich hat ja niemand ‘was zu verbergen, nicht wahr …

Einen Kommentar schicken

Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Rechenaufgabe: 22 × 24 =


Top