Das ärgert die Welt: Support fürs Weihnachtsgeschenk

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Das ärgert die Welt: Support fürs Weihnachtsgeschenk

Kommentare zum Artikel: 4

Hightech unterm Tannenbaum: heute keine Seltenheit mehr. Aber was tun, wenn Smartphone, Tablet, Notebook, Fitness-Tracker, Digitalkamera oder Digitale Assistenten mucken – und nicht so funktionieren, wie sie sollen? Das wollte ich von meinen Zuschauern der Aktuellen Stunde wissen und habe gefragt: Was klappt alles nicht – wo kann ich helfen? Es gab Dutzende von E-Mails, Postings auf Facebook und Twitter oder auch Fragen, die mithilfe der App der Aktuellen Stunde eingereicht wurden.

https://vimeo.com/249055460

Viele Fragen zu Digitalten Assistenten

Auch Ihr – liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs – seid aufgerufen, Fragen zu stellen oder Probleme zu schildern. Wir finden dann schon eine Lösung! Interessant finde ich, welche Fragen gestellt wurden. Vergleichsweise viele bezogen sich auf Digitale Assistenten wie Alexa oder Google Home. Die Sprachassistenten für Zuhause sind offensichtlich populärer, als ich gedacht hätte. Viele von Euch stellen sich so ein Gerät in die Wohnung – und experimentieren damit.

Weil die meisten Assistenten keine Tasten haben (außer zum Stummschalten oder um die Lautstärke zu regulieren), muss man sie anders steuern. Es ist erforderlich, die Alexa App oder die Google Home App zu laden und zu installieren. Damit kann man die Geräte dann bequem einrichten, das WLAN auswählen und die Konfiguration einstellen. Das neue Echo Show mit Display lässt sich – bedingt – auch über deb Touchscreen bedienen. Alexa-Nutzer sollten wissen: Sie können sich von WDR Aktuell mit gesprochenen Nachrichten oder – beim Echo Show mit Display – sogar mit Videonachrichten versorgen lassen. Einfach sagen: „Alexa, was sind meine Nachrichten?“

Smartphone und Tracker koppeln; Rechte: WDR/Schieb

Smartphone und Tracker koppeln

Bedienung muss noch einfacher werden

Früher wurde häufig gefragt, wie man Kontakt zum Internet herstellt. Das scheint bei modernen PCs und Mobilgeräten gut zu funktionieren – denn das wurde praktisch gar nicht mehr gefragt. Wohl aber, wie man Geräte wie Lautsprecherboxen oder Fitness-Tracker mit dem Mobilgerät verbindet. Es ist manchmal in der Tat etwas tricky: Am besten, man schaltet kurz auf beiden Geräten Bluetooth aus. Danach auf beiden Geräten wieder an. Im Tracker dann die Funktion zum Koppeln aktivieren, im Smartphone nach neuen Geräten suchen – und den Tracker auswählen. Oft muss nun ein Code eingetippt werden, der im Tracker angezeigt wird. Das dient der Sicherheit, damit nicht jeder mit dem Smartphone koppeln kann. Fertig.

Das zeigt: Die Industrie kann so manches noch einfacher machen. Denn was viele Menschen zum Verzweifeln bringt, ist definitiv noch nicht einfach genug. Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euren Rechnern, Mobilgeräten und Gadgets gemacht?

 

 

 

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

4 Kommentare

  1. Ich arbeite derzeit als Kundenberater für einen grossen deutschen Telekommunikationsanbieter, und kann als solcher keine „weitreichende Überforderung“ der Kundinnen und Kunden ausmachen.

    Die Anfragen, die uns in der Vor- und Nachweihnachtszeit erreicht haben, waren eher durchschnittlich. Insbesondere gab es kein erhöhtes Aufkommen nach dem Motto: „Wie kann ich mein Gerät richtig nutzen“.

    – Natürlich kann ich da nur aus meiner eigenen Perspektive berichten; ich wäre aber sehr überrascht, wenn es bei anderen Dienstleistern sehr stark abweichen würde.

    == Herzliche Grüße an den Autor und die Mitleserinnen und Mitleser; Euch Allen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2018!

  2. Lennart Wessel am

    Wie passt eigentlich das WDR Blog/Digitalistan-Angebot mit der neuen Kaum-Text-Strategie des Intendanten zusammen?

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