DIY: Instagram und Facebook Kamera-Filter selbstgemacht

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DIY: Instagram und Facebook Kamera-Filter selbstgemacht

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Durch Snapchat sind sie bekannt geworden, inzwischen aber auch in Instagram- oder Facebook-Stories nicht mehr wegzudenken: Kamera-Filter fürs Smartphone, mit denen man sich in Selfies ruckzuck maskieren kann. Einfache Filter kann man jetzt leicht selber basteln und zwar ohne Programmierkenntnisse mit dem kostenlosen Programm Spark AR Studio.

Mit der Software geht es mir ein bisschen, wie mit Photoshop: Ich verstehe nicht jede Einstellmöglichkeit, aber man kann mit wenigen Handgriffen schon was erreichen – sprich: einfache funktionierende Kamera-Filter bauen und auch direkt auf dem Handy ausprobieren (und Selfies damit machen).

Zutatenliste Kamera-Filter

  • Spark AR Studio (kostenloser Download)
  • Beispiel-Datei für einen Gesichtsfilter (kostenloser Download)
  • Computer mit macOS (eine Windows-Version gibt es noch nicht)
  • Bildbearbeitungsprogramm
  • Optional: Android oder iOS-Handy, an den Computer angeschlossen, um die Filter direkt auf dem Smartphone ausprobieren zu können

Der kreative Teil

Der erste ist auch gleich der komplizierteste Schritt: Was soll der Kamera-Filter aus eurem Gesicht machen? Das Design muss in einer PNG-Datei (1024×1024 Pixel) mit transparentem Hintergrund angelegt werden. Weil mein grafisches Talent sehr begrenzt ist, habe ich mich für einen Kritzel-Bart und grüne Marusha-Augenbrauen entschieden. Das Design habe ich im Bildbearbeitungsprogramm mit der Maus “gezeichnet”:

Entwurf Kamera-Filter für Facebook und Instagram; Rechte: WDR/Ohrndorf

Kritzel-Entwurf für den Kamera-Filter

Der technische Teil

Spark AR Studio ist ein sehr mächtiges Programm – dennoch haben sich die Programmierer Mühe gegeben, den Einsteig einfach zu machen. Beim Start werden Tutorials angeboten. Die sind interessant, wer aber schnell zum Ziel kommen möchte, lädt einfach die Beispiel-Datei für Gesichtsfilter (oben verlinkt) in das Programm. Um unser Design dann auszuprobieren, müssen zwei Änderungen im Bereich “Assets” gemacht werden.

  1. Unser Design muss als Textur in das Programm geladen werden. Dafür auf das Plus-Symbol klicken, “Import from Computer” auswählen und die vorbereitete PNG-Datei laden.
  2. Jetzt müssen wir die neue Textur noch für den Gesichtsfilter aktivieren. Dafür auf “defaultMaterial0” klicken und unter “Facepaint” die neue Textur aktivieren.

Jetzt wird es spannend. Über den Button “Video” kann ein Testgesicht aktiviert werden. Eine junge Frau bekommt das frisch gekritzelte Design aufs Gesicht projiziert und bewegt ihren Kopf – so kann kontrolliert werden, ob die Grafik auch in allen Situationen richtig sitzt. Das sieht dann so aus:

https://vimeo.com/306126515

Schnelle Vorschau für den Kamera-Filter: Es stehen verschiedene Testköpfe zur Verfügung.

Wer den Kamera-Filter direkt live mit dem eigenen Gesicht ausprobieren möchte, kann im Programm auch die Webcam des Computers aktivieren oder den Filter direkt mit dem eigenen Handy testen. Auf dem Smartphone muss die App Spark Player laufen und Computer und Handy müssen über ein USB-Kabel miteinander verbunden sein. In Spark AR Studio dann auf “Mirror” klicken und der Filter erscheint direkt auf dem Handydisplay.

Der fertige Filter kann dann auch auf Facebook oder Instagram veröffentlicht werden. Freunde und Abonnenten können  den selbstgemachten Kamera-Filter dann ausprobieren. Wie die Veröffentlichung funktioniert, beschreibt Facebook unter “Publishing your effects“.

Über den Autor

Elektronikbasteln hat David schon immer fasziniert. Nach BWL-Studium und WDR-Volontariat arbeitet er als Journalist für Fernseh- und Online-Redaktionen. Mit Stefan Domke hat er das Storytelling-Tool Pageflow erfunden, für das er 2014 einen Grimme Online Award bekam.

8 Kommentare

  1. Essays Author am

    The blog article is great. The article discusses the DIY: Instagram and Facebook Kamera-Filter selbstgemacht. It mentions that Simple filters can now effortlessly tinker and without programming knowledge with the free program Spark AR Studio.

  2. The ending i.e. conclusion of an essay is as main as the opening i. e introduction. The end is something without which topic cannot be considered as a complete topic. It should be written in a suitable way. At the present the question is what to write in conclusion…
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  3. BOYKOTTIERT_ALLE_ASOZIALEN_NETZWERKE! am

    Es ist gerade von einem öffentlich-rechtlichen Sender verantwortungslos, für Sucht- und Überwachungsprogramme wie Instagram und das asoziale Medium Facebook offen zu werben.
    Man muß nicht Manfred Spitzer lesen, um zu verstehen, wie gefährlich diese Drogen sind und wie sehr sie obendrein der Demokratie und dem Rechtsstaat schaden sowie Privat-, Persönlichkeits- und Intimsphäre zerstören – und zerstören WOLLEN!
    Augenöffnend sind bereit der “stern”-Titel vom13.12.18 und die Süddeutsche Zeitung vom 15./16.12.2018 mit einem Aufmacher zum Ansteigen psychischer Erkrankungen in Deutschland und dem vortrefflichen Vergleich von Orwells “1984” und der noch viel weitergehenden Gegenwart mit ihrem Digitalwahn der Alles- und Alle-Überwachung und Manipulation, vor allem auch dadurch, daß wir alle in die Smartphone- und Onlinesucht getrieben werden sollen (Artikel “1000 Augen” im Feuilleton).
    Freilich muß man dazu das Suchtphone von den Augen nehmen und echte Zeitungen aus echtem Papier an einem echten Kiosk von echten Menschen kaufen.
    Ob die Suchtkranken DAS noch fertigbringen…?

    Jedenfalls:

    Ob Instagram, Facebook oder irgendeiner ihrer Komplicen und Spießgesellen:

    BOYKOTTIERT SIE! STEIGT AUS! WERDET ABSTINENT (= PSYCHISCH WIEDER GESUND!) !

    • David Ohrndorf am

      Ich vermute, dass du den Hintergrund des PNG nicht auf transparent gestellt hast. Dann wird das komplette Gesicht eingefärbt. Ich habe direkt zu Beginn erstmal ein Projekt mit transparentem Hintergrund angelegt und dann mit dem Pinsel darauf gemalt.

  4. Das Vorschauvideo sieht richtig gut aus.
    Eher als wäre es aufgemalt und nicht über einen Filter hinzugefügt.
    Super cool!

  5. Mega Anleitung, vor allem weil sie zeigt, wie man schnell selbst war kritzeln kann.
    Anschließend kann man ein paar schönere Dinge erstellen und weiter daran arbeiten.
    Wir entwickeln gerade einen Filter für die Wimpern & Augenbrauen und haben großen Spaß dabei

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