Cebit 2016: Ich war zu feige, mir diesen Cyborg-Chip implantieren zu lassen

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Cebit 2016: Ich war zu feige, mir diesen Cyborg-Chip implantieren zu lassen

Kommentare zum Artikel: 139

Am Ende habe ich eine Freundin angerufen, die als Ärztin arbeitet. Sie hat mir noch einmal versichert, dass man einen länglichen Chip mit einem Durchmesser von weniger als einem Millimeter wirklich problemlos entfernen kann. Ein wenig Betäubungsspray, ein Schnitt mit dem Skalpell, und raus ist der Chip. Und trotzdem war ich zu feige.

Die Cebit in Hannover hat heute ihren ersten von fünf Tagen – und ich bin mir sicher, dass der unscheinbare Stand A01 in Halle 8 in dieser Woche noch oft im Fernsehen, im Radio, im Netz und in der Zeitung auftauchen wird. An diesem Stand nämlich können sich Besucher einen kleinen RFID-NFC-Chip unter die Haut implantieren lassen – und im Anschluss direkt ausprobieren, welchen Komfort er ihnen liefern kann.

Tatsächlich sind die Einsatzmöglichkeiten solcher Chips praktisch. Mit einer passenden Türklinke als Gegenstück bräuchte ich nie wieder einen Schlüssel mit aus dem Haus zu nehmen. Smartphones bräuchten keine PIN-Logins mehr, man müsste sie auch nicht mehr per Fingerabdruck entsperren, sondern es würde reichen, sie in die Hand zu nehmen. Und aus ärztlicher Sicht ist auch meine Freundin begeistert: „Das könnte sogar Leben retten, wenn man darauf zum Beispiel medizinische Informationen speichert.“

Röntgenbild eines Chipimplantats

Hier sitzt der Chip: genau zwischen Daumen und Zeigefinger. Geht es nach der Firma Digiwell, die ihre smarten Implantate auf der Cebit einpflanzt, wandern solche Chips bald auch noch in ganz andere Körperteile.

Verlässt man Deutschland, ist diese Technik keine Zukunftsmusik mehr. In Malmö läuft zurzeit ein Modellversuch, bei dem Menschen nur noch ihre Hand auf ein Lesegerät legen müssen, um zu bezahlen – „Bio pay“ dank implantiertem Chip sozusagen. Für Schweden könnte das tatsächlich der nächste Schritt sein – denn das Bezahlen mit Karte und Smartphone ist hier extrem verbreitet, das Bargeld stirbt schon lange aus.

Die Firma Digiwell bewirbt ihre Implantate auf der Cebit mit markigen Worten: „Wir fühlen uns wie Apple in den 70ern“, sagt Firmengründer Patrick Kramer und verspricht sich für seine Implantate eine große Zukunft. Zweimal am Tag kommen Cebit-Besucher zum Zug – in einer „Happy Hour“. Das klingt alles so offensiv, so überzogen, dass ich zuerst befürchte, hier einer Satireaktion des Peng!-Kollektivs aufzusitzen.

Als ich frage, was sein Unternehmen antreibt, antwortet Kramer: „Wir sind fasziniert vom Internet der Dinge, und uns leitet die Vision, dass der Mensch ein Teil dieses Internets wird. Schon in 10 bis 15 Jahren sind tausendfach leistungsfähigere Gehirne möglich, wenn man Implantate am Cortex anbringt.“ Nimmt er dem Menschen so nicht das Menschsein und macht ihn zum Cyborg? „Der Mensch ist perfekt“, sagt Kramer. „Aber wenn ich ihn noch besser machen kann, warum nicht?“

Implantieren eines Chips

Deutsche-Welle-Journalist Aaron Tilton lässt sich für seine Cebit-Reportage vor laufender Kamera einen der Chips in den Unterarm implantieren – wo man ihn später etwas leichter und schmerzfreier wieder entfernen kann.

Kramer weiß, wie er Journalisten anlockt. Sie lieben diese klaren Statements. Dabei möchte er die Cebit auch nutzen, um Ängste abzubauen. Die zum Beispiel, dass seine Implantate zur Überwachung eingesetzt werden könnten. „Das ist nicht der Fall“, sagt Kramer. „Diese Chips senden keine Signale. Man braucht ein Lesegerät, mit dem man ihnen sehr nahe kommen muss. Wenn man mich also aufspüren möchte, müsste man schon wenige Millimeter neben mir stehen. Aber dann sieht man mich auch so.“

Trotzdem bergen die Implantate auch Gefahren, zum Beispiel möglicher Angriffe und Kopierversuche. Sicherheitsexperten warnen deshalb vor der Idee, auch persönliche und sensible Daten auf den Chips zu speichern. Der Ansatz meiner Freundin, medizinische Daten auf einem Chip im Körper unterzubringen, wäre damit also gleich gestorben.

Mich fasziniert diese Technik. Ich bin kurz davor, den Selbstversuch zu starten. Dann sehe ich die dicke Kanüle der Spritze. Und mache mir Gedanken. Wie wird es, den Chip wieder rauszunehmen? Wie werden mich die Ärzte angucken? Habe ich gerade wirklich den Plan, zur ersten Generation menschlicher Cyborgs zu gehören? Etwas sperrt sich in mir. Ich mache einen Schritt zurück. Ich beschließe, ohne Implantat weiterzuleben – und weiß schon jetzt, dass ich mich beim nächsten Mal vielleicht anders entscheiden werde.

Über den Autor

Dennis Horn, offline geboren 1981 in Köln, arbeitet als Experte für Digitalthemen in der ARD und moderiert im Deutschlandradio. Er hofft, dass eines Tages die Angst vor dem „bösen Internet“ stirbt, und wünscht sich mehr Spaß am Netz und weniger Hysterie.

139 Kommentare

  1. Also ich habe mir die ganzen Kommentare erst gar nicht durchgelesen – ich habe mir einfach einen solchen Chip implantieren lassen. Why not? Wenn ich ihn nicht mehr will, dann nehme ich ihn wieder raus. Warum ich es überhaupt gemacht habe? Weil ich es für mich versuchen will. Weil ich entscheide was ich mit dem Chip mache, mit wem ich die darauf enthaltenen Informationen teile, zu welchen Zwecken ich ihn einsetze, ich prüfe ob er mir einen Nutzen bringt oder er halt einfach nur Spaß macht.

    Ja es ist etwas Neues. Ja es ist eine Veränderung. Das sind halt meistens die Dinge, die vielen Menschen „Angst“ machen. Aber wenn immer alle Menschen unter der Prämisse gelebt hätten/leben dass der bestehende SatusQuo auf keinen Fall verändert werden dürfte, dann würden wir wohl immer noch in der Prähistorischen Zeit leben. Wer weiß – vielleicht wäre das sogar gut oder gar besser…. für mich wäre es auf jeden Fall nichts.

    Deswegen probiere ich Neues aus und bilde mir dann eine eigene Meinung darüber. Und sollte ich es heute toll finden, dann heißt das nicht, dass es für mich auch morgen oder übermorgen noch toll sein muss – der aufmerksame Leser hat ja inzwischen bemerkt: Veränderung ist für mich das natürlichste und etwas was mich in meinem täglichen Leben antreibt. Also kann sich meine Meinung zu einem Chip Implantat auch später wieder ändern. We will see….

    • Dennis Horn am

      @Markus: Wir haben Ihre Antwort auf den Kommentar von Marcus gelöscht. Bitte beachten Sie die Blogregeln und bleiben Sie beim Thema des Beitrags. Danke für Ihr Verständnis.

  2. Früher war es eine in die Haut tätowierte Nummer – heute versuchen es die gleichen Kräfte mit einem Chip – beide male mit dem gleichen Ziel:

    Den Menschen als Masse organisatorisch handhabbar zu machen.

    Für meine Begriffe ist diese Technik – und der dahinterstehende Geist (und leider waren damals und sind heute sehr viele der Kollegen Mathematiker und Informatiker feste mit von der Partie – ein wenig mehr Ethik meine Herren Wissenschaftler!) damals wie heute immer noch: Menschenverachtend!
    Weil: Das Individuum wird zum Element einer Datenbank herabgewürdigt, dem das System nicht mehr als Mensch unter Menschen Begegnet, sondern „automatisiert“ – als Teil einer Maschinerie.

    Höchste Zeit, das Wirken der Informatiker, z.B. der IBM vor und während des Zweiten Weltkrieges (und auch danach!) zu untersuchen, ein guter Einstieg dazu ist die Untersuchung der Geschichte der Hollerith-Maschine, die Geschichte der IBM in Deutschland – besonders während des zweiten Weltkrieges, die Geschichte der eintätovierten Häftlingsnummern und der eintätovierten Nummern in den Verbänden der Nazi-SS – zu welchem Zwecke, wie verwaltet, mit welcher Technik verwaltet, von wem verwaltet, von wem mehr oder weniger insgeheim kontrolliert/mitgegriffelt, von wem wurden die Maschinen gestellt und welche ??? –

    und desweiteren ist es die Frage, wie lange noch „Salamitaktik“ politischer Interessengruppen beim Volke verfängt:

    Als die LKW-Maut eingeführt wurde, wurde seitens der Politik auch hoch und heilig versprochen, es werde nie zu einer eine PKW-Maut kommen – und heute ???

    Wer glaubt noch diesen Leuten?!

    Und im Falle des Chips geht es um die primitivsten Grundrechte!

    Wer will uns vor künftigem Mißbrauch des Chips schützen, wenn nicht wir selbst durch strikte Verweigerung? Der Staat?? Der Staat hat uns auch nicht vor den Nazis beschützen können – im Gegenteil!
    Der Staat hat uns auch nicht vor der Wiederaufrüstung Europas schützen können – im Gegenteil! Der Staat hat uns auch nicht vor Medienmanipulationen schützen können – im Gegenteil!

    Will sagen: Allzugroße Vertrauensseligkeit des Volkes gegenüber dem Staat und seinen Anhängseln gefährden Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – die GESAMTE Geschichte beweist es …

    Hella

  3. Ok noch kann der Chip wahrscheinlich nichts Böses „außer“ mich verletzen. Genauso wie man früher dachte, dass kein Handy geortet und von einer App gesteuert werden kann. Es geht um das was der Chip in einigen Jahren alles machen können wird! Das kann nicht zum Vorteil der Bevölkerung sein. Regierungen führen nie etwas zum Vorteil der Bevölkerung ein. Und wenn sie es tun, dann wird gleichzeitig woanders ein Nachteil erzeugt. Diese genannten Vorteile wie Schlüssel Ersatz oder Bankverbindung, Bezahlfunktion sind für mich keine Vorteile. Diese sogenannten Vorteile nehmen einem die Verantwortung und machen einen Menschen von einem System abhängig, ohne das dieser darüber im Klaren ist.
    Ich will alles selber entscheiden können und mir nichts vorgeben lassen. Und niemand soll meine Entscheidung berechnen können. Darüber sollte man mal Nachdenken.

    • Dennis Horn am

      @Denker: Der besprochene Chip wird nicht „von einer Regierung“ eingeführt. Die von Ihnen besprochenen Techniken sind zunächst einmal keine „Vorteile“, sondern eben Techniken – die wie jede Technik Vorteile und auch Nachteile mit sich bringen.

    • Dennis Horn am

      @Hella: Ich habe Ihren Kommentar gelöscht. Bitte beachten Sie die Blogregeln. Eine Diskussion ist auch möglich, ohne die Autoren von Blogbeiträgen als „billige Demagogen“ zu beschimpfen.

  4. Eigentlich halte ich mich bei solchen Diskussionen gerne heraus, da ich aber selbst bekennender Christ bin will ich hier gerne auch mal meine Sicht der Dinge schildern. Zunächst finde ich es spannend, was hier alles in einen Topf geworfen wird.
    @ Michael ich kenne genug Menschen und auch Kinder, die Smartphones haben und trotzdem keine „perversen“ Neigungen zeigen. Natürlich hat sich einiges verändert in Zeiten in denen jeder nahezu uneingeschränkten Zugang zu Medien hat in denen man augenscheinlich tun kann was man will. Was es noch schlimmer macht ist, dass es genug „Perverse“ gibt, die einem zu egal welcher Aktion noch applaudieren. Das gerade Kinder und Jugendliche die sich in ihrem „Selbstfindungsprozess“ befinden sehr gefährdet sind, sich darin zu verlieren ist ein echtes Risiko. Ich sehe aber nicht, was das mit einem Chipimplantat zu tun hat.
    Ich sehe ebenfalls das diese Implantate riesige Vorteile bieten mit einer entsprechenden Tür ist man zumindest solange es keinen Stromausfall gibt davor geschützt sich selbst auszusperren. Wenn auf dem Chip sozusagen eine ID ist um darüber einen Bezug zu meiner Patientenakte herzustellen, kann das Leben retten, wenn dadurch schnell auf z.B. Allergien, verabreichte Medikationen oder relevante Krankheitsbilder…. hingewiesen werden kann. Ich immer noch ein Taxi bezahlen kann auch wenn mein Portemonnaie weg ist. Risiken klar: wenn jeder ein Implantat hat und plötzlich ein manipuliertes Treppengeländer anfängt meine Daten abzugreifen. Vor allem wird es dann spannend der Versicherung klar zu machen dass man nicht selbst die Tür aufgelassen hat. Aber es muss ja zunächst eine Idee umgesetzt werden um Risiken zu erkennen und etwas dagegen zu tun.
    Einen Bezug zur Bibel sehe ich da aber nicht. Spannend finde ich es aber dass hier jemand postet, der der festen Überzeugung ist, dass Elektrizität vom Teufel kommt. Die Bedienung eines PC’s um einen solchen Post zu senden kommt ja damit einer Huldigung Satans gleich.
    Ich finde es ebenfalls spannend, dass die Technologie als der Feind der Religion gesehen wird. Hitler hatte keine Armee von Chipgesteuerten Soldaten. Er war schlimmer weise einfach nur schlau genug den Menschen das zu geben was notwendig war um sie zu dem zu treiben das er wollte. Er hat der größten für Ihn erreichbaren Gruppe von Menschen gesagt, dass Sie die Besten unter der Sonne sind und es ihnen eigentlich toll gehen würde, wenn es keine kleinere Menge anderen Menschen gäbe, die sie an ihrem Erfolg hindert. Er sorgt aber dafür, dass sich das ändert, wenn er an die Macht kommt.
    Fürchterlich finde ich das dieses Prinzip immer wieder funktioniert.
    Europa ist schuld, dass es den einzelnen Mitgliedsländern so schlecht geht (vor allem England).
    Der Rest der Welt ist schuld, dass es den Amerikanern so schlecht geht.
    Die Ausländer sind schuld, dass es den Deutschen so schlecht geht.
    Die Kurden und der Westen sind schuld das es der Türkei so schlecht geht.
    Da es bestimmt für jede Gruppe vom Menschen mindestens eine alternative schuldgruppe gibt hier leider nur ein kurzer Auszug.
    Gut das man immer eine Alternative findet um nicht selbst schuld sein zu müssen.
    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es eine Zeit gibt, in der Jeder einen Barcode trägt da man Menschen besser kontrollieren kann, wenn man sie identifizieren kann. Ich sehe aber nicht, dass der Barcode daran schuld ist oder ein Davidsstern an einem Mantel. Bisher gab es immer ein Regime das durch eine Gruppe von Menschen an die Macht kam und dann alle bestehenden Mittel genutzt hat um diese Menschen zu kontrollieren. Wer die Bibel etwas kennt, weiß das es das Böse schon gibt und nicht erst mittels RFID Chips von Menschen gemacht wird.

  5. Eugen Langnase am

    Es sollte keine Frage sein, ob man sich Chipen lässt – die Antwort lautet nämlich nein. Wieso sollte ich mir einen Chip unter die Haut pflanzen lassen. Vor Jahren wurden die Leute, die diese Chips verteufelt haben als Verschwörungstheoretiker gehalten. Jetzt ist es Realität und man versucht zu behaupten, dass dieser Chip nicht die körperliche Unversehrtheit betrifft. Denn es sei nur ein Pieks und mehr nicht. Noch einmal für alle – körperliche Unversehrtheit ist nicht verhandelbar. Ein Nein kann nicht in ein slippery slope verwandelt werden. Aber ihr werdet sehen, diese Faschisten werden auch noch das durchsetzen. Die öffentlich-rechtliche Propaganda wird das ohne Weiteres durchsetzen. Später heulen sie wieder rum, dass sie “Lügenpresse“ genannt wurden und der Begriff aus dem Nazireich stammt, sodass alle Kritiker in die Rechte Ecke geschoben werden. Es langweilt mich zu Tode diese Masche zu durchschauen und die ähnliche Reaktion der Presseleute zu sehen. Glaubt diesen Fuffies kein Wort mehr.

  6. Wie wäre es, wenn Sie einen der insgesamt 100 Ingenieure zur Sprache kommen lassen würden, der den Microchip entwickelt hat? Der Link zu der Videoreihe: Carl Sanders – Mark of The Beast (666) [Part 4 / 28]
    Besonders das vierte Video ist sehr aufschlussreich. Es geht dort nicht nur um den Microchip, sondern um sein Leben und was der Microchip mit ihm gemacht hat. Jeder sollte sich die Mühe machen, sie sich aufmerksam anzuhören. Es gibt kein Buch auf der ganzen Welt, der die Zukunft voraussagt. Die Bibel tut es. Der Ingenieur erklärt sehr detailliert, dass das ‚Mal des Tieres‘ in der Bibel, der Microchip sein muss.

    • Im neunten Video, ca. ab 1:12, berichtet Sanders von einem Meeting zusammen mit hochrangigen Politikern, wo die Frage gestellt wurde, wie man die Bevölkerung dazu bringen könnte, sich den Mikrochip einsetzen zu lassen. Sie sollten sich das Video ansehen.

      • Dennis Horn am

        @Teresa: Und Sie glauben jemandem, der einfach daher läuft und solche Dinge erzählt, ohne zu prüfen, wer er ist? Haben Sie Quellen, die belegen, wer Carl Sanders ist und dass man seinen Aussagen trauen kann? Da kann ich nämlich nichts finden – stattdessen aber Vorwürfe, er erzähle Unsinn und habe das „Meeting zusammen mit hochrangigen Politikern“, das Sie auch erwähnen, frei erfunden.

        • @Dennis Horn:

          Haben wir Belege dafür, wer „Dennis Horn“ ist und dass man seinen Aussagen trauen kann?

          Sein Verhalten hier im Webportal spricht allerdings Bände …

          • Dennis Horn am

            @Hella: Man findet mit einer entsprechenden Google-Suche jedenfalls mehr über mich, als über Carl Sanders.

          • @Dennis Horn:
            „Man findet mit einer entsprechenden Google-Suche jedenfalls mehr über mich, als über Carl Sanders.“

            Im Zeitalter professioneller PR und legendierter Rollenverteilung im Manipulationsbusiness (Sie wissen schon: „good cop – bad cop“, „ich trau mich nicht – mach Du es mal“ und solche Psycho-Spielchen – ist doch ein altes Mützchen) hat DAS nichts zu bedeuten.
            Entscheidend sind die Konsequenzen allen Tuns und Lassens für die Allgemeinheit. Und wer für den Chip derart professionell psychologsich ausgefeilt wirbt wie Sie, muß sich fragen lassen, ob er die damit verbundenen immensen – und offensichtlichen(sic.) Gefahren des Mißbrauchs mit absehbar globalen, auf Totalitarismus hinauslaufenden Folgen aus Einfalt übersieht, oder aus Berechnung.

            Ich habe als junges Mädel in den vierziger Jahren solche Entwicklungen schon einmal erlebt (deshalb mein Hinweis auf die Hollerith-Maschine!) und kenne die Konsequenzen allzugroßer Naivität der Volksmassen gegenüber verdeckt operierenden „Interessengruppen“ noch aus eigenem Erleben – und furchtbarem Leiden!
            Deshalb ist es heute meine Pflicht, die jüngeren, wieder allzu vertrauensseligen Generationen zu warnen, wenn sie im Begriffe sind, dieselben naiven Fehler zu begehen, wie viele von uns damals auch schon!
            Geschichte – und gerade DIESE furchtbare – darf sich nie wiederholen!
            Auch nicht auf dem Gebiete mißbrauchter Mathematik/Informatik!
            Auch Mathematik und Informatik lassen sich für schlimme Dinge instrumentalisieren – da ist deshalb höchste Wachsamkeit der Allgemeinheit angesagt -allen voran die der freier, wirklich unabhängiger Journalisten – und dieses kritische hinterfragen vermisse ich im Artikel völlig!
            Erste Tugend des Journalisten sollte es schließlich sein, Fragen aufzuwerfen, statt die Werbetrommel für ein mehr als zweifelhaftes Produkt zu rühren!

            „mögliche Angriffe und Kopierversuche“ – das ist eine vernebelnde und erharmlosende Ablenkung von den wahren, realen und historisch bereits belegten Gefahren dieser Technik!
            Denn: Massenhafte automatisierte Menschenerfassung – das war auch die mathematisch-logistisch-technologische Vorbedingung für die Verwaltung der Massen-KZ’s der Nazis!
            Und es gibt keinerlei Garantie, daß sich sowas nicht wiederholen könnte – es wäre historischer Selbstmord, würden ausgerechnet demokratische Systeme dem Totalitarismus die technologischen Grundlagen frei Haus liefern!

            Das alles sollte man nicht verschweigen, wenn man über derartige Technologien schreibt! Das gehört zum Journalistenhandwerk – nutzen Sie die journalistische Freiheit, für die wir damals geblutet haben – aber nutzen Sie sie intelligent!

            Hella(96)

          • Dennis Horn am

            @Hella: Zum Journalismus gehört es genauso, keinen Verschwörungstheorien aufzusitzen, Stichwort: Carl Sanders. Und zu einem mündigen Publikum, einer redaktionellen Gesellschaft, gehört die Kenntnis über die verschiedenen Textgattungen. Sie befinden sich hier in einem Autorenblog, in dem es immer auch um eine subjektive Einfärbung geht. Deshalb greifen für mich manche Ihrer Kritikpunkte nicht. Aber, ja: Geschichte darf sich nicht wiederholen. Deshalb kommt es darauf an, wie man die technologische Entwicklung gestaltet und welche Regeln man dafür festlegt.

          • @ Dennis Horn am 04.05.2017 8:35

            „Regeln“??
            Sie glauben doch nicht etwa, daß sich die Machtneurotiker jemals wirklich an Regeln gehalten hätten?
            Auch die „was kümmert mich mein Geschwätz von gestern(Adenauer)- ich lasse mich von den Deutschland-Rufern nicht irritieren – Sicherheit ist wichtiger als Demokratie(Bahr)-BRD“ macht da keine Ausnahme.
            Schauen Sie in die Geschichte und in die politische und juristische Realität der Bundesrepublik! – Beispiele habe ich ja schon a.a.O. genannt – eine Handvoll nur, aus einem Pool von zahllosen weiteren, die nackten Fakten sprechen da für sich und eine, sogar schon im mathematischen Sinne eindeutige, zunehmend beunruhigende Sprache – die jeden Vorwurf der „Verschwörungstheorie“ als reine, verwerflichste Propaganda wider besseres Wissen entlarvt.

            Historische Erfahrung:
            Wenn die Technik erstmal in der Welt ist, wird sie von den Machthabern auch mißbraucht – und das ganz „legal“ (naja, was man in Deutschland halt so „legal“ nennt … :-(( ) – das Volk kann sich ja nicht wehren – da ist das „Gewaltmonopol“ des Staates davor, das vom Volke noch nie wirklich wirksam kontrolliert werden konnte und über diesem Gewaltkonstrukt ein gutgeölter Juristenapparat, der gewohnheitsmäßig aus Schwarz weiß macht , wenn’s zur Errichtung und Verteidigung der eigenen Privilegien und Pfründe gegen das Volk geht. (Wir sehen es ja schon daran, wie das Grundgesetz (besonders in den letzten 25 Jahren) bis in sein Gegenteil verbogen und zynisch pervertiert wurde und wird – und sehen die schlimmen, zur Radikalisierung und tiefen Spaltung der Bevölkerung führenden Folgen: Bei seiner Gründung „Bretterbude“ – nun plötzlich – trotz schwerster juristischer und tatsächlicher Mängel (die ja in den fünfzigern eifrig diskutiert wurden!) soll es nun – und das ohne Not – „Verfassung“ sein – was bei seiner Inkraftsetzung ausdrücklich ausgeschlossen wurde! – Wer glaubt noch diesen Juristen und Politikern?! Wer traut noch ihrer Kompetenz und Lauterkeit?) Das Volk in die Irre zu führen und niederzuhalten – in diesem Punkte waren und sind sich alle bisherigen Regime und ihre staatlichen und anhängenden Akteure merkwürdig und erkennbar ähnlich …

            Und da glauben Sie noch, „Regeln“ könnten das Volk schützen?

            Ich halte dies angesichts der ja mathematisch-statistisch klar auswertbaren und erschreckend eindeutigen, historischen Faktenlage (gerade auch der jüngeren!) – für verantwortungslos naiv – und deshalb ihre Argumentationsweise nicht für glaubwürdig, ja – angesichts schlimmster historischer Erfahrungen – auch in der BRD(sic. – =>Wiederaufrüstung gegen den Willen des Volkes, Kriegsgefahr und Bürgerkriegsgefahr, Söldnerheer und seit hundert Jahren fremde Truppen auf deutschem Boden, 80 Millionen Bürger als Geiseln US-amerikanischer Atomwaffen, deren Abzug der Bundestag längst beschlossen hatte (und: was bliebe im Falle eines Unfalles von uns übrig? – wohl nichts! Von dem durch die NATO-Osterweiterung vorsätzlich provozierten, absehbar ernsten Konflikt der Giganten garnicht zu reden – WIR wären die Opfer! Und von den Türstehern von Diskotheken werden die Chips schon mal getestet, die man später den Bürgern einzupflanzen gedenkt, um die Kritiker wieder selektieren zu können – diesmal sogar ohne Rampe – maschinenlesbare Ausweise und Zwangsrundfunkgebühren, Kreisgebietsreformen hat man dem Volke ja auch schon aufgezwungen (so sinnvoll wie die Rinderoffenställe der Kommunisten …) und das Volk ist damit ja schon elektronisch weitestgehend abscannbar wie Vieh!) und das auch noch im Jahre 2017 wieder mitten in Europa, man faßt es kaum! …) vorsätzlich irreführend .
            Weil: Ihr Artikel lenkt von den wirklich schwerwiegenden, erkennbar bereits heraufziehenden, immensen Gefahren dieser Technologie, die der totalen Überwachung der Bürger und damit dem Totalitarismus ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet, ab – er ist deshalb eindeutig manipulativ und sollte dementsprechend auch gekennzeichnet sein – und gebrandmarkt werden.
            (und wenn Sie glauben, mit Löschung von Ihnen unliebsamen Beiträgen inhaltlich und sachlich etwas ausrichten zu können, haben Sie Ihr Studium der Kommunikationswissenschaften sicherlich noch vor sich …)

            Übrigens ist gegenüber ALLER Computertechnik Mißtrauen angesagt, solange die Software UND Hardware nicht komplett offenliegen!

            Es wäre wünschenswert gewesen, wenn Sie statt blumiger Worte für eine zweifelhafte, ja höchst suspekte Technik , wenigstens mal grob aufgezählt hätten, was man mit solch einem Chip für Schindluder treiben kann – trotz aller „Regeln“ – die bekanntermaßen und naturgemäß der vehementen technischen Entwicklung ständig hinterherhinken!
            Überdies:
            Wenn selbst höhere Programmiersprachen vom hardwaremäßigen Befehlssatz eines Chips nur rund ein drittel der Befehle nutzen – wozu werden dann die anderen Befehle in die Chips implementiert – von den Chips, deren Logik sich im laufenden Betrieb umprogrammieren läßt, noch garnichtmal geredet …
            Wer kann da krumme Touren – egal ob seitens der „Behörden“, oder anderen „Interessengruppen“ zuverlässig ausschließen? Sie?

            Sehen Sie da nicht auch eine menschliche Verantwortung gegenüber Ihren Lesern?

            Mitunter macht ein einziges Bit den Unterschied zwischen Vollverschlüsselung und Klartext.
            Was, wenn dieses Bit HARDWAREMÄSSIG gesetzt ist? Wer kann das kontrollieren, solange die Chip-Konstruktionen geheim sind – auch die der auslesenden und weiterleitenden Technik.
            Und: Wer könnte wirksam verhindern, daß diese Technik neuerliche Begehrlichkeiten weckt, ist sie erstmal vorhanden?

            Das Volk?
            Das wird von dieser als „Pack“ und als „Populisten“(sic.) beschimpft, wenn es Rechenschaft von seiner Regierung fordert!

            Ist der Chip erstmal unter der Haut, ist er auch mißbrauchbar – dagegen helfen auch keine „Regeln“ (Regeln knechten stets nur die Anständigen – die Ganoven halten sich eh nicht dran!) – von den gesundheitlichen Risiken (Allergien, chronische aseptische Entzündungen durch mechanische Reize, pychische Dauerbelastung durch subliminales Fremdkörpergefühl etc.) ganz zu schweigen …

            Es wäre aus Gründen der Verantwortung erstmal eine Auflistung der Gefahren nötig gewesen, ehe man die (angeblichen!) Vorzüge dieser Technik derart unverholen und von den Gefahren sichtlich ablenkend preist.

            Aber Sie scheinen ja stattdessen ein sehr aktives „subjektives“ Interesse daran zu haben, den Chip zu verteidigen – selbstredend, wie sie hier mit Ihren Kritikern umgehen …
            Jedenfalls: Neutral sind Sie nicht!
            Und dann lese ich in der URL: WDR??

            Ergo: Jammere mir keiner der Journalisten mehr über das Wort „Lügenmedien“ :

            „Vom Unglück erst zieh ab die Schuld,
            was übrig ist, trag mit Geduld.“ sagt der Volksmund.

            Die ideologische Manipulation wird auch nicht besser, wenn Sie sie „Autorenblog“ nennen …

            Auch Sie werden es noch lernen: Es zahlt sich langfristig nicht aus, die Leute für dumm zu verkaufen.
            Spätestens wenn Sie so alt sind wie ich , wissen Sie dies dann sicher … ;-)

            Freier, demokratischer Journalismus muß aufklärend wirken – nicht verschleiernd!

            Wenn Sie hier aber nur rein privat herumschwadronieren wollen („autorenblog“ hihihi, ja wat denn nu‘ – wie firmiert denn der Artikel? Journalistische Verantwortung im Bereich WDR, oder unausgegorene, parteiische Privatmeinung, gar versteckte Werbung? ), dann tilgen Sie bitte das „wdr“ aus der URL dieser Webseite hier – es ist überdies auch in anderer Hinsicht irreführend.

            Hella(96)

          • Dennis Horn am

            @Hella: Dass es Menschen gibt, die sich über Regeln hinwegsetzen, heißt für mich nicht, dass wir das Konzept juristische und gesellschaftlicher Konventionen über den Haufen werfen sollten.

            Ich stimme Ihnen übrigens in einem Ihrer Punkte zu: Wenn eine Technik erst einmal in der Welt ist, wird sie genutzt und mitunter auch missbraucht. Umso wichtiger ist die Aushandlung eines Regelwerks, eben weil es für die technische Entwicklung keine Stopptaste gibt.

            Den Quellcode für Software und die Innereien von Hardware komplett offenzulegen, ermöglicht manchmal übrigens erst recht deren Missbrauch. Auch, wenn die Diskussion darüber angebracht ist: Es ist gut, dass zum Beispiel manche Algorithmen, die im Prozess der öffentlichen Meinungsbildung eine Rolle spielen, nicht offenliegen. Ich möchte nicht wissen, wie groß das Problem von Desinformation und Missbrauch, über das zurzeit schon so hitzig diskutiert wird, ansonsten wäre. Ihre Ausführungen zu Soft- und Hardware erscheinen mir an dieser Stelle etwas einfach und populistisch.

            Zu Ihrer Kritik an meiner journalistischen Arbeit noch einmal: Die Darstellungsform des Kommentars sollte im Jahr 2017 keine unbekannte sein. Meine Haltung, aus der heraus ich die Blogartikel schreibe, mache ich transparent; ich habe Sie Ihnen in meinen Kommentaren bereits mehrfach genannt. Ein tiefergehendes „Interesse“, das Sie mir vorwerfen, gibt es nicht.

  7. @ Dennis Horn

    Danke fürs Argumentieren! Danke für die Mühe und den Versuch vernunft einzubringen!

  8. Mal ne Frage an die, die hier mit Bibel und Datenschutz gegen sowas argumentieren:
    Seit Ihr auch alle Smartphone-Verweigerer?
    Wenn nicht, tragt Ihr schon den Chip bei Euch, wenn auch nicht unter der Haut. Aber der sendet wesentlich weiter als ein paar Millimeter. Dafür kann man ihn leichter los werden.

    • Hallo. Son Chip unter der Haut das ist doch echt krank. Das wollen wir nicht. Du lässt Dir wahrscheinlich auch beim Arzt jede Pille andrehen oder den Zahn ziehen wenn es der Zahnarzt sagt.

      • Wenn Du solch ein Verhalten als krank ansiehst, darfst Du aber auch nicht mit einem Smartphone rum laufen. Ich selbst bin Smartphone-Verweigerer. Allerdings weiß ich, dass ich nicht viel Gleichgesinnte habe. Mal abgesehen von älteren Leuten die einfach nur telefonieren wollen und ein Einfach-Handy schon was Besonderes ist. Bei dem Chip sind aber komischerweise mehr Leute dagegen obwohl die mit nem Smartphone rumlaufen.

        • kein smartphone (habe es in den müll befördert, denn dort ist sein platz)

          kein chip (ich bin ein mensch- etwas besonderes und nicht ein spielzeug der machtgierigen herrscher dieser welt die den chip zum steuern kontrollieren und auch töten brauchen)

          kein malzeichen des tieres, denn das ist das ticket in die Hölle. uns das ist kein spaß,. das ganze ict schon lange nicht mehr lustig, nur ist die masse leider zu verfressen und zu dumm um das ganze zu begreifen. wacht endlich bitte auf und werdet wieder zu menschen und nicht konsumierende masse.

          • @kira: Ich würde mich ja für dieses „Wacht bitte endlich auf“ mal für Belege interessieren, wie all die Befürchtungen technisch begründet sein sollen – zumal bei einer passiven Technik, über die wir hier reden.

          • Lieber Dennis Horn,

            ich bin mit Gewißheit einiges älter als Sie – aber selbst mir alten Frau, der das Privileg des nicht mehr Mitkommens mit der technischen Entwicklung noch eher eignen könnte, ist bekannt, daß man von „passiver Technik“ nicht mehr sprechen kann im Zeitalter der „elektronischen Agentensysteme“, der „artificial intelligence“ (man beachte die verwischende und verschleiernde Doppelbedeutung des Wortes „intelligence“ im englischen Sprachgebrauch, die sich nicht nur auf Grips, sondern auch auf Geheimdienste und Spionage bezieht („intelligence services“), im Zeitalter des die Software- und Hardwareentwicklung ungeahnt vorantreibenden „aggressive programming“ und auffallend inadäquaten Stille um funktionale, hocheffiziente Programmiersprachen wie Lisp, die schon zu meiner Zeit gebräuchlich waren und sich seither blendend bewähren – dennoch totgeschwiegen werden – warum wohl??? …

            „passive Technik“ – das kann man heute nicht mal mehr von allen Bügeleisen sagen!

            „passive Technik“ – ein sehr fadenscheiniges Argument.

            Die Gefahren sind für jeden halbwegs hellen Geist unignorierbar und sowohl biologischer/gesundheitlicher, als auch politisch-systemischer-rechtlicher Natur und sowohl qualitativ(Gefahr der totalen Überwachung), als auch quantitativ (Gefahr der massenhaften Überwachung) immens – unser politisches und juristisches System diesbezüglich seit langem auffallend inkompetent und passiv – was zusammen eine besorgniserregende Mischung ergibt!

            Diese Technik läßt sich bereits heute zur systematischen Einschränkung und damit letztlich Verletzung der Menschenrechte einsetzen – und wird auch in ähnlicher Form (Chips im Personalausweis, Reisepaß und Gesundheitskarte!) bereits genau dafür verwendet – die immer häufiger und immer skrupelloser in EU-, Bundesgesetzen und Landesgesetzen auftauchenden Einschränkungen der Grundrechte (selbst der grundlegendsten!) – gerade auch im Zusammenhang mit derartigen „neuen“ Technologien (deren technische Vorgänger (z.B. IBM „Hollerith“) ihr eindeutig totalitaristisch- faschistisches Potenzial historisch bereits bewiesen haben!) sind dafür nicht mehr wegzudiskutierender Beweis.

            Für jeden aufrechten Demokraten und Rechtsstaatler ist die jüngste technische, politische und juristische Entwicklung in Europa und weltweit angesichts der bereits vorliegenden historischen Erfahrungen extrem besorgniserregend – und Sie sprechen – aller bereits in zwei Weltkriegen entladenen Eigendynamik von Technik zum Trotz, von „passiver Technik“??

            Auf welchem Planeten leben Sie eigentlich?

            Hella

          • Dennis Horn am

            @Hella: Ich muss Ihnen da leider widersprechen. Es handelt sich beim Chip, von dem im Blogartikel die Rede ist, um passive Technik, weil der Chip nicht dazu in der Lage ist, selbstätig „zu senden“.

  9. keinelustaufdieneuewelt am

    schöne neue Welt! Und alle finden es toll! Verdummung soll man nicht aufhalten.

      • Wenn das Bargeld abgeschafft wird, kennt der Herr Schäuble (der mit den Schwarzen Kassen) und seine Leute (und alle, die seine Leitungen gehackt haben – auch die „ganz Legalen“) dann sogar die bevorzugte Kondomsorte jedes einzelnen Bundesbürgers, er weiß, wer was seiner Frau zu welchem Anlaß schenkt usw. – der Bürger weiß aber nicht, was nun mit Schäubles schwarzen Kassen wirklich los war – DAFÜR gibt es kein vom einfachen Bürger einsetzbares Überwachungsprogramm –

        Gläserner Bürger aber undurchschaubarer Staat – wenn das kein Totalitarismus ist, auf was wir uns da (auch technologisch!) zubewegen?

        Wann und wie kann man dazu aber später noch stop sagen?
        Das geht nur jetzt noch, am Anfang, wenn mit aller gebotenen Härte vorgetragen!
        Wenn diese Art der wirklich totalen Kontrolltechnologie erst massenhaft gebaut ist und entsprechend massenhaft – total greift – die des Staates, der Banken und Großkonzerne gegen die Bürger – aber eben nicht umgekehrt (!) – wird es für ein „Stop“ schon rein technisch zu spät sein.

        Technische Revolutionen gehen immer und ausnahmslos mit der Gefahr der Sklaverei einher:

        – Erfindung der Bronze: Das Aus für die Urgesellschaft – Sklavenhalterstaaten entstehen

        – Erfindung der Dampfmaschine: Das aus für die Kleinstaaten, Ausbreitung des kapitalisitischen Kolonialismus und des globalen Machtanspruches einiger weniger „Eliten“ gegen die Masse der Weltbevölkerung („Commonwealth“, Weltmachtstreben)

        – Erfindung der Atombombe – entstehen des Supermachtdenkens

        – Erfindung der Microelektronik und elektronischen Steuer- und Überwachungstechnik …

        Es ist stets das Wissensgefälle zwischen (ethisch meist unbedarften) techischen Pionieren und der großen, uninformierten Masse der Völker, das Mißbraucher und Mißbrauch der Technik auf den Plan ruft – und die gibt es immer und überall, weil die Bürger per Gesetz daran gehindert werden, diesem Wahnsinn rechtzeitig und wirksam zu wehren, die Justiz ist nur trügerische Ablenkung und konnte bisher nicht ein einziges historisch schwerwiegendes Desaster verhindern!
        Und wo finden diese Mißbraucher den sichersten Schutz vor der allgemeinen Vernunft, ggf. auch vor dem Volkszorn? Im Staatsapparat, der sich per Spaltung in öffentliches und privates Recht vom Volke und seine legitimen, friedlichen Interessen stets separiert und für sich selbst (!) – und damit aller Rechtsstaatlichkeit zum Hohn – Sonderrechte und Ausnahmen erfindet – bis zur sachlich offensichtlich antirechtsstaatlichen Beweislastumkehr im Steuerrecht ! Warum wohl?

        Das Wort „Staatsgewalt“ ist allgemein geläufig, das Wort „Staatsvernunft“ dagegen klingt wie ein Exot, den noch niemand zu Gesicht bekam.

        Der Staat ist der Versuch, mit Gewalt Ideen durchzusetzen, die den Kriterien der allgemeinen Vernunft nicht standhalten.

        (Wer’s nicht glaubt, mache mal ein Gedankenexperiment: Was wohl würde geschehen, verzichtete der Staat auf sein Gewaltmonopol und schaffte deshalb Armee und Polizei ab? Wäre der Bau von Bomben und Atomkraftwerken, der Betrieb von Gentechik-Freilandanlagen und „Massenmedien“, wären „religiös“ begründete „Hinrichtungen“ (Morde!) und schwerwiegende rechtliche Benachteiligungen noch möglich? Wer sich mit der Strukturanalyse hochkomplexer Systeme auskennt, weiß: Nein! Das würde nicht gehen weil derartige hochkomplexe Systeme ohne Druck instabil werden und zu kleineren , vergleichsweise stabilen Einheiten auseinanderfallen. Machtfülle ist immer systemisch krankhaft, weil instabil, dies wiederum, weil energieverzehrend (meist die Energie der kleinen Leute!))

        Meine Amseln im Garten jedenfalls haben keinen Staat – und haben auch noch nie einen Weltkrieg organisiert. ;-) Rüstung ohne die Gewalt-Plattform des Staates?? Käme über ein paar Knüppel nicht hinaus – wer von den wirklich hart Arbeitenden will schon Krieg!? Auch keine Maus ist so dämlich und baut Mausefallen . . .
        D.h.: Ohne Staat ist Krieg nicht organisierbar!
        Das gilt auch umgekehrt.

        Was ist die Zahl der durch individuelle Kriminalität in den letzten 120 Jahren zu Tode Gekommenen gegenüber den Opferzahlen der beiden staatlich organisierten(!) Weltkriege?! – Und nach 1945 wurde es nicht wesentlich besser: Indochinakrieg, Vietnamkrieg, zahllose Gemetzel und durch staatliche Maßnahmen getriggerte Hungersnöte in Afrika, Südsee, Lateinamerika, der Holocaust, staatlich organisierter Völkermord an den Indianern, Kurden, Armeniern – von den nachhaltigen Umweltschäden wie Tschernobyl und Fukushima ganz zu schweigen – dies alles lag nicht im Verantwortungsbereich irgendeiner Mafia, sondern in jemen eines Staates! – neben diesem, staatlich organisierten, unfaßbaren Grauen und staatlich organisierten Massen-Verbrechen macht sich selbst der perverseste Kindermörder wie ein armer, irrer, desorganisierter Dilettant aus!

        Wir, die kleinen Leute, sollten wachsam sein, denn vieles was von „Experten“ als „rechtens“, als „harmols“ deklariert wird, ist es bei genauerer Betrachtung mitnichten!
        Meist macht es den Reichen keinen Harm – wohl aber der Masse der kleinen Leute!

        Ich werbe wo ich kann für Beschäftigung mit Mathematik! Denn Mathematik befähigt dazu, Größenordnungsprobleme aller Art realitätsgetreu wahrzunehmen!

        Bankenzwang, Zwangsrundfunkgebühren, Bargeldabschaffung, hinterherhinken der Rechtspraxis hinter der allgemeinen technologischen Weiterentwidklung, historisch nachweislich untaugliche Rechtspostulate aus der Römerzeit und der k.u.k Monarchie (z.B. BGB-Prinzipien, Verfahrensrecht usw.!) als Basis eines modernen Rechtsstaates, Aufhebung der Gewaltenteilung durch Aufbau der EU als über der Gewaltenteilung zusammenwachsende Machtstruktur und Aussetzung der Wehrpflicht – alles schwerste antidemokratische Schritte, die die Völker gegen faschistische Putschisten und andere Machtneurotiker hilflos und wehrlos machen wie die Kinder!

        Und die Häufung all dieses Ungemachs gerade in den letzten Jahren – bis hin zu Äußerungen eines Bundespräsidenten über die vermeintlichen militärischen aufgaben der bundesrepublik in der welt , für die er im Mai 1945 ohne Verfahren von jedem amerikanischen Korporal an die nächste Wand gestellt worden wäre . . .

        „Verschwörunbgstheorien“ sagt Herr Horn.

        Die Gaußsche Normalverteilung aber sagt eindeutig:
        Handfester Anfangsverdacht einer vorhandenen Verschwörung gegen die Völker, die auch die Staatsapparate infiltriert hat.

        Und ein paar sorgfältig aufgestellten Normalverteilungsgleichungen traue ich mehr, als einem Herrn Horn, denn erstere kenne ich zuverlässig in Theorie und Anwendung seit über einem halben Jahrhundert, wer aber ist Herr Horn?

        Hella

        • Dennis Horn am

          @Hella: Sie haben Ihren Punkt in einer ganzen Reihe von Kommentaren hinreichend klar gemacht. Bitte beachten Sie die Blogregeln und vermeiden Sie ständige Wiederholungen und bleiben Sie beim Thema des Blogartikels. Danke.

  10. Wenn ich damit bargeldlos auch Kleinbeträge an der Kasse bezahlen kan, ohne Pin…
    Wenn mich das identifiziert nach dem Verlust meiner Papier, oder einem Unfall, o.ä. …
    Wenn sich meine Haustüre öffnet wenn ich rein will, ohne Schlüssel, und mein Auto anspringt, wenn ich den Knopf drücke, ohne Schlüssel…

    Kurz – wenn man mir mehr Lebenszeit verschafft mit diesem Ding, als es benötigt, dieses zu verwalten oder instand zu halten – bitte, dann gerne.

    • Dennis Horn am

      @DRUDOLF: Ich habe Ihre Antwort auf den Kommentar von Rudolf gelöscht. Bitte sehen Sie in Zukunft davon ab, andere Nutzer zu beleidigen.

    • kannst du alles haben und dazu kriegst noch viel mehr: wirst ferngesteuert, total überwacht werden und wehe du denkst nicht wie du sollst oder deine meinung passt denen ganz oben nicht oder die brauchen einen wie dich (nationalität, alter…)nicht mehr, dann wirst du per Knopfdruck einfach durch Freisetzung durch etw. Gift aus diesem Chip getötet. Noch viel wahrscheinlicher ist, dass du Krebs an der Stelle bekommst wo der Chip implantiert ist, denn das ist auch schon längst bekannt.

      Fazit: scheinbare Bequemlichkeit ist nicht unbedingt besser für uns.

  11. Herrlich, wie so zu einem technischen Thema ein religiöser Streit ausbricht. Da werden die Kommentare fast unterhaltsamer als der Artikel. ;-)

  12. Zu feige??????

    Das war die einzig richtige und vernünftige Entscheidung. Was gibt es da zu zweifeln?

    • Ja, so sieht es aus. Nur, daß wir schon in der Bibel in der Offenbarung genau davor gewarnt werden, diesen Chip anzunehmen. Er würde uns langsam vergiften, krank machen und töten. Eine Form von Vielen die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren.

      • @Gabi: An welcher Stelle der Bibel ist denn die Rede von NFC- oder Computerchips? Ist in der Bibel überhaupt die Rede von Strom?

        • Da ist einiges in dem letzten Buch der Bibel der „Offenbarung“ zu finden. Leider ist die Offenbarung in einer sehr bildhaften, blumigen Sprache verfasst, dass man es nicht sofort erkennen kann. Zum Thema elektrischer Strom steht an der Stelle „Offenbarung Kapitel 13 Vers 11“: Aus der Erde sah ich dann ein anderes Tier aufsteigen. Es hatte zwei Hörner wie ein Lamm und eine Stimme wie ein Drache. – Ich meine irgendwo sogar „zischte wie ein Drache“ gelesen zu haben. Jemand hatte das dann so erklärt, dass damit das Aufkommen der Elektrizität gemeint ist. Die zwei Hörner sind die zwei elektrischen Pole wie bei einer Batterie und die Stimme/das Zischen ist der Strom zwischen den Polen.

          • Dennis Horn am

            @Stefan: Ich würde den Satz korrigieren in: „Leider ist die Offenbarung in einer so bildhaften, blumigen Sprache verfasst, dass man da einfach alles hineininterpretieren kann, egal wie viele Jahrhunderte später.“

        • Offenbarung 17,16-17)
          „Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens“

          • Ja, das klingt schon recht eindeutig nach dem CHIP, aber es gab auch in früheren Zeiten Diktatoren.

      • Alexander Fritsch am

        Ich würd schon mal nach einem Hirntumor suchen wenn ich anfange Bibeltexte für wahr zu nehmen.

    • der Artikel ist extra so geschrieben um Chipgegner als „Feiglinge“ darzustellen.
      Nun ja, wer noch sehr jung oder unerfahre oder extrem naiv oder einfach nur dumm und uninformiert ist- der wird sich bei der nächsten Gelegrenheit so einen Chip einbauen lassen um nicht „feige“ zu sein.
      Bargeldabschaffung und Chipimplantation als Zwangsmaßnahme ist das was uns in den nächsten ca. 2-4 Jahren erwartet.

      • Man wird immer in bar bezahlen können. Auch wenn das „Geld“ vielleicht irgendwann wie Zigarettenpackungen aussieht und Raucher es tatsächlich verqualmen können. Soll’s in manchen Kriegszeiten schon gegeben haben. Ich bin zwar nicht-Raucher, könnte mir dieses Zahlungsmittel aber durchaus vorstellen. Beim Rückgeld gibt man dann einzelne Zigaretten raus. Und nen Wert werden die Dinger wohl bis in alle Ewigkeit haben. Nicht umsonst werden die in Tanken neben Bargeld am zweithäufigsten geklaut oder mit gestohlenen Kreditkarten stangenweise „gekauft“.

  13. Das Thema und die Technik gibt es ja schon einige Zeit. Mit Cyborg hat das zum Glück noch nicht wirklich zu tun. Die Probleme dieser Technik sind eigentlich die gleichen wie bei Kreditkarte, EC und Co. So wie sich die deutschen weigern dem Bargeld abzuschwören wird auch diese Technik vorerst eher in anderen Ländern Einzug finden die das dann für uns ausgiebig testen können.

    „Wenn man Implantate am Cortex anbringt“ wird es schlimm……

  14. Übrigends, das Patent für diese Art von Chips , die in die Hand injiziert werden, hält Jacob Rothschild. Seine Familie gibt fleißig Anweisungen an die Illuminaten. Die Gruppe der Illuminaten ist dafür vorgesehen im entscheidenden Moment die Herrschaft der Welt zu sichern, geführt von einem Mann aus dem Osten. Klingt nach Verschwörung. (Rothschild ist sozusagen die graue Eminenz dahinter.) – Erkennt man den Zusammenhang?

      • @Dennis Horn, mir ist diese Reaktion jetzt sehr peinlich, darum bitte ich sie den Kommentar „Stefan am 15.03.2016 16:56“ zu löschen. Danke im voraus.

    • Dieser Chip ist brandgefährlich, da er den Menschen vergiften und töten wird. Eine der vielen Formen, wie die Weltbevölkerung reduziert werden soll, damit die sogenannte Elite wie Rothschild und Co sich die Welt zum Eigentum machen will und sie beherrschen will. Wenn die Menschen die Bibel kennen würden; aktuell die Offenbarung des Johannes würden sie wissen WAS WIRKLICH ABGEHT!!! Aber leider laufen die Menschen lieber in die größte Gefahr-in Ihre Vernichtung durch Satan höchstpersönlich.

        • Interessanter Disput:

          Gabi:
          „Wenn die Menschen die Bibel kennen würden; aktuell die Offenbarung des Johannes würden sie wissen WAS WIRKLICH ABGEHT!!! Aber leider laufen die Menschen lieber in die größte Gefahr-in Ihre Vernichtung durch Satan höchstpersönlich.“

          Dennis Horn:
          „@Gabi: Ich wiederhole mich gerne: Das ist Unsinn.“

          Hella @Dennis Horn:
          Würden Sie diesen Satz mit diesem Sachbezug auch vor der Katholischen Glaubenskongregation (Congregatio pro doctrina fidei) wiederholen? ;-)

          Da würde ich aber gern mal Mäuschen spielen, was Sie da zu hören bekämen . . . ;-)

          • Dennis Horn am

            @Hella: Die Frage stellt sich nicht. Bitte beachten Sie die Blogregeln und bleiben Sie beim Thema des Blogartikels. Danke.

      • Dennis Horn am

        @Stefan, @adl: Ich habe Ihre Antworten auf den Kommentar von Gabi gelöscht. Bitte setzen Sie sich in den Kommentaren mit dem Blogbeitrag auseinander, nicht mit anderen Themen.

    • @Dagmar Müller: Ich habe Ihre Antwort auf den Kommentar von Gabi gelöscht. Bitte setzen Sie sich in den Kommentaren mit dem Blogbeitrag auseinander, nicht mit anderen Themen.

  15. Pidder Lüng am

    Ich bin entsetzt, wie viel Begeisterung diese Technik auslöst. Damit wird der Mensch auf Tritt und Schritt kontrollierbar.

    Ich kann keinen Vorteil sehen. Bei Tieren in der Landwirtschaft mag das noch sinnvoll sein, aber beim Menschen? Oder sind wir doch etwa alle Schlachtvieh?

    Diese Naivität, bedingungslose Technikgläubigkeit und Willigkeit lässt mich den Kopf schütteln.

    Liewer düd aß Slaawe!

      • In einigen Monaten ist es Fakt, dass das Bargeld abgeschafft sein wird. Man bezahlt dann mit dem Chip in der Hand. In Deinem Fall kann es sein, dass man Dein Konto gesperrt hat und Du verhungerst dann jämmerlich.

          • Vielleicht sollten wir als Knecht(e) auf einem Bauernhof ohne Strom und Wasser anheuern, die haben wahrscheinlich immer was zu futtern?

          • Vielleicht sollten wir auch einfach unsere Köpfe in den Sand stecken, unsere Smartphones zerbrechen, unsere Kreditkarten verbrennen, beim Lohn auf Bargeld bestehen und jeden der von Moderner Technik spricht auf dem Scheiterhaufen verbrennen. O.o

          • Ich liebe Computer und die Technik drumrum, nur muss auch ich erkennen das man Bits nicht essen kann und dass mit der Abschaffung des Bargelds und der immer weiteren Überwachung die Anonymität verloren geht. Ein Leben ohne Anonymität auf diese Erde ist leider grausam, weil man sehr angreifbar ist –> Wissen ist Macht

          • Dennis Horn am

            @Stefan: Ich verstehe Ihren Punkt. Aber wie sehen für Sie Lösungen aus? Eine komplette Verweigerung der Technik gegenüber halte ich nicht für sinnvoll.

          • Ich fand die Computertechnik auf Anhieb faszinierend, die Automation, man muss sich nicht mehr konzentrieren, wenn man etwas ausrechnen will, die ganze Arbeit übernimmt eine nicht ermüdende Maschine. Und dann sowas: Die Computertechnik ist nur deshalb entstanden, um uns Menschen auszuhorchen und in „Big Data“ über jeden Menschen ein Profil zu erstellen, damit seine Gesinnung klar zu Tage tritt – Arbeitende Menschen können dies nicht bewältigen. Die Abschaffung des Bargeldes und um uns den Chip in der Hand aufzudrücken (einzudrücken) ist die Endlösung der Herrschenden diese Welt. Wenn dann noch eine Hungersnot kommt und man nur etwas zu essen bekommt mit so einem Chip in der Hand, werden viele ihr Seele verkaufen für ein Stück Brot, weil ihnen das vernünftig erscheint. Die wahren Gründe hinter dem Chip werden geheim gehalten – als Verschwörungstheorie und unsinnig bezeichnet – und man nutzt die Technikgläubigkeit und hebt alle positiven Eigenschaften eines solchen Chips hervor, um das eigendliche Endziel zu erreichen. Die Menschen werden die Wahrheit über diese Zusammenhänge erfahren – aber erst wenn sie diesen Chip in Leib sitzen haben, dann geht es auch nicht mehr rückgängig zu machen.

          • Dennis Horn am

            @Stefan: Zum Zeitpunkt, als „die Computertechnik“ erfunden wurde, gab es den Begriff „Big Data“ nicht einmal, geschweige denn nötige Rechen- und Speicherkapazitäten. Also: Nein, die die Computertechnik ist nicht entstanden, um uns auszuhorchen und Profile zu erstellen.

            Zu den anderen Verschwörungstheorien habe ich an anderer Stelle in den Kommentaren schon geantwortet.

    • Dennis Horn am

      @Pidder Lüng: Wie genau wird der Mensch denn über einen solchen Chip kontrollierbar? Hier auf der CeBIT haben ihn sich einige Menschen implantieren lassen. Sie hatten danach weiterhin die volle Kontrolle über ihr Gehirn und ihre Muskeln.

      Zur Frage nach den Vorteilen: Sie sind oben im Artikel benannt.

      • „Wie genau wird der Mensch denn über einen solchen Chip kontrollierbar?“

        Gute Frage!

        1. Der Chip kann dazu benutzt werden, Anwesenheits- und Bewegungsprofile über die betreffende Person zu erstellen

        1a. Der Chip kann zu einer (auch vom Betroffenen unbemerkten!) Identifikation der jeweiligen Person genutzt werden (auch durch Kriminelle, oder geheime Einsatzkommandos mit spezifischem Mordauftrag – ein Vorwand für eine Situation, in der der Chip technisch auslesbar und die Zielperson damit eindeutig identifizierbar wird, ist schnell geschaffen, z.B. Auslesesensor in der Tischplatte einer vom Betroffenen aufgesuchten Gaststätte – fragen sie mal erfahrene Geheimdienstler, was da alles so geht …! ;-) – der Chip ist auch der Ideale Melder für Einbrecher, wenn der Besitzer des aufgebrochenen Objektes in seiner Stammkeneipe vom Tisch aufsteht – nur ein Beispiel von zahllosen möglichen … )

        2. durch Verknüpfung dieser Daten mit weiteren Datenbanken (Bankonto, Gesundheitskartendaten, Autoclubdaten, Versicherungsdaten, Steuerdaten, Führerscheindaten, Daten des Katasteramtes , des Grundbuchamtes, der Schufa, der Geheimdienste, der Telefonanbieter, Daten der Navigationsgeräte, Funktelefon-Verbindungsdaten, Responderdaten aus seinen entsprechend ohne sein Wissen getaggten Kleidungsstücken, Daten aus den Datenbeständen von Krankenhäusern (Röntgendaten, elektronische Patientenkarten/Pflegepläne, Abhördaten (die Erlangung einer richterliche Genehmigung dafür ist in aller Regel kein Problem, besonders wenn die Abhörmaßnahme mit „plausibler“ Begründung („Gefahr im Verzug“, „Anfangsverdacht“(das kann schon eine polizeiliche „allgemeine Erfahrung“ sein, wenn der Antragsteller den Richter gut kennt – und das ist bei zwangsläufig per Strafprozeßordnung seit langem zusammenarbeitenden Behörden die Regel – man studiere die laufende Rechtsprechung, besonders die zahllosen abgewiesenen Beschwerden gegen abhör- und Überwachungsmaßnahmen(z.B. Fall Dresden! und damit meine ich auch dei Personenschleusen rund um vom staat beargwöhnten Demonstrationen!) hinsichtlich ihrer sachlichen Begründetheit!) massenhaft erfolgt), ist sein gesamtes soziales Umfeld eruierbar (selbst wenn konkrete Namen zunächst nicht bekannt sind – allein anhand des zeitlichen und örtlichen Zusammentreffens von Bewegungsprofilen verschiedener Personen, räumlicher, zeitlicher und dinglicher Umstände und Konstellationen.

        3. Durch Auswertung der Bewegungsprofile der betroffenen Person in Relation zu Zeitprofilen (Jahreskreis, Tageszeiten, öffentliche Ereignsse (z.b. Teilnahme an Demonstrationen, mehr als einmaliges Aufsuchen von als Treffpunkt (von wem auch immer: Drogenhändler, Geheimdienste, Spitzel, Kuriere, Journalisten(sic.) u.v.a.m.) bekannten Orten) können politische Überzeugungen, sexuelle, wirtschaftliche konsumorientierte Neigungen, anwesenheitsprofile („ideal“ für Einbrecher, wenn die wissen: donnerstags 21:Uhr ist der Besitzer der Wohnung immer in der Disko und so auch heute, denn er wurde vom Lesegerät identifiziert)!

        4. Dies gilt nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für seine Kontaktpersonen ohne eigenen Chip, soweit diese über andere auswertbaren Profile mit hinreichender Genauigkeit identifiziert und ihm zugeordnet werden können (z.B. über Pausenzeiten während der Arbeit, Häufigkeit und/oder Monogramme von Mitverfassern, Veröffentlichungszeitpunkt, Anwesenheitskontrolle an einem Orte des (mehr oder weniger) aktuellen Zeitgeschehens , Zugriffe auf Datenbanken hinsichtlich Zeitpunkt, Nachhaltigkeit der Recherche und Inhalt des Zugriffs usw., Zeitpunkt und/oder Ort von veröffentlichten Artikeln, Nummernschild in der Mautbrücke erfaßt, Auswertungen von Überwachungskameras in Bus, Bahn, in und um Fußgängerzone, Firma, Bank …

        5. Dies gilt umso mehr, als sich die Auswerter dieser Daten relativ sicher vor Strafverfolgung sein können

        a) weil der Betroffene und/oder andere ihrer Überwachung „freiwillig“ zugestimmt haben (z.B.: Ohne die Einwilligung zur Aufgabe weiter Teile des persönlichen Datenschutztes (die diesbezüglichen Formulierungen dazu sind in ALLEN von mir diesbezüglich analysierten AGBs irreführend, denn der Betroffene willigt „laut Bundesdatenschutzgesetz“ in die Erhebung ein – und das bedeutet, er willigt darin ein, daß der Datenschutz nicht gilt – das ergibt sich aus der Formulierung des Gesetzes – die selbst so mancher Datenschutzbeauftragte noch nicht richtig gelesen hatte, wie ich vor wenigen Jahren in einem aktuellen Falle feststellen mußte) bekommen sie heute in der Bundesrepublik Deutschland kein Kraftfahrzeug mehr Haftpflichtversichert – die Freiwilligkeit ist angesichts der Ausrufung der „Mobilen Gesellschaft“ (Restriktionen selbst beim Arbeitsamt, wer kein Fahrzeug hat!) durch den Gesetzgeber eine reine Farce!
        Warum regelmäßig von den KFZ-Haftpflichtversicherern auch die Einwilligung zur Erhebung „besonderer Arten personenbezogener Daten“ verlangt wird (das sind u.a.: sexuelle Neigungen, ideologische Überzeugungen, Religion, Gesundheitsdaten, Mitrgliedschaft in Parteien, Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden usw. ist schlichtweg nicht nachvollziehbar –die BAFIN erweist sich übrigens als ebenso unfähig, dafür eine plausible Erklärung abzugeben, wie auch, die Versicherer entsprechend zu Datensparsamkeit anzuhalten! Der Beschwerdeführer wird ggf. (sofern von den Millionen KFZ-Besitzer-Schlafschafen überhaupt mal jemand die AGBs der Versicherer vollständig gelesen hat – da waren selbst Landesdatenschützer überrascht, was da alles zu lesen ist!) ehrenrührig dummen, unzutreffenden mit Textbausteinen fexiert …

        b) weil die Überwacher aus einer vom Staat gegen Kontrolle durch den Bürger geschützten Behörde heraus agiert

        c) weil der Überwacher nicht bundesdeutschem Recht unterliegt (ausländische Firmen, Geheimdienste, Behörden, Religionsgemeinschaften und andere natürliche und juristische Personen außerhalb des Bundesgebietes – Daten sind heute ohne Möglichkeit eines sachlich gerichtsverwertbaren Nachweises mit Lichtgeschwindigkeit um den ganzen Globus verteilbar, verschleierbar, manipulierbar, wenn sie erst einmal erhoben sind.)

        d) weil der Überwacher eine ausreichend hohe kriminelle Energie aufbringt

        e) weil (vielleicht unterschiedlich gewichtet ) die Aspekte a) bis d) alle mehr oder weniger gleichzeitig auf einen Überwacher zutreffen …

        f) und vieles andere mehr, was hier jede Dimension sprengen würde!

        6. Heikel könnte es – je nach Bauart des Chips und der interagierenden Geräte- (gesundheitlich) mit dem Chip bei einer medizinischen Ultraschallbehandlung (Überwärmung, Verbrennung von umliegenden Gewebe infolge Wirbelströmen – auch in anderen, dichteren und hochfrequenteren elektrischen Wechselfeldern möglich) und im MRT(Bildstörungen durch elektrodymnamische Wechselwirkungen), Röntgen/CT (langsamerer Abbau der Reststrahlung) werden, auch bei der Entfernung verbleibt zunächst ein Wundkanal, der für Infektionen empfänglich ist – dem Körper ist es egal, ob ein Pistolenprojektil rausoperiert wird, oder ein Chip – Fremdkörper ist Fremdkörper und Langzeitstudien KÖNNEN noch nicht vorliegen! Das Thgema „Allergien“ ist dann nochmal ein ganz anderes, besonders in Wechselwirkung mit anderen Allergenen – da gehen die Möglichkeiten schnell ins unendliche – die Allergologen freut es – die haben so, immer reichlich zu tun ;-) …

        7. Heikel könnte es auch in Gegenden und Staaten werden, wo kein Auslesegerät zur Verfügung steht (oder zumindest nicht zeitnahe) , das die „Harmlosikeit“ der im Chip gespeicherten Daten zweifelsfrei bestätigen könnte – da kommt dann schnell auch mal der (begründete, oder nur vorschützte) Verdacht des Datenschmuggels und der Spionage auf – und da kann man nicht immer und in jeder Situation mit der Vornehmen Zurückhaltung anderweitig „Berechtigter“ und der „Behörden“ rechnen – da muß man damit rechnen, auch schon mal „sicherheitshalber“ in haft genommen, oder gleich liquidiert zu werden, wenn bei jemandem ein solcher Chip gefunden wird und die Situation ohnehin „angespannt“ ist – überdies: nicht alle Menschen dieses Planeten sind Technikfreaks, können aber auch sehr mißtrauisch werden, wenn sich ein Anlaß herausstellt – und so’n Chip ist einer, denn sein Inhalt läßt sich ohne Technik nicht nachprüfen – das gibt schon mal Punktabzug, wenn pressiert … ;-)

        Na, das soll hier keine erschöpfende Aufzählung sein, sondern einfach mal zum Selberdenken anregen …
        Man sollte dabei aber niemals von der eigenen technischen Ahnungslosigkeit/Einfalt/mangelnden Kreativität auf die vermeintlich analoge Erfindungsarmut Dritter schließen …

        Hella

        • Dennis Horn am

          @Hella: Der Chip kann aktuell nicht so einfach dazu benutzt werden, Anwesenheits- und Bewegungsprofile zu erstellen oder die anderen von Ihnen beschriebenen Szenarien zu erzeugen, da es sich um passive Technik handelt und er sich nur über einen geringen Abstand auslesen lässt. Insofern möchte ich auf all die anderen (übrigens durchaus wichtigen) Punkte an dieser Stelle nicht eingehen. Ich frage mich auch, warum ein solcher Chip – abgesehen von der Tatsache, dass er sich im Körper befindet – in einer Welt voller Smartphones eine solche Aufregung bei vielen Nutzern verursacht. Ein echter Geheimdienstler braucht diesen Chip für die von Ihnen beschrieben Szenarien doch gar nicht mehr.

          Bei Chips wie dem im Blogartikel besprochenen plädiere ich übrigens dafür, Menschen, die so etwas tatsächlich nutzen wollen, die freie Entscheidung darüber zu lassen, was sie mit ihrem Körper anstellen möchten. Die Nutzer, die sich den Chip auf der CeBIT 2016 haben einpflanzen lassen, erzählen übrigens heute oft, dass er funktional im Alltag oft Quatsch ist und die Verbindung mit Geräten eher einen Mehraufwand verursacht, als dass sie Erleichterung bringt. Viele haben sich den Chip auch (problemlos, soweit ich das bisher verfolgen konnte) entfernen lassen. Vielleicht wird da ja doch nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird?

    • „Ich bin entsetzt, wie viel Begeisterung diese Technik auslöst. “

      Das täuscht, weil die kritischen Stimmen von Herrn Horn erfahrungsgemäß unter irgendeinem Vorwand eher gelöscht werden.

      • Dennis Horn am

        @Hella: Dieser Vorwurf trägt stets zu meiner Erheiterung bei, erst recht bei der Menge kritischer Kommentare unter diesem Artikel, mit denen ich mich übrigens gerne auseinandersetze.

  16. Ich finde die Idee mit dem Chip sehr interessant und habe schon einmal darüber nachgedacht mir einen einsetzen zu lassen.
    Ich halte aktuell alle Sicherheitsbedenken für meinen Anwendungsfall der Haustüre, für überzogen und schlicht unsinnig.
    Ich halte es in einer Zeit wo marodierende Einbrecher Truppen aus dem Ostblock umherziehen und reihenweise ganze Wohngegenden plündern, für ausgesprochen unwahrscheinlich das folgendes Szenario eintritt:
    Die Spione der Einbrecher Truppe bringen in Erfahrung das meine Haustüre mit RFID gesichert ist und das sich der passende Chip in meiner Rechten Hand befindet. Eine Amputation würde zu viel aufsehen erregen und man entscheidet sich dazu einen Spezialisten damit zu beauftragen. Ein Ostblock Hacker mit Laptop und RFID Lesegerät spricht mich auf der Straße an und fragt mich z.B. nach dem Weg. Während dessen scannt er unbemerkt meine Hand und kopiert meinen RFID-Tag. Er wartet auf den Moment wo niemand zu Hause ist und das Einbrecher Team kann ohne Einbruch Spuren zu hinterlassen mein Hab und Gut einsacken.

    Wer wirklich glaubt, das sich jemand diese mühe macht anstatt einfach mit einem Stein die Scheibe einzuschmeißen hält sich selbst offensichtlich für zu wichtig und hat zuviel Mission Impossible gesehen. Einfach totaler Quatsch.

    Um in ein Haus zu kommen braucht man keinen Laptop und ein Informatik/Elektrotechnik Studium. Man braucht nur einen Stein!

    Meine Haustüre kann ich übrigens jetzt bereits über mein Handy und das aktuelle WLAN öffnen! Kann ich deshalb schlecht schlafen? Nein!
    Um sich nämlich in die WPA2 Verschlüsselung meines WLAN zu hacken, sind auch umfangreiche Kenntnisse erforderlich, die über die eines Stein-Benutzers hinaus gehen.

    • Das einzige was ihnen in dem Zusammenhang mit dem Chip an Problemen einfällt ist ihre Haustüre???
      Es gibt tausend andere Gründe die dagegen sprechen, der von ihnen aufgegriffene ist wohl der oberflächlichste.

      Ich persönlich bin ein Mensch, ich bin ein denkendes Wesen und ich lasse mir ganz sicher keinen Chip einsetzen wie ein Tier. Aber die Menschen mutieren langsam zu Tieren und genau deshalb werden Millionen diesen Chip mit einem jubeln empfangen.

      Wenn man sich die Vorgänge auf dieser Welt so anschaut, sollte man langsam mal damit beginnen sich mit der Endzeit auseinanderzusetzen. Die Johannes Offenbarung umschreibt sehr genau was gerade da draußen passiert.

      • Dennis Horn am

        @Michael: Es gibt aber eben auch viele Gründe, die dafür sprechen. Es ist eine sehr legitime Entscheidung, sich gegen einen solchen Chip zu entscheiden. Die Apokalypse, die Sie hier herausbeschwören, ist für mich dagegen vor allem eins: unsinnig – und kein konstruktiver Beitrag zum Thema.

        • Ja, ganz genau. Da fragt man sich, wer hier blauäugig und naiv ist. Ich lasse mir garantiert auch diesen Scheiß nicht einsetzen. Die Leute müssen darüber aufgeklärt werden, welcher Gefahr sie sich hier aussetzen. Und das liegt ganz klar daran, daß der Glaubensabfall nie so groß War wie heute, die Christenverfolgung nie solche Ausmaße angenommen hat wie heute. Alles noch weitere große Zeichen dafür, daß wie am Ende der Zeiten angekommen sind. Durch die große Gottlosigkeit wird natürlich Satan und dem Bösen Tor und Tür geöffnet. Deswegen kann ich nur den guten Rat geben: die Menschen sollten zu Gott zurück kehren, denn ohne Ihn sind sie hoffnungslos und rettungslos verloren. Als Christin ist es meine Verantwortung, meine Mitmenschen aufmerksam zu machen und zu warnen.

          • Dennis Horn am

            @Gabi: Niemand zwingt Sie dazu, sich „diesen Scheiß“ einsetzen zu lassen. Und über Gefahren klären wir gern auf – bleiben da aber sehr gern bei realen Gefahren.

        • Die Apokalypse ist unsinnig? Der Mensch wird „maschinisiert“ und merkt es nicht. Der Materialist, meint, er sei bloße Materie. Deshalb merkt er es nicht, dass sein Geist versklavt wird.
          Das was sich zuerst als sehr praktisch äußert, ist am Ende seine Fessel, die ihn KONTROLLIERT. Ich habe schon Jahre darauf gewartet, weil es die materialistischte Zeit momentan ist, jetzt wird es Wirklichkeit. Man benötigt nur ein wenig Verstand, dann weiß man wohion die Reise geht. Ich kann nur sagen, armer, dummer und naiver Mensch, Du merkst nicht einmal, wenn Du Deine Freiheit opferst.

          Und Zufall sind solche Zeilen sicher nicht:

          Offenbarung 13,16. Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, alle zwang es, auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anzubringen.
          Offb 13,17 Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
          Offb 13,18 Hier braucht man Kenntnis. Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“

          Und die 666 haben wir jetzt schon auf dem Barcode!

          • Dennis Horn am

            @Tom: Selbstverständlich sind solche Zeilen kein Zufall – es hat sie ja jemand niedergeschrieben. Einen 2.000 Jahre alter Text, der einen Haufen verschiedener Interpretationen zulässt, akzeptiere ich – bis zum Beweis der Zeitreise – nur nicht als Argumentationsgrundlage für eine aktuelle Diskussion.

        • “ Es ist eine sehr legitime Entscheidung, sich gegen einen solchen Chip zu entscheiden. “

          @Dennis Horn:
          Und das können Sie allen Ernstes glauben vor dem Hintergrunde der antidemokratisch-antibürgerlich-antirechtsstaalich-rein willkürklich-zwangsweisen Einführung der Chips in deutschen Reisepässen und Personalausweisen???

          Hatte das deutsche Volk jemals eine Möglichkeit, sich dagegenzuentscheiden??

          Und was spricht sachlich und juristisch dafür und garantiert dem deutschen Volke, daß dies bezüglich eines per Gesetz zwangsimplatierten Chips rechtlich komplett anders laufen könnte als mit dem Chip im Ausweis und mit den Zwangsrundfunkgebühren?

          Ich sage Ihnen was: Der Gelbe Stern ist heute auf einem dieser „Chips“ leichter und mit übleren Folgen unterzubringen, als er 1940 auf einen Wintermantel zu nähen war! Und deshalb sollte alles, aber auch wirklich alles gegen den Chip, gegen derart intransparente Technologien und jegliche Form antidemokratischer Zwangsmaßnahmen am Volke vorbei, unternommen werden, Herr Horn – WELTWEIT! Andernfalls wären all unsere Opfer (der Erhabene erhalte sie im Gedächtnis der Nationen!) damals (ich, Deutsche, stand, von den Eltern erst nach Paris, von da in die Schweiz geschickt, 1944 als junges Mädel in Norditalien im unmittelbaren, auch bewaffneten Widerstand gegen Mussolini und habe ALLE meine damaligen Jungendfreunde dabei verloren – innerhalb von zehn Minuten, in einem Hausflur in Norditalien!) vergeblich gewesen!

          Und was tut das deutsche Volk gegen diese gefährlichen Entwicklungen? Mehrheitlich NICHTS!
          Wie 1933!

          Ich persönlich sehe mich durch diese Diskussion hier schlichtweg verhöhnt, denn sie zeigt, daß man in Deutschland rein garnichts aus der (und speziell aus seiner eigenen) Geschichte gelernt hat – außer vielleicht, diesmal nun mit noch übleren Tricks aufwarten zu müssen …

          Auch wenn ich schon alt bin und die Emigration nicht mehr lange überleben werde: Es ist Zeit, endgültig die Koffer zu packen und diesem „Deutschland“ endgültig und für immer den Rücken zu kehren.
          Die Hoffnung auf ein besseres Deutschland hat sich nicht erfüllt – unser Kampf gegen den Faschismus war offenbar vergebens – denn die Diskussion hier – vor dem Hintergrund der neuerlichen Einführung schlichtweg ungeheuerlicher, weil menschenverachtender Zwangsmaßnahmen und hinterhältigster, absehbar auf Totalitarismus hinauslaufender Methoden in Deutschland und Europa beweist:
          „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“

          Goethe hatte leider offenbar Recht, als er schrieb: „Den Teufel spürt das Völkchen nie –
          und wenn er es beim Kragen hätte.“

          Wenn ich’s nüchtern betrachte:
          Bilanz meines Lebens(werde im Sommer, so der Erhabene will 97): Konstruktive Diskussion mit Deutschen? Im Einzelfall vielleicht Hoffnung machend – langfristig und historisch und vim Ganzen gesehen aber: Offenbar völlig sinnlos, völlig hoffnungslos!

          Dann eben mit anderen und am anderen Ort . . .

          Schweigen kann ich zu diesen Entwicklungen nicht!
          Das wäre Verrat an all jenen, die für ein besseres, demokratisches, friedliches und rechtsstatliches Deutschland ihr Leben gaben und an mir selbst – und an den kommenden Generationen!

          A Dieu!

          Hier ist offenbar Hopfen und Malz verloren – das ist alein schon daran ersichtlich, daß Leute mit derartig erkennbar (zumindest) verantwortungslos naiven(??? das frage ich mich , ob da nicht mehr dahintersteckt!) Haltungen wie der Ihren, für den WDR arbeiten können – allen ethischen Selbstverpflichtungen der Journalisten, aller journalistischen Berufsethik und Sorgfaltspflicht zum Hohn.

          Journalistische Freiheit ist nichts mehr wert, wenn sie pervertiert wird und neuerlich heraufziehendem Totalitarismus Vorschub leistet – aus welche Gründen auch immer.

          Der Erhabene schütze alle Deutschen die verantwortungsvoller denken, schreiben – und handeln als Sie!

          Hella

          • @Hella: Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber ich halte den Vergleich der technischen Gegebenheiten in unserer Gesellschaft heute mit dem Faschismus („Die Hoffnung auf ein besseres Deutschland hat sich nicht erfüllt – unser Kampf gegen den Faschismus war offenbar vergebens.“) für nicht angebracht. Chips in Reisepässen und Personalausweisen sind zudem keine Chips, die in den Körper implantiert werden.

          • @D.H.:
            „aber ich halte den Vergleich der technischen Gegebenheiten in unserer Gesellschaft heute mit dem Faschismus (…) für nicht angebracht. “

            Halten Sie es angesichts der historischen Erfahrungen und der sich bereits wieder deutlich abzeichnenden (auch von mißbrauchbarer Technik ausgehenden!) Gefahren nicht für angebracht, lieber einmal mehr zu warnen, als – wieder – wie gehabt – deutlich zu wenig?

            Warten Sie’s ab (oder besser: lieber nicht!)!

            Die Zeit lehrt die Wahrheit und die heutige Sorglosigkeit breiter Bevölkerungsteile gegenüber in Europa schon wieder(!) deutlich sichtbaren totalitaristischen und faschistoiden Tendenzen – im Arbeitsleben, in der Wirtschaft (besonders im Umgang großer Konzerne mit einfachen Bürgern!) im Freizeitbereich, aber eben auch und vor allem im Umgang des Staates mit seinen Bürgern(sic.) – UND EBEN AUCH IM BEREICH DER TECHNIK(!)(auch damals nutze die faschistische Interessengruppe die für Gefahren blinde, naive Technikbegeisterung weiter Bevölkerungsteile für ihre Propaganda aus!) ist mir aus meiner Jugend nur allzu bekannt! Auch die „Weimarer“ Republik war ja eine „Demokratie“ und konnte (und wollte) ihre Bürger letztlich nicht wirksam vor der braunen Pest und dem Inferno eines Weltkrieges schützen – und hört man vor dem Hintergrunde der damaligen Erfahrungen die Statements der heutigen politisch Verantwortlichen („…wieder mehr militärische Verantwortung in der Welt übernehmen…“ etc.), dann ist es eindeutig, daß Deutschland und Europa bereits wieder im Begriffe sind, die Fehler von damals zu wiederholen – heute nun noch um ein Vielfaches potenziert durch die zweifelhaften „Errungenschaften“ des gegenüber damals immensen technischen „Fortschrittes“ (um die es in Ihrem Artikel ja geht!) – „Fehler“, von denen nach siebzig Jahren Aufarbeitung längst klar ist, daß es keine Fehler waren (und damit wohl auch heute nicht! Warum auch?! Woraus sollte dies zu schließen sein? Aus den hohlen, notorisch verlogenen Statements von Schwarzkassenpolitikern?? ) , sondern kriminellster Vorsatz bestimmter Interessengruppen, die erkennbar auch heute noch existieren und daß unbedachter Einsatz von Technik menschenverachtendsten Ideologien schon immer ein guter Helfer war und Vorschub leistete!

            Warum aber sollten die beinahe identischen Symptome antidemokratischer Entwicklungen, damals UND heute, nicht vergleichbar sein?? – Vor allem vor dem Hintergunde der bereits vorliegenden bitteren Erfahrungen in Relation zur heutigen Faktenlage? Die Muster sind die gleichen, die Akteure sind die Gleichen(bis hinein in die Firmen- und Familiengeschichten, Biografien und Vernetzungen zwischen den Generationen, Interessengruppen, Kontinenten, Kulturen!), die grundlegenden ideologischen Argumente sind SICHTBAR die gleichen (betrachten Sie das Lincoln-Memorial – worauf stützt der seine Hände?? Noch fragen?- Daß sich die Propaganda heute natürlich eine etwas andere Oberfläche gibt als damals – das ist ja schon fast zu erwarten gewesen.)
            Wer aber Zweifel hat, daß die heute sichtbar werdenden Phänomene mit denen der späten Weimarer Republik nahezu identisch sind, beschäftige sich mal ein paar Monate (das ist nicht allzuviel) lang mit statistischer Mathematik (Stochastik, Normalverteilungsgleichungen, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Analyse komplexer Systeme, Spieletheorie usw. und vielleicht auch etwas mit der kriminalistischen Technik des „Profilings“, die sich gut auch auf politische und wirtschaftliche Verhaltensmuster und andere, direkter Aufklärung unzugänglicher Phänomene und Verhaltensweisen usw.) übertragen und anpassen läßt – da wird schnell deutlich, daß das (vielleicht noch als „Verschwörungstheorien“ abtubare) individuelle Bauchgefühl vieler, durchaus auf mit mathematischer Präzision objektivierbaren Fakten beruht, die man nicht mehr wegdiskutieren kann: Die Parallelen zwischen historischen Entwicklungen und Konstellationen und heutigen sind mathematisch objektivierbar!
            Allein die wieder auffällig ansteigende Häufigkeit (und der damit verbundene Akkumulationseffekt!) , mit der der deutsche und „europäische“ Gesetzgeber in den letzten Jahrzehnten in Gesetzen die immer weitere Einschränkung von Grundrechten formuliert hat, die Dreistigkeit mit der die Zielsetzung des alten Grundgesetzes seit 1990 politisch nd juristisch systematischund erkennbar zielstrebig verwässert und damit das Deutsche Volk von den angeblichen politischen „Eliten“ rechtlich und politisch betrogen wurde und anhaltend wird, spricht eine sachlich und faktisch eindeutige Sprache: Hier sind offensichtlich Kräfte an die Macht gekommen, die bereit sind, sich skrupellos über die Interessen der Völker hinwegzusetzen und dabei vor keiner Lüge, keinem Täuschungsmanöver zurückschrecken (sieh PKW-Maut usw.) – und genau so – mit Täuschung der Bevölkerung – fingen auch die Faschisten an!

            Warum also sollte dies dann nicht vergleichbar sein?

            Wer garantiert uns, daß das nicht wieder dort endet wie damals, was heute so anfängt wie damals??

            Eine Demokratie erkennt man doch nicht an ihrem Namen, sondern an ihren Taten und deren Folgen!
            Und wenn wieder Militärgerät massenweise gen Osten verlagert wird, da ist doch klar, was wieder mal (wie schon so häufig in der europäischen Geschichte) gespielt wird, von wem, mit welchem (seit Jahrhunderten immer gleichen) Ziel und was die Machthaber heute wieder vorhaben.

            Was muß denn NOCH geschehen, ehe Sie munter werden?!

            Oder werden Sie für’s Schlafen bezahlt?

            Wie sagt der Volksmund:
            „Riecht wie Hundekot, schmeckt wie Hundekot, sieht aus wie Hundekot – da wird es wohl auch welcher sein.“ ;-)

            Das gilt auch – zumindest bis zum zuverlässigen Beweis des Gegenteils (und der steht nach wie vor aus – im Gegenteil, der ist nach der aggressiven NATO-Osterweiterung und den CIA-„Regimechanges“ kaum noch zu erbringen!) – für analoge historische Prozesse und Phänomene!

            Und so erkennt man auch Kriegstreiberei und Faschismus an ihren Verhaltensmustern und Strukturen (wieder) – egal welches Etikett sie sich nun gerade mal wieder auf die Stirne pappen und welche Vorwände sie formulieren – damals Gleiwitz, heute Assad.

            Ich halte politische Blauäugigkeit schlichtweg für Selbstmord

            und schließe mich da eher dem Adorno zugeschriebenen Satze an:

            „Ich habe nicht Angst vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

            Angesichts der wieder massiv zunehmenden Einschränkungen der menschlichen Grundrechte im deutschen Gesetzeswerk (teilweise wegen Nichtigkeiten und ohne Not (z.B. Gesundheitskarte! , maschinenlesbare Reispässe – ein unglaublicher Skandal, der Deutsche gegenüber anderen Nationen, die sowas aus guten und sehr bekannten Gründen nicht haben) regelmäßig diskriminiert)- d.h. völlig unangemessen!) ist diese Gefahr eindeutig als real zu bezeichnen – auch im Hinblick auf die Mißbrauchbarkeit neuester Technologien – auch und gerade weil diese Gefahr diesmal nicht staatsstreichartig, sondern per Salamitaktik (und dadurch für Unerfahrene schwerer zu erkennen) daherkommt.
            Das entscheidende Kriterium ist das Risiko – und das ist heute sogar um Größenordnungen höher als damals, weil mit der modernen Mikroelektronik faschistoiden Interessengruppen heute Möglichkeiten zu Verfügung stehen, von denen Hitler und Konsorten nur träumen konnte.
            Und wenn wir uns nicht entschieden querlegen, werden diese Möglichkeiten mit Sicherheit von den Machtneurotikern auch genutzt – wie man ja schon sieht – die Anfänge sind ja schon (wieder) erkennbar und gehen (ebenfalls wieder) vom „deutschen“ Gesetzgeber aus, der überaus leichtfertig und erkennbar zielstrebig und systematisch seit 1990 die Grundsätze und Grundlagen der alten Bundesrepublik Deutschland verwässert!

            „GELEGENHEIT macht Diebe.“ und die moderne IT schafft Möglichkeiten, von denen Nichtinformatiker in aller Regel nichteinmal wissen, was gemeint ist und worum es eigentlich geht!

            Das probateste Mittel aber, um zu verhindern, daß Völkerfeinde diese Techniken zur Unterdrückung der Völker mißbrauchen, ist die schnellstmögliche Aufklärung der Völker über diese Techniken, Methoden und über deren Gefahren und Möglichkeiten – die heute jede Größenordnung sprengen!

            Und daran, ob ein Artikel aufklärt , oder nicht, ob er diese Gefahren klar und deutlich benennt, oder verschleiert, wird zweifelsfrei zu erkennen sein, auf welcher Seite der Barrikade der jeweilige Journalist steht . . .

            Auf Unkenntnis aber kann sich gerade ein Journalist nicht herausreden – vor der Geschichte schon garnicht – denn es ist sein Beruf, sich kundig zu machen!

            Kann ja sein (und ich hoffe das ja im Stillen) daß ich mich bei der überaus skeptischen Einschätzng der heutigen politischen Entwicklung irre, was aber, wenn nicht?!

            Ich werde also vorsichtshalber meinen Wohnsitz aus Europa herausverlegen – wollen doch sehen, ob man nicht auch mal einen alten Baum noch erfolgreich umpflanzen kann – ich war ohnehin eher eine „Kübelpflanze“, die mal hie und mal da wohnte und für meine alten Knochen ist Wärme ohnehin besser. Meinen Teil für menschenwürdige Verhältnisse habe ich mehr als genug abgeleistet – es bleibt mir nur noch, den jüngeren Generationen zuzurufen:

            Vergeßt nie: Wie man sich bettet, so liegt man!

            Ich jedenfalls möchte in dem heute wieder erkennbar heraufziehenden „Teutschland“ nicht mal mehr begraben sein.

            H.

          • Dennis Horn am

            @Hella: Sie haben mit Ihrer Aussage, „die Hoffnung auf ein besseres Deutschland“ habe sich nicht erfüllt, „unser Kampf gegen den Faschismus“ sei offenbar vergebens gewesen, aus meiner Sicht nicht vor Parallelen in der Entwicklung gewarnt, sondern die Ist-Situation mit dem Faschismus verglichen. Das halte ich für nicht angebracht, dabei bleibe ich.

            Ich halte für legitim, die Vergleiche zu ziehen, wie Sie es offenbar als Zeitzeugin tun. Auf dieser Basis kann ich nachvollziehen, warum Sie warnen. Wir befinden uns an dieser Stelle aber in einem Blog, das sich der Begleitung der digitalen Welt verschrieben hat – und nicht der Zeitgeschichte. Wir blicken – durchaus mit einem kritischen Auge – auf technische Entwicklungen; das Thema, zu dem Sie kommentieren, ist aber eins, um das es in Digitalistan schlicht nicht geht.

            Neue Technik ließ sich übrigens schon immer im Guten und im Schlechten einsetzen. Meine Haltung ist: Es gibt keine Stopptaste für den technischen Fortschritt. Deshalb müssen wir als Gesellschaft klären, wie wir ihn gestalten. Dazu gehört weder blinde Techniknaivität – noch, Technik per se so zu behandeln, als müsse sie um jeden Preis aufgehalten werden.

        • Dennis Horn: ich glaube ihnen nicht dass sie hier privat schreiben. MIr war sofort klar, dass sie hier im Auftrag von .. handeln. Würde auch gerne wissen wieviel sie bazahlt bekommen un die Menschen hier in die Irre zu führen.

          • @kira: Selbstverständlich schreibe ich hier nicht „privat“, sondern bezahlt. Das ist mein Job als Journalist. Die Honorare, die der Westdeutsche Rundfunk seinen freien Mitarbeitern zahlt, sind öffentlich einsehbar. „Bezahlt“ heißt dabei aber nicht „bestellt“ – die Meinung, die Sie im Blogartikel lesen, ist meine persönliche.

    • Hi Timm,

      Sie gehen tatsächlich davon aus, daß alle Einbrecher Einfaltspinsel ohne IT-Kenntnisse sind und gegen Panzerglas in einer Galerie mit einem Stein zu Werke gehen würden, anstatt die Sicherheitsanlage einschließlich ihres Besitzers elektronisch zu manipulieren?

      Auch unter den Ganoven gibt es zunehmend ausgebuffte „Profis“ und das wird sicherlich nicht weniger werden, in Zeiten, wo schon Erstkläßler an das Programmieren herangeführt werden!

      Ich weiß z.B. von einem Falle aus Sachsen, wo die Polizei zu einem frischen Hauseinbruch in einer sehr gut abgesicherten Villa gerufen worden war und als die Kollegen eine Stunde nach Abzug, wiederum in dieselbe Straße gerufen wurden – nur zwei Häuser weiter, ergaben die Ermittlungen, daß der zweite Bruch in aller Stille – d.h. „ohne Stein“ ;-) und praktisch in Anwesenheit der Polizei erfolgt war – eben zwei Häuser weiter und von denselben Leuten, wie die Spuren und der rekonstruierbare Tathergang belegten. „Profis“. :-((

      Ich denke, es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – bei aller Euphorie für den unglaublichen technischen Fortschritt – sich sehr sorgfältig auch und gerade seiner immensen Gefahren und Kehrseiten bewußt zu werden und da auch ein wenig die unbedachten Feuerköpfe zu bremsen , denn es gibt – gerade im Bereich Datenverarbeitung – Fehler, deren Auswirkungen sich nicht mehr rückgängig machen lassen, sind sie erst einmal begangen worden: Sind echte Daten erstmal in falschen Händen, gibt es oft kein Zurück mehr . . . da nützt es dann auch nichts mehr, wenn man die Täter hinterher „hinrichtet“ (= staatlich ermordet) – wie seinerzeit Julius und Ethel Rosenberg …

      Mittels solcher Chips wird nicht nur der einzelne Mensch kontrollier- und damit manipulierbar, sondern auch der Mensch als Teil der gesellschaftlichen Masse, ja ganze Populationen und Gesellschaften, Branchen, Regionen – und dies hat spätestens bei massenhaftem Einsatz solcher Technik dann eine hochpolitische Komponente – und die Menschheit hat auf diesem Gebiete bereits äußerst schlechte Erfahrungen gemacht – nicht nur damals in Nazideutschland und im Faschistischen Italien – ich erinnere auch an das blutige „Wirken“ der gutgeölten britischen Kolonialbehörden in Indien und Afrika, das der Holländer in der Südsee – und das war damals noch vergleichsweise ineffiziente Papierverwaltung! Dieser menschenverachtende Geist heute mit moderner Elektronik ausgestattet – daß die britische Premierministerin May ohne nachzudenken und skrupellos Atomwaffen auch gegen hunderttausende unschuldiger Zivilisten einsetzen würde, hat sie ja in aller Öffentlichkeit vor dem britischen Unterhaus unmißverstehbar kundgetan – da kann ich nur sagen: Na dann Hut ab zum Gebet!

      Und es ist bei unserer morschen, in Selbstherrlichkeit der politische Akteure (und dünkelhaften Arroganz der juristischen Kaste) (wieder mal! – wie 1930!)) dahinsiechenden Demokratie nicht ausgeschlossen, daß auch ein neuerlicher Hitler wieder „ganz legal“ den Weg auf die Regierungsbank findet – heute natürlich mit weniger markigen Sprüchen, dafür umso hinterhältiger und effizienter, soviel ist absehbar – und dann Gnade uns Gott!

      Was Ihr Handy anbelangt, möchte ich Sie dazu anregen, mal einen einschlägigen Vortrag des CCC (Chaos Computer Club) zu besuchen – das könnte dann allerdings auch schon mal zu partieller Schlaflosigkeit führen ;-)

      Die Kunst ist, um die Gefahren zu WISSEN und dennoch ruhig zu schlafen – weil man vorgesorgt hat und eben nicht jeden Quatsch mitmacht, weil es gerade eben mal so als „Mode“ propagiert wird . . .
      Man sollte nie vergessen:

      „Umsonst scharrt keine Henne!“

      Und man sollte um die mitunter fatale Eigendynamik der „Faszination Technik“ wissen, wo technische Spielereien schnell das ethische Bewußtsein benebeln können, wie ich es schon während des „Dritten Reiches“ erleben mußte . – das ist kein politiwsches, das ist ein menschliches Phänomen, dem sich viele Einfaltspinsel nicht entziehen können, selbst wenn sie um die damit verbundenen Gefahren wissen . . .
      Hier tut Aufklärung 2.0 NOT!

      Es wäre fatal, wenn gerade das deutsche Volk seinen Fehler ein drittes mal wiederholte: Zu unkritisch zu sein gegenüber den staatlich gesteuerten Rahmenbedingungen des Zusammenlebens und den sich daraus ergebenden (auch technologischen) Gefahren – nicht nur für uns, sondern auch für unsere nachbarn – und die sind heute angesichts der Globalisierung in der ganzen Weltbevölkerung zu sehen!

      Wenn ich sehe, wie in Dresden die Polizei quasi sämtliche Besucher dieser Pegida-Demontrationen lückenlos abscannt, indem sie die Demonstranten einzeln durch eine ringsum dichte Fahrzeugsperre mit Einzelpersonenlücken laufen läßt und wie in den Einsatzfahrzeugen die Bildschirme mit den Adreßdatenbanken jedes einzelnen flimmern und die Filmaufnahmen auch mitten aus dem Demonstrationszug gleich dazu – dann weiß ich nicht, was langfristig gefährlicher ist: Die Demonstranten, oder deren Überwacher mit deren schier unkontrollierbaren Datenmengen, von denen niemand wissen KANN, in welche Hände sie dereinst gelangen werden! Die Geschichte ist wechselhaft – auch Rom war einst Republik, bevor es Kaiserreich und Caesarendiktatur wurde . . .

      Ich schreibe hier nicht für mich – ich habe das Leben scon absehbar fast hinter mir – sondern aus durch außergewöhnlich lange Lebenserfahrung in sehr verschiedenen Systemen und Kulturen gewachsener Sorge um die Zukunft der nachfolgenden Generationen – und in der Tat, das läßt mich manchmal nicht mehr schlafen – und so schreibe ich das denn eben auch hier . . .
      Sage später keiner mehr, er hätte nichts gewußt – wie ich es bisher immer nach Umbrüchen erlebt habe! Demokratie und Rechtsstaatlichkeit erfordern Intelligenz PLUS ethische Integrität – die soillte sich niemand von billigen technischen Taschenspielereien abluchsen lassen:

      Verkaufe niemand für ein Linsengericht sein unwiederbringliches Erbrecht!

      Hella

      • Dennis Horn am

        @Hella: Bitte beachten Sie die Blogregeln und bleiben Sie beim Thema des Beitrags. Kommentare, die sich inhaltlich nicht mit dem dazugehörigen Blogartikel beschäftigen, löschen wir ansonsten. Danke für Ihr Verständnis.

  17. Mal Klartext: 666 = der Anitchrist. Wer sich chippen lässt, gehört dem Antichristen. Beim Vieh ist es ja auch so!

    • Dennis Horn am

      @Stefan: Weder ist hier irgendwo die Rede von der Zahl 666, noch gehört der Chip dem Antichristen. Bitte bleiben Sie beim Thema; das hier ist ein Techblog, kein Religionsblog.

      • Die Zahl 666 ist die Zahl für den Antichristen (nach der Offenbarung, und das ist nur ein Hinweis auf das „Zeichen“, dass am Ende der Zeiten kommen soll). Die Zahl 6-6-6 steht auf _jedem_ EAN-Code im Supermarkt (die verlängerten Doppelstriche Links, in der Mitte und Rechts). Und darum wird auch die Zahl 6-6-6 in jedem dieser In-Hand-Chips stecken.

      • Barcode enthält 666
        Mikrochip= volle Kontrolle des Menschen (wirst alles tun was die da oben wollen und auch dir das Malzeichen ( Barcode=666) an die Stirn oder rechte Hand mit Laser zeichnen lassen.

        Übrigens wird es viele Wege geben wie das Malzeichen aufgetragen wird und oft heimlich dass der Mensch es nicht merkt:
        1) beim Erhalten des Weltpersonalausweises
        2) beim Erhalten der Essmarken während der Hungerzeit
        3) gechippte werden sowieso auf Kommando das Malzeichen erhalten
        4)beim Einkaufen in Supermärkten die nur Menschen mit dem Malzeichen nutzen können
        5)…

        Jeder sollte stück land besitzen ud vorräte gut verstecken.

        • @kira: Der Chip enthält keinen Barcode. Mit ihm ist es genauso wenig möglich, Menschen zu kontrollieren. Noch einmal die Bitte: Fügen Sie solchen Behauptungen doch bitte belastbare Beweise an; ansonsten sind sie für die Diskussion wertlos.

          • „Mit ihm ist es genauso wenig möglich, Menschen zu kontrollieren. “

            Aha!? Sie meinen den Chip???

            Und wozu wird er dann eingesetzt, wenn nicht zur Kontrolle von Menschen – wozu muß er dann überhaupt ausgerechnet in den Körper implantiert werden ??

            Na, jetzt wirds erst spannend … ;-)

            Ich glaubte in ihrem Artikel gelesen zu haben, um Menschen Zutritt zu Veranstaltungen einzuräumen oder zu verweigern – ist das etwa keine Kontrolle und Steuerung von Menschen?

            Und dann ist es dennoch „… genausowenig möglich, Menschen zu kontrollieren. “ wie mit einem Barcode. (Was übrigens falsch ist, fragen Sie diesbezüglich mal US-amerikanisches Klinikpersonal …)

            Wat denn nu?

            Vielleicht doch erstmal ausreichend fachkundig machen, ehe Sie sich hier noc h mehr verheddern ..?? ;-)

            Ist doch schon fast peinlich – Sie erregen ja fast schon Mitleid mit ihrer technisch und logisch unbedarften Haltung dem Chip gegenüber …

          • Dennis Horn am

            @Hella: Wozu Nutzer den Chip einsetzen können, können Sie im Artikel nachlesen. Was Sie „glauben“, dort gelesen zu haben, steht auf jeden Fall nicht drin.

            Das von Ihnen beschriebene Szenario wäre natürlich möglich: der Chip als „Eintrittskarte“ für Veranstaltungen wie Konzerte. Ich weiß allerdings nicht, was daran so verwerflich sein soll. Sind denn klassische Veranstaltungstickets auf Papier mit Barcode und allem Zippzapp für Sie auch Mittel zur „Kontrolle und Steuerung von Menschen“?

            Die Nutzerin kira schrieb in ihrem Kommentar, der Chip mache die „volle Kontrolle des Menschen (wirst alles tun was die da oben wollen)“ möglich. Und es bleibt dabei: Nein, das macht er nicht.

      • Das kann man so sehen, das kann man aber auch anders sehen – denn Sie verkaufen mit ihrer kaum verhohlenen Chipbegeisterung auch sowas wie Religion == bewußt in Kauf genommenes Nichtwissen …
        Hätten Sie sorfältiger recherchiert, wäre Ihr Artikel realistischer ausgefallen und würde weniger Anlaß zu harscher Kritik geben!
        Nich allein der Chip ist besorgnisserrregend und beunruhigend, sondern ebenso Ihre offenkundige Sorglosigkeit und technische, logische, ethische und historische Unbedarftheit in Sachen Informatik.

        Hella

  18. Nennt mich altmodisch, aber ein Chip unter die Haut aus Bequemlichkeit? Nein danke. Lieber mache ich alles selber und bin langsamer, als einen eventuellen Verlust der Kontrolle zu riskieren.
    Den Zusammenhang mit der Bibel finde ich sehr interessant. Wieso sollte man das nicht ansprechen können?

    • Dennis Horn am

      @Hannah: Man kann es doch ansprechen – der Kommentar ist hier offen für alle zu lesen. Ich glaube nur, dass dieser „Zusammenhang“ mit der Bibel deutlichen Widerspruch verdient hat.

  19. Der „Old-School“-Verbrecher stahl/raubte noch Geldbörsen, brach mit dem Brecheisen in Wohnungen ein oder „phishte“ Kreditkartendaten.
    Wird der Verbrecher der Neuzeit -mit chirgurgischer Präzision- Hände amputieren können?
    Kranke Welt – Tendenz steigend!

  20. 16 Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, daß sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn; 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist die Weisheit. 18 Wer Verständnis hat, berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl; und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig

    • weniger_Brot_mehr_Spiele am

      richtig Claus. Das wollte Ich eigentlich schreiben. Jetzt wissen wir, wohin das iot uns führen wird…
      Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; sehet zu, erschrecket nicht; denn es muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. Denn ein Volk wird sich gegen das andere erheben…

      • Dennis Horn am

        @claus/@weniger_Brot_mehr_Spiele: Technikthemen mit Bibelzitaten kommentieren. Da fällt mir dann auch nichts mehr ein.

        • Ja und wieso sollen sie nicht dieses Thema mit Bibeltexten kommentieren, immerhin geht es bei diesen alten Texten genau um dieses Thema. Und dieses Buch ist immerhin das bekannteste und meistverbreitetste Buch der Welt, man sollte sich mal Gedanken machen warum das so ist.

          Ihnen wird auch nichts mehr einfallen wenn das Chaos über die Menschen hier in Mitteleuropa hereinbricht. Sie sollten sich mal mit der Realität beschäftigen, es stehen harte Zeiten an. Noch dieses Jahr wird in Deutschland alles anders sein als zuvor. Es wird gewaltig krachen. Die Flüchtlinge, politische Umwälzung, Wirtschaftskrise, Bankenkrise ect. sind alles nur die Wehen. Es wird schnell sehr unschön werden.

          • @Michael: Das ist hier schlicht nicht das Thema. Weder geht es in diesem Blogbeitrag um die Flüchtlingsdebatte, noch geht es in der zitierten Bibelstelle um NFC-Chips – und wenn sie mit ihrem apokalyptischen Unterton noch so schön danach klingt. Ich möchte darum bitten, beim Thema zu bleiben.

          • @dennis horn.

            Menschen die sich intensiv mit dem Thema beschäftigen sind sich schon lange sicher, dass es sich bei dem Malzeichen um diese Chips handelt. Also ist es natürlich etwas was in einem Zusammenhang mit diesem Thema steht.
            Ganz abgesehen davon ist es meiner Meinung nach ziemlich krank sich einen Chip unter die Haut pflanzen zu lassen. Ich bin schon in der Lage meinen Schlüssel mitzunehmen, dazu brauche ich keinen Chip unter meiner Haut. Ich möchte zum bezahlen viel lieber Bargeld und ich mag nicht überall und jederzeit ortbar sein.

            Die moderne Technik bringt bei genauer Betrachtung viel mehr negatives als positives. Auch das muss in diesem Zusammenhang gesagt werden.

          • Dennis Horn am

            @Michael: Menschen, die sich intensiv mit der Realität beschäftigen, sind sich schon lange sicher, dass die Bibel vor Hunderten von Jahren geschrieben wurde, als man von den Themen, die uns heute beschäftigen, schlicht nichts wusste.

            Ihre Einstellung zu dieser Technik ist völlig legitim. Die Behauptung, die moderne Technik bringe bei genauerer Betrachtung viel mehr Negatives als Positives, trage ich allerdings überhaupt nicht mit. Woran machen Sie das fest? Wie belegen Sie das?

          • Dieses Thema hat sehr wohl mit den Voraussagen der Bibel zu tun. Lieber Herr Horn, die Bibel wurde zwar vor vielen Jahrhunderten geschrieben, aber das Entscheidende ist: Wer ist der Autor? Nach Aussage der Bibel ist Gott, der Schöpfer des Universums, der Autor. Menschen haben geschrieben, was Gott ihnen aufgetragen hat, natürlich jeder in seinem persönlichen Stil. Und da Gott allwissend ist, wusste er natürlich damals schon, was am Ende dieser Epoche der Menschheitsgeschichte geschehen wird. Sie können das alles im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes, nachlesen. Glauben Sie mir, es ist sehr spannend, wenn Sie das alles mit heutigen Entwicklungen vergleichen.

          • @ Dennis Horn

            Woran ich festmache, dass die moderne Technik sich eher negativ auswirkt?

            Ein Beispiel:
            Ich betreue Kids und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren im Sportbereich. So nun Thema Whattsapp. Ich kann mir nicht vorstellen dass es gut ist für die Entwicklung der Kids wenn sich 12 jährige Videos schicken mit abartigster Pornographie oder welche aus dem Jugoslawienkrieg wo Gefangene per Köpfung hingerichtet werden.

            Es gibt hier in der Stadt in der ich lebe eine Whattsapp Gruppe wo etliche dieser Kids drin sind und da tummeln sich zwei Mädels mit 13 und 14 die jedem der sie anschreibt es oral besorgen. Wenn gewünscht darf gefilmt werden. Sie sammeln Schwä..e. (Aussage von einem der Jungs) Die Eltern haben von diesen Dingen keine Ahnung.
            Diese Generation ist auf einem Weg in den direkten Abgrund. Dinge die vor Jahren noch völlig undenkbar waren, sind inzwischen normal. Die moderne Technik hat einen nicht unerheblichen Anteil daran.
            Ich sage nicht dass alles schlecht ist, das wäre Unsinn. Aber wenn ich mir die Auswüchse anschaue wird mir übel.

          • Dennis Horn am

            @BerndW: Ich möchte Ihnen Ihren Glauben nicht absprechen, genauso wenig, dass diese Punkte in dieser Diskussion für Sie von Bedeutung sind. Aber haben Sie bitte genauso Verständnis dafür, dass Bibelzitate und Interpretationen Jahrhunderte alter Texte für mich keine Argumente sind, wenn es um technische und ethische Fragestellungen unserer Zeit geht.

            @Michael: Was Sie beschreiben, sind definitiv Probleme – aber vorwiegend keine der Technik, sondern solche des Umgangs mit Technik. Befreundete Lehrer erzählen ähnliche Geschichten. Das ist alles schrecklich, ohne Frage. Aber worin bestehen Lösungen? Darin, den Schülern ihre Smartphones abzunehmen und damit eine Welt zu schaffen, die nicht der Welt entspricht, in die Schüler nach ihren Abschlüssen entlassen werden?

          • Die Welt ist nicht zu retten und nicht mehr zu verändern. Es läuft genau so wie es soll und wird aus dem Hintergrund gesteuert.
            Die Diskussion ist vollkommen unsinnig, denn Leute die rein an die Technik glauben, wird man mit Leuten die an Gott glauben nie auf einen Nenner bringen.

            Muss man auch nicht, ich möchte ihnen nur etwas mit auf ihren Weg geben. Seien sie wachsam und auch aufgeschlossen für Themen die sie nicht auf den ersten Blick verstehen.

            Diese uns bekannte und vertraute Welt endet bald und ich hoffe dass sie bis dahin erforscht haben was wir Menschen in Wahrheit sind. Finden sie einen Weg zu Gott.
            Viel Glück für ihren Weg.

  21. Also die nächste sache, welche als TV realität wird.
    NCIS hatte sowas schon mehrfach drin. Vor allem Mißbrauch!

    • Dennis Horn am

      @martin: Möglicher Missbrauch muss natürlich angesprochen werden – so wie bei allen Technikthemen.

    • Dennis Horn am

      @Michael: Können Sie das ausführen? Sonst können wir mit Ihren Kommentaren hier alle nicht so recht etwas anfangen.

  22. Einen Chip unter der Haut? Nein, danke! Was verlockend klingt betrachte ich als tatsächlich kaum nützlich. Neben der Überwachung, die damit praktisch möglich wäre, macht es keinen Sinn diesen Chip zum bezahlen oder entriegeln von Türen einzusetzen.

    Folgendes Szenario: Ich kann mit diesem Chip bezahlen, was hindert kriminelle also Türklinken so zu präparieren, dass sie sich mal eben mein Konto überweisen können? Die Pin Abfrage gibt es dann wohl eher nicht mehr, und wenn doch müsste man sich nach dem Sinn des nicht abschaltbaren Spion fragen.

    Ich habe noch eins: Sie können Ihre Haustür damit entriegeln? Wenn ich den Chip einmal geklont habe kann ich das auch! Natürlich gibt es Chips, die sich nicht einfach kopieren lassen, ein Relay Angriff, ähnlich wie bei Fahrzeugen mit Keyless Systemen wäre aber ebenfalls denkbar.

    • Dennis Horn am

      @NO CHIP: Die Gefahren, die Sie beschreiben, zum Beispiel geklonte Chips, sind natürlich Thema bei einer solchen Technik. Das heißt aber nicht, dass sie „kaum nützlich“ ist. Die im Blogartikel beschriebenen Szenarien oder das, was beim Modellversuch in Malmö passiert, dürften viele Menschen durchaus für nützlich halten.

        • @Dieter: Noch einmal: Sicherheitsaspekte müssen natürlich eine Rolle spielen – so wie bei der Betrachtung jeder neuen Technik. Das macht die Technik an sich aber nicht per se schlecht.

          • Dann erklären Sie mir doch bitte, wie ein Relay Angriff auf einen solchen Chip verhindert werden soll. In diesem Fall würde es mich als Angreifer überhaupt nicht interessieren, ob da Public Key Algorithmen implementiert sind oder nicht. Wenn man das schon bei Autoschlüsseln nicht in den Griff bekommt, dann ich es für Chips unter der Haut noch zu früh, zumal auch die Frage nach Softwareupdates geklärt werden muss.

          • Dennis Horn am

            @NO CHIP: Das sind alles offene Fragen – ich gebe Ihnen ja recht. Wenn man aber grundsätzlich die Das-ist-noch-zu-früh-weil-es-noch-offene-Sicherheitsfragen-gibt-Brille tragen würde, gäbe es keine technische Entwicklung mehr.

          • @ Herrn Horn:
            „Wenn man aber grundsätzlich die Das-ist-noch-zu-früh-weil-es-noch-offene-Sicherheitsfragen-gibt-Brille tragen würde, gäbe es keine technische Entwicklung mehr.

            Das Argument ist unlogisch! Denn erst das Wissen um die Unzulänglichkeiten und das Einräumen der Fehler einer Technologie triggert weitere Forschung und Verbesserung und schützt vor Katastrophen!

            Die Fukushima-Reaktor-Planer waren wahrscheinlich auch von der eher unbedarften, technikgläubigen, die MÖGLICHEN Folgen ignorierenden Fraktion – und nun haben die Japaner, der Pazifik, die Anrainerstaaten und letztlich die gesamte Weltbevölkerung für die nächsten sechzigtausend Jahre den Schlamassel – selbst wenn diese „Koryphäen der Atomtechnologie“ die das angerichtet haben, schon seit Jahrtausenden(!) tot sind und nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden können!

            Hätten Sie in derselben irreführenden Weise wie über den Chip, damals über den Faustkeil geschrieben, wären wir heute aus der Steinzeit noch nicht raus, denn der Faustkeil war ja für damalige Verhältnisse eigentlich prima – zumindest hinterließ er keine Dauerschäden mit fünfzehntausend Jahren Halbwertszeit . . . ;-)

            Gottseidank wurde damals Kritik noch nicht gelöscht, sondern beherzigt, denn mit einem Rudel Wölfen, einem Bären oder einem Auerochsen konnte man noch nicht so gefahrlos diskutieren, wie mit den Lesern hier – da mußte die Technik vom ersten Augenblick an zuverlässig und in gewünschter Richtung funktionieren, oder man war hin!

            (Das würde ich mir heute allerdings manchmal für so manchen Hard- und Softwareentwickler und die meisten Verkehrsplaner und Verpackungsingenieure wünschen . . . ;-) )

            Daß wir uns nicht mißverstehen:

            Ich bin keine Technikfeindin und habe selbst mein Leben lang (zumindest ab Mitte der sechziger Jahre) vieles mitentwickelt – auch in sicherheitsrelevanten Bereichen (Wettermodelle) – was mich hier schockiert ist die offenkundige (oder künstlich zur Schau getragene??? man wird da mißtrauisch, denn sooo naiv kann doch keiner sein!) Unbedarftheit gegenüber den mit der modernen Informatik heraufziehenden Gefahren der totalitaristischen Kontrolle, die gerade in den letzten Jahren buchstäblich täglich immer schlimmer werden – und das erkennbar mit zumindst billigender Inkaufnahme durch den gesetzgeber – z.B. aktuelles Stichwort: „Kassen-Nachschau“: Damit werden alle Kleinunternehmen, die noch mit Bargeld operieren, pauschal und vorauseilend kriminalisiert (Gesetz vom 29.(!!) 12. 2016!) – erkennbar um einen weiteren Schritt in Richtung Bargeldabschaffung und damit in Richtung totalitaristischer Kontrolle der gesamten Bevölkerung zu erpressen (die vom finanzministerium vorgeschobenen Gründe sind sachlich lächerlich und fachlich, wie historisch sehr leicht zu entkräften!) – und damit verläßt der Fiskus und der Gesetzgeber die Grenzen der Rechtsstaatlichkeit endgültig.
            Die totale, absehbar und technisch unvermeidlich totalitaristische elektronische Überwachung der gesamten Bevölkerung wird offenkundig von den politischen Parteien und vom Gesetzgeber und seinen Hintermännern – die offenkundig nicht das Deutsche Volk sind, sonst liße m,an es über derart grundlegende Dinge abstimmen(!) – derart unverhohlen und auf allen nur denkbaren Gebieten angesteuert, daß es keiner Fantasie mehr bedarf, herauszufinden, wo die uns hinhaben wollen – und das ist – an den gesetzgeberischen Weichenstellungen erkennabar – weder die Demokratie, noch der Rechtsstaat, noch die soziale Marktwirtschaft, sondern eben: Die flächendeckende und diesmal endgültige Kontrolle und Unterdrückung der Volksmassen zu Gunsten einer selbsternannten „Elite“ – Abschaffung der Demokratie und letztlich: Als Demokratie maskierterTotalitarismus.

            Und wir diskutieren hier nicht über „Möglichkeiten der Zukunft „, sondern über bereits zum Teil schon eingetretene Tatsachen, schon erkennbar beschrittene Wege des Gesetzgebers und der ihm hörigen Rechtsprechung in diese üble Richtung !

            So z.B. wäre auch die Durchsetzung dieser selbst bürgerliches Recht pervertierenden, Menschen zu Zahlsklaven für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk herabwürdigenden Zwangsrundfunkgebühren ohne flächendeckende Elektronische Verwaltung der Opfermassen garnicht möglich – und spätestens an diesem Punkte müssen Sie sich im Zusammenhang mit diesem Artikel Eigennutz und und Unlauterkeit gegenüber den Lesern vorwerfen lassen: Denn Sie machen Ihren Lesern eine politisch hochgefährliche Technologie schmackhaft, die Ihnen persönlich nützt – den Lesern und dem ganzen Volke aber in DIESER Verwendungsweise schadet – denn auch der Geßlerhut der Zwangsrundfunkgebühren ist nur mittels elektronischer Massendatenverarbeitung auf der Stange zu halten – damit ist der Beweis angetreten, daß der Mißbrauch der Massendatenverarbeitung nicht nur in der Nazidiktatur real war!

            Ohne mit elektronischer Massendatenverarbeitung eingetriebene Zwangsrundfunkgebühren aber könnten Sie hier sicherlich garnicht schreiben, sondern müßten arbeiten . . .

            Meine Haltung:

            Technik ja , aber: Vorsicht!!
            Technikfolgenabschätzung ist NOT-wendig! Das galt schon in der Steinzeit, heute und wird immer gelten!

            Und: Schluß mit der umfassenden Salamitaktik zur Aushöhlung (und absehbar letztlich Abschaffung! Angela Merkels unerhörte Worte zu diesem Thema sind nicht vergessen!) von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit durch den Gesetzgeber, die politischen Parteien und die ihnen hörigen Massenmedien!

            Was die Büger hier derzeit erleben müssen – seitens der Politik, der Behörden, der Justiz und nicht zuletzt der Massenmedien ist schlichtweg eine unannehmbare, antidemokratische Ungeheuerlichkeit – und dazu zählt auch die mediale Verharmlosung und mit Salamitaktik „scheibchenweise“ eingeleitete Propagierung politisch hochgefährlicher elektronischer Technologien als Körperimplantat ohne jeglichen medizinischen Nutzen!

            Hella

          • Dennis Horn am

            @Hella: „Erst das Wissen um die Unzulänglichkeiten und das Einräumen der Fehler einer Technologie triggert weitere Forschung und Verbesserung und schützt vor Katastrophen!“ – Ich habe nichts anderes behauptet.

            Bitte beachten Sie ansonsten die Blogregeln und bleiben Sie beim Thema des Blogartikels. Kommentare, die sich nicht damit auseinandersetzen, löschen wir. Sie haben Ihren Punkt hinreichend klargemacht.

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