Das Internet ist nur ein Hype – und Facebook wird sterben!

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Das Internet ist nur ein Hype – und Facebook wird sterben!

Kommentare zum Artikel: 26

Matthias Horx nennt sich selbst Trend- und Zukunftsforscher. Dabei bewertet er nicht einmal die Gegenwart richtig. „Der Trend Digitalisierung wird überschätzt“, sagt er im Interview mit der dpa, das ihr unter anderem im Fachmagazin Werben & Verkaufen findet. „Eigentlich ist Digitalisierung ein alter Hut“, sagt Horx. „Computer und Rationalisierung verändern seit zwanzig, dreißig Jahren die Arbeitswelt.“

Ich habe einen kurzen Moment darüber nachgedacht, ob ich lachen oder weinen soll. Dann habe ich darüber nachgedacht, ob ich darüber bloggen oder einem solchen Unsinn lieber keine Aufmerksamkeit schenken soll. Dann habe ich Horx‘ gegoogelt und gesehen, wie viele Schlagzeilen über die Digitalisierung mittlerweile auf sein Konto gehen.

„Der Trend Digitalisierung wird überschätzt.“ Allein dieser Satz. Wie dieses „Das Internet ist nur ein Hype“, das man sich manchmal als Witz zuwirft, weil schon wieder irgendwer nicht daran glaubt, dass auch ihn die Digitalisierung einholen wird. Allein der Begriff „Trend“. Als gehe es hier um den Hype-Zyklus, und in ein paar Jahren gehe es schon wieder vorbei. Allein der Gedanke, man könne etwas „überschätzen“, das die Welt zurzeit so sehr verändert wie zuvor nur der Buchdruck oder die Industrialisierung.

Umarmung mit einem Roboter

Wenn es um Digitalisierung geht, sprechen wir nicht nur über „die Horrorgeschichte, dass demnächst alle Jobs durch Roboter ersetzt werden“, die Horx für „Blödsinn“ hält – sondern wir sprechen auch über grundlegende Veränderungen in unserer Gesellschaft.

Vielleicht liegt es daran, dass Horx die Digitalisierung im Interview ausschließlich als etwas Technisches betrachtet. Es ihm nur um Computer und Rationalisierung geht. Dabei hat die Digitalisierung längst auch unsere Gesellschaft tiefgreifend verändert. Sonst wären Hasskommentare, Fakenews und die Auswirkungen auf unsere Demokratie durch Facebook kein Thema. Sonst würden wir anders kommunizieren als per E-Mail, WhatsApp-Sprachnachrichten und Emojis. Sonst wäre unser Beziehungs- und Sexleben ein anderes als das, was Tinder und andere daraus gemacht haben.

Aber so ist das: Steile Thesen schaffen es in die Schlagzeilen. Dazu gehört auch Horx‘ Prognose, in fünf bis sechs Jahren werde kein Mensch mehr von Facebook reden. Eine Prognose, die er vor gut sechs Jahren gestellt hat. „Soziale Netzwerke sind heute schon weit über ihren Hype hinaus“, sagte Horx 2010 – und schoss im Anschluss gegen seine Kritiker, schob die Schuld auf verkürzte Zitate, auf Zuspitzung und fehlende Differenzierung. Wie auch immer: Facebook ist nach wie vor quicklebendig.

Gerade zur Zukunft von Facebook sorgt nicht nur Matthias Horx für Schlagzeilen. In schöner Regelmäßigkeit machen dazu Untergangsprophezeiungen die Runde. Im Jahr 2013 hieß es bei der BILD, „Facebook laufen die Nutzer weg“ – und Tumblr sei das neue Facebook. Damals hatte Facebook 1,1 Milliarden aktive Nutzer weltweit, heute sind es über 1,7 Milliarden – und schon damals war die Annahme Quatsch, das soziale Netzwerk werde bald sterben. Trotzdem hieß es später immer wieder, Facebook gehe unter, zum Beispiel weil junge Nutzer weglaufen. Auch das: mit Vorsicht zu betrachten.

Apps sozialer Netzwerke

Wie groß ist das Problem, dass Facebook die Jugendlichen verliert, wenn die dann unter anderem bei WhatsApp und Instagram landen – also zwei Facebook-Töchtern?

Den Vogel abgeschossen hat eine Studie aus dem Jahr 2014, für die Wissenschaftler der Princeton University die Nutzerentwicklung bei Facebook mit der Entwicklung von Infektionskrankheiten verglichen – und prognostizierten: „In den kommenden Jahren wird Facebook einen rapiden Abfall seiner Nutzerzahlen erleben und dabei bis zu 80 Prozent seines Nutzerstamms zwischen den Jahren 2015 und 2017 einbüßen.“ Seit dieser Studie hat Facebook eine halbe Milliarde aktive Nutzer dazugewonnen.

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Vielleicht sollten wir das für die dazugehörigen Berichte in Zukunft beachten.

Über den Autor

Dennis Horn, offline geboren 1981 in Köln, arbeitet als Experte für Digitalthemen in der ARD und moderiert im Deutschlandradio. Er hofft, dass eines Tages die Angst vor dem "bösen Internet" stirbt, und wünscht sich mehr Spaß am Netz und weniger Hysterie.

26 Kommentare

  1. Martin Däniken am

    Ach den Horx gibt es immernoch ;-)!
    Irgensjemand wird den guten Mann ja bezahlen,oder?
    Jemand der auf der selben Wellenlänge ist oder seine Gedanken bestätigt haben möchte und etwas Kleingeld hat….
    Sojemand wie Horx kann kann seine These verbal sehr gut rüberbringen-sprich jemand an die Wand quatschen…
    Wer auch nicht schlecht ist/war ist Gertrud Höhler oder Miriam Meckel….
    Gibt es eigentlich überhaupt noch Futurologen-da wir ja in der Zukunft angekommen scheinen-hat sich dieser Berufsstand wohl überlebt?!

  2. Wenn ich mir die Nutzung von Facebook und WhatsApp durch org. Verbrechen, Rechtsextremismus und IS ansehe, dann kann man nicht von einem Segen sprechen, egal welche Argumente auch von Befürwortern genannt werden.
    Ich benötige zur Kommunikation keinerlei social media, ich weiß nicht wofür dies gebraucht wird.

    • Dennis Horn am

      @asaph: Wenn ich mir die Nutzung von Telefonen, Briefen und mündlicher Kommunikation durch organisiertes Verbrechen, Rechtsextremismus und IS ansehe, dann kann man nicht von einem Segen sprechen, egal, welche Argumente auch von Befürwortern genannt werden.

  3. P. Gedoehns am

    Digitalisierung ist schön und und gut, sofern sie sich im Rahmen hält. Was jedoch daraus geworden ist, macht mir (Jugendlicher in den 1970/80ern) inzwischen Angst.
    Manchmal beobachte ich einfach mal die Leute im Alter von etwa 10 bis 70 Jahren und stelle dabei fest, dass ich eigentlich superreich bin. Nein, ich habe keine Yacht, keine Villa und fahre auch keinen Maybach. Ich leiste mir nur den Luxus, offline zu sein. Wer mich erreichen möchte, kann dies über Festnetz, normales Handy (falls ich es dabei habe), Mail (falls der PC läuft) und Haustürklingel tun.
    Wenn ich hingegen diese Smartphone-Zombies betrachte, auf die man als Offliner inzwischen aufpassen muss, damit mn sie weder mit dem Auto noch zu Fuß umnietet, denke ich mir, dass die Digitalisierung viel zu weit gegangen ist. Welcher Unfug und welche Belanglosigkeiten da hin und her gepostet werden, will ich gar nicht wissen. Wenn ich dann lese, dass immer mehr HotSpots installiert werden sollen und sogar private Nutzer ihren Router für Fremde freischalten sollen, ein Herr Dobrindt digitale Bustickets anstrebt, mit dem Smartphone bezahlt werden soll und das es für jeden Sch…ß eine App gibt, die Menschen noch abhängiger von ihrem SmPh. machen sollen, wird mir klar, wohin die Reise geht und das G. Orwell wohl richtig lag. Inzwischen wurde die Masse der Menschen so bearbeitet, dass sie ohne SmPh. lebensunfähig ist und überall Datenspuren hinterlässt.
    Und natürlich alles zur Abwehr von Kriminaltät und Terror …

    • Dennis Horn am

      @P. Gedoehns: Ich halte das für kulturpessimistisch. Wer bestimmt denn, was „im Rahmen“ ist und was nicht mehr? Wer bestimmt denn, was Unfug und Belanglosigkeiten sind? Ich maße mir das nicht an. Ich bin über viele Teile der Digitalisierung dagegen sehr froh. Dazu gehören zum Beispiel die digitalen Bustickets von Herrn Dobrindt, die ich in vielen Verkehrsverbünden jetzt schon per App bezahlen kann – was mir den Ärger über unbedienbare Ticketautomaten und unfreundliches Personal an den Bahnhöfen erspart. Das macht mich persönlich entspannter und dementsprechend reicher.

      • P. Gedoehns am

        @ Dennis Horn: Ich halte meinen Kommentar für realistisch. Es ist bestimmt nicht mehr „im Rahmen“ wenn ein erheblicher Teil der Bevölkerung auf sein Smartphone starrend, ansonsten unaufmerksam durch die Welt geht oder sogar selber fährt. Die Nackenprobleme der Betroffenen sind mir dabei ziemlich egal, nicht aber, wenn Verkehrsteilnehmer lieber auf ihr Display schauen anstatt nach vorne. Es ist auch nicht im Rahmen, wenn an jeder Ecke ein HotSpot hängt, der alle Menschen auch gegen ihren Willen mit womöglich schädlichen Mikrowellen bestrahlt.
        Das Bild vom Mittagessen, unzählige Spaßsprüche, Bilder und Videos halte ich sehr wohl für belanglosen Unfug. Dank der Digitalisierung sitzen die Menschen im Cafe und starren wieder auf ihre Displays, anstatt sich zu unterhalten.

        Digitale Bustickets halte ich für beängstigend, da auch dies wieder ein Mosaiksteinchen zur vermutlich geplanten Bargeldabschaffung ist. Wenn ich am Neujahrstag mal mit dem Bus fahre, zahle ich bar, wie alles andere auch. Geht das nicht, verzichte auf Bus und Alkohol und fahre selber.
        Herr Horn, ich verstehe Sie und natürlich auch Ihre Aufgabe, aber ich habe meine Meinung, mit der ich nicht alleine bin.

        • Dennis Horn am

          @P. Gedoehns: Ich habe keine Aufgabe. Ich habe eine Meinung, und die entspricht nicht Ihrer.

          Dass Ihnen die Digitalisierung nicht behagt, ist legitim. Wir liegen auch nicht bei allen Punkten über Kreuz. Ich gebe Ihnen zum Beispiel beim Punkt des Aufs-Smartphone-Starrens bei Verkehrsteilnehmern oder Gesprächspartnern absolut recht. Das ist wahlweise gefährlich oder eine schlechte Kinderstube. In beiden Fällen trägt für mich aber nicht die Digitalisierung die Schuld, sondern die Leute, die nicht wissen, wie man sich richtig verhält.

          Ansonsten bleibe ich dabei: Auch für Bilder vom Mittagessen, unzählige Spaßsprüche, Bilder und Videos, maße ich mir nicht an, sie als Unfug und Belanglosigkeiten zu bezeichnen – für die Menschen, die sie miteinander teilen, sieht es vermutlich völlig anders aus. Es liegt immer im Auge des Betrachter.

          Dass eine Bargeldabschaffung „geplant“ ist, wäre mir neu. Und ansonsten empfehle ich Ihnen ein paar Bilder aus der vordigitalen Zeit, als die Menschen noch nicht in auf ihre Displays gestarrt, sondern sich miteinander unterhalten haben:

          https://cdn-images-1.medium.com/max/540/1*U36hBj8i-C7JJJxS4MP2HQ.jpeg
          https://i.kinja-img.com/gawker-media/image/upload/s–yW88cfpJ–/c_scale,fl_progressive,q_80,w_800/197o1okyuiv27jpg.jpg
          http://also.kottke.org/misc/images/kubrick-subway-newspapers.jpg
          http://media.gettyimages.com/videos/subway-commuters-video-id173468967?s=640×640
          http://blog.britishnewspaperarchive.co.uk/wp-content/uploads/sites/9/2016/06/BNA-June-newspaper.jpg

          :)

          • P. Gedoehns am

            Digitalisierung lehne ich auch nicht grundsätzlich ab. Ich kaufe auch ab und zu bei seriösen Onlinehändlern und bezahle dann per Überweisung. Ansonsten bleibe ich meiner Einstellung treu, wie es ja auch bei Ihnen der Fall ist. Vermutlich sind wir uns doch auch über das wirkliche Ziel der Digitalisierung einig, oder?

            Hier noch ein Bild für Sie, Herr Horn. Na, wenn das die Zukunft sein soll …

            http://gerald-lembke.de/wp-content/uploads/2014/08/image003.jpg

          • Dennis Horn am

            @P. Gedoehns: Mir wäre nicht bekannt, dass die Digitalisierung „ein wirkliches Ziel“ hat. Was ja voraussetzen würde, dass sie gesteuert würde – und da sind wir dann sehr schnell im unsinnigen Bereich der Verschwörungstheorien.

            Zum Foto: wie schön! Das Thema Medienkompetenz sollte schon früh auf den Lehrplan. ;)

          • P. Gedoehns am

            @Dennis Horn (08.012017_18:44 Uhr)

            Ich denke, dass es viele mächtige Konzerne in der der Hard- und Softwarebranche, in der Sozial-Netzwerk-Branche und in der Datensammel-Branche gibt, die sehr wohl ein Ziel haben, nämlich möglichst hohe Gewinne zu machen. Das ist natürlich nicht verwerflich, aber ich entscheide selber, wer an mir verdienen soll und wer nicht.

            Ist es mit Verschwörungstheoretikern nicht ähnlich wie mit Künstlern? Kunstwerke steigen oft erst nach dem Ableben ihres Erschaffers im Wert, während sich so manche Verschwörungstheorie erst nach einiger Zeit als gar nicht so abwegig darstellt.

          • Dennis Horn am

            @P. Gedoehns: Gewinne zu machen, war schon immer das Ziel aller Unternehmen. Da reden wir über kein Geheimnis – und wie Sie es schreiben: auch über nichts Verwerfliches.

          • P. Gedoehns am

            @Dennis Horn , 09.01.2017, 20:07 Uhr

            Solange es um die Vermarktung von Geräten geht, die auf freiwillger Basis gekauft werden können, oder soziale Medien freiwillig genutzt werden können, gebe ich Ihnen recht. Ich widerstehe einem Gruppenzwang ohne Smartphone und WhatsApp problemlos, was heutige Jugendliche wohl kaum schaffen werden, wenn sie nicht ausgegrenzt werden wollen.
            Und hört der Spaß auf und die Verwerflichkeit beginnt aus meiner Sicht.

          • „Dass eine Bargeldabschaffung „geplant“ ist, wäre mir neu.“

            …alter, das gibts ja nicht…, sie haben vor dem 07.01.2017 noch nie was von einer Bargeldabschaffung gehört, oder gelesen. Sie sind ein Experte für Digital Medien und 36 Jahre alt, aber sie haben noch nie was von RFID Chip und Bargeldabschaffung gehört. Herr Horn, wenn sie das wirklich ernst gemeint haben…ja, dann werden sie bald den schlimmsten Tag in ihrem Leben erleben. Nicht unbedingt wegen der Bargeldabschaffung, sondern wegen all den anderen Dingen von denen sie bis heute auch noch nie was gehört haben. Sie sollten sich lieber mal für ein paar andere Dinge im Leben interessieren. Sie dürfen gerne noch viel mehr Experte werden, als was sie schon sind.
            Ansonsten, wünsche ich ihnen noch viel Glück im Leben sie werden es notwendig brauchen können und vieles mehr noch…
            Ach ja, noch was…wussten sie das sie der Politik und jenen die (angeblich) Politik machen „SCHEISSEGAL“ sind! Und, das ist noch milde ausgedrückt…so jetzt können sie meinen Kommentar gerne löschen! Mir egal, wenn sie nicht erkennen können, das ich es gerade nur gut gemeint habe mit ihnen. Auf Wiedersehen
            Herr Horn.

          • Dennis Horn am

            @Der Fabrikant: Verzeihung für die späte Antwort; die Hinweismail auf Ihren Kommentar ist leider in meinem Spamordner gelandet. Zunächst einmal: Wir sind uns schon einig darüber, dass es keinen Grund gibt, persönlich zu werden, oder?

            Zu Ihren inhaltlichen Punkten: RFID oder NFC sind zunächst einmal schlicht existente Techniken. Mit ihrer reinen Existenz ist nichts darüber gesagt, dass es im Zusammenhang mit diesen Techniken in Deutschland konkrete Planungen gibt, das Bargeld abzuschaffen. Oder wo sind Ihre Belege dafür?

      • Lieber Herr Horn, wir haben bei den Verkehrsverbünden ganz andere Probleme als digitale Tickets, nämlich Vereinheitlichung der diversen Verbünde und Verkehrsgesellschaften.
        Da kann man Milliarden einsparen, wenn man die unter einen Hut bekommt. @gedoens hat Recht bei der Datensammelwut von Google , Facebook und co.
        Es gibt aber auch sinnvolle Digitalisierung wie eine elektronische Patienten Karte, auf der alle Medikamente und Krankheiten drauf stehen. Aber das kommt wohl erst nach dem Berliner Flughafen.

        • Dennis Horn am

          @asaph: Oh, ja. Die Vereinheitlichung der diversen Verbünde und Verkehrsgesellschaften allerdings färbt auf die digitalen Tickets ab, denn wer seine Tickets wirklich per App kaufen möchte und öfter unterwegs ist, braucht dafür eine ganze Ladung unterschiedlicher Apps, die sich unterschiedlich gut bedienen lassen – es ist ein Grauen.

          Die Datensammlung durch Google, Facebook und Co. hat P. Gedoehns so, wie ich das sehe, gar nicht angesprochen. ;)

  4. Dennis Horn am

    @heinzb aus nrw: Ich habe Ihren Kommentar gelöscht. Bitte bleiben Sie beim Thema des Blogartikels. Danke.

  5. Vielleicht liegt es auch daran, dass viele dieser Entwicklungen an den „experten“ vorbeigehen. Ich bezweifle dass herr Horx eigene Erfahrungen auf Tinder gemacht hat, bzw. aufgrund seines Alters ganz andere als die Nutzer unter 30.
    Es könnte auch sein dass wenig Leute in seinem Umfeld facebook, Whatsapp & Co. nutzen wie die 15 bis 30 Jährigen.
    Gerade gestern habe ich noch jemand über 30 erklärt was ein Hoax ist und wie es funktioniert.

    • Und was an diesen „Entwicklungen“ ist an den Experten vorbeigegangen, außer dass es vielfach alten (Protokoll-)Wein in neuen Schläuchen, noch mehr Porn und Tits und viel bunteres Web gibt? Die aggressive Anmache, die Lügen und die Hetze gab es auch früher, nannte sich halt nur „Foren“ im „Usenet“. Und es machten natürlich auch noch nicht Lieschen, Tante Klara und Altnazi Onkel Rudolff mit. Die Grundlagen haben sich nicht verändert.

      • Dennis Horn am

        @vaikl: Das Netz ist groß, und Sie sind ein freier Nutzer. Besuchen Sie doch einfach die Orte, an denen es nicht so zugeht, wie von Ihnen beschrieben. ;)

  6. Lieber Dennis Horn, vor 20 Jahren hätte ich als Mitarbeiter einer der wenigen ISPs in Deutschland wahrscheinlich die gleichen Argumenten gegen die auch damals schon allgegenwärtigen Dampfplauderer des Netzes verwendet (u.A. gegen einen Ossi Urchs oder einen sehr jungen Lobo), aber mittlerweile weiß ich, dass es *wirklich* Wichtigeres als u.A. Facebook gibt und ärgere mich immer noch über Nullinhalte und Gagaweb. Einfach mal wieder den Real-Life-Schalter umlegen hilft.

  7. Beim Blick in die Kristallkugel hat schon so mancher Zukunftsforscher keine Brille auf gehabt.
    Übrigens Dennis Horn, „offline geboren“ -> finde ich richtig gut!

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