Das zweite Handy im Smartphone

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Das zweite Handy im Smartphone

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Manche Smartphone-Modelle bieten die durchaus praktische Möglichkeit, nicht eine, sondern gleich zwei SIM-Karten einzusetzen. Dual-SIM wird das genannt – und ist in Asien durchaus beliebt. Man muss also keine zwei Handys mit sich herumtragen, nur um unter zwei unterschiedlichen Nummern erreichbar zu sein: Unter der privaten Nummer für Freunde, unter der geschäftlichen Nummer für Kunden oder Kollegen. Seit heute gibt es mit dem Dienstleister Mypio die Möglichkeit, ganz ohne Dual-SIM auf jedem Smartphone eine zweite Rufnummer zu aktivieren.

Mypio: Eine zweite Rufnummer für jedes Handy; Rechte: WDR/Schieb

Mypio: Eine zweite Rufnummer für jedes Handy

Zweite Rufnummer per App

Der österreichische Anbieter Digital Privacy hat den Dienst auf der IFA2018 vorgestellt – und startet damit heute offiziell in Deutschland. Ich habe mir das natürlich gleich mal angeschaut, weil eine zweite Rufnummer durchaus praktisch sein kann. Alles, was man dazu braucht, ist die entsprechende App, die es für iOS und Android gibt – und ein Konto bei Mypio. Wer sich registriert, bekommt eine separate Rufnummer zugewiesen – nur für sich. Man kann sogar eine Rufnummer auswählen.

Anschließend lässt sich über diese neue Mobil-Nummer telefonieren. Ausgehende Anrufe werden auf Wunsch mit der neuen, zweiten Rufnummer markiert. Obwohl mit dem eigenen Handy telefoniert wird, erscheint im Display der Angerufenen die neue Nummer. Also so, als würde man mit einem anderen Handy telefonieren. Auch eingehende Anrufe lassen sich annehmen. Auf Wunsch landen eingehende Anrufe aber auch in der Mailbox, etwa wenn man seine Ruhe haben möchte.

https://vimeo.com/289452903

Per App eine zweite Rufnummer im Handy einrichten

Nicht nur telefonieren, auch SMS möglich

Wer mag, kann auf ähnliche Weise auch SMS verschicken und empfangen. Das geht direkt aus der Mypio-App heraus. Insgesamt eine gute Möglichkeit, um seine private Rufnummer für sich zu behalten, wenn es dafür gute Gründe gibt. Zum Beispiel, wenn man sich in einem Onlinedienst registriert und nur einmal eine SMS erhalten möchte. Oder wenn man bei eBay etwas verkauft. Oder wenn die eigene Rufnummer aus anderen Gründen diskret zurückgehalten werden soll.

Mypio lässt sich kostenlos ausprobieren. Es gibt ein Kontingent an Telefonierminuten und Frei-SMS. Danach ist der Dienst allerdings kostenpflichtig, ab 3,95 EUR im Monat – oder mehr, je nachdem, wie intensiv der Dienst genutzt werden soll.

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

3 Kommentare

  1. Of course, voice dial has been around for some years currently, however, users had to dial into their carrier’s remote system – and that is if the choice was obtainable. But now, we’re commencing to see a lot of and a lot of corporations, like Samsung and Ericsson, WHO manufacture phones that are powerful enough to try and do the full job themselves: record your voice and acknowledge it.

  2. Amazing Instructions Provider and there is also a hidden place where you can start about unavailable printers of active domain services. It distributes almost all the ideas and if some condition like your printer is giving proper output, then it requires good cooperation.

  3. In the majority of the above circumstances, individuals now and again don’t understand that their phone is flawed on the grounds that they are so acclimated with utilizing it that way that it’s anything but a Fault for them so while purchasing smartphones completing a through a check of these devices is important.

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