Hand(y)geschriebenes

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Hand(y)geschriebenes

Kommentare zum Artikel: 1

Wir sind alle unfassbar digital. Alles funktioniert per Handy und Computer. Aber wenn wir Dinge notieren möchten, suchen wir plötzlich doch nach Zettel und Stift. Gestern musste ich mein Rad in die Werkstatt bringen und da hieß es tatsächlich: „Schreib‘ mal deine E-Mail-Adresse auf!“ Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht … Gut, Kalendereinträge machen sich viele schon im Smartphone. Dann erinnert uns digitales Vogelgezwitscher oder ein anderer Sound an unsere Aufgaben. Aber hat nicht doch jeder Zweite einen kleinen Tisch- oder Taschenkalender, „falls was …“? Wenn ich mir meinen Schreibtisch so ansehe: ich stehe auf Post-Its. Ein Hoch auf die Zettelwirtschaft und handschriftliche Notizen. Aber ich will es jetzt trotzdem wissen. Erleichtern Notiz-Apps für Smartphones das Gekritzel? Gut für die Umwelt wäre es ja.

MetaMoJiNote Collage; Rechte: WDR/Horn/Play Store/MetaMoJiNote
Notiz-Apps wie MetaMoJiNote wollen das Zettelchaos ablösen

Sowohl für Android als auch für iOs gibt es unglaublich viele App-Angebote. Geworben wird mit virtuellen Tafeln, hochauflösenden Mitschriften und wunderschönen Notizen als digitales Gedächtnis. In Realität sieht die Sache allerdings etwas bodenständiger aus.

Ich öffne eine digitale Seite, mit oder ohne Linien, in blankem Weiß oder bei Bedarf auch in old-school-vergilbt oder quietschbunt. Dann wähle ich noch Stiftfarbe, Dicke und los geht´s mit der Kunst. „Liebe WDR5 Lebensart, ich mache einen Test“. Dieser Text passt so gerade auf die Seite, die am Ende als A4-Format auf dem gedruckten Papier landen könnte. Ich kann digital radieren. Nochmal schreiben. Aber egal wie schmal die Finger auch sind, eine Stiftmiene ersetzt man damit nicht. Ich bleibe immer wieder auf dem Display hängen, muss neu ansetzen. Gut, es gibt digitale Stifte. Sogar solche, die per Infrarot auf normales, echtes Papier schreiben und das Geschriebene digital via WLAN im dazugehörigen Stift-Programm wie zum Beispiel Evernote abspeichern. Aber solche Stifte sind teuer. Und ich lasse Stifte viel zu oft liegen.

Wenn ich also mit den Fingern schreibe und für fünf Sätze fünf Zettel brauche, dann hat sich das mit dem Vorteil für die Umwelt wieder erledigt. Aber ich muss ja nicht alles ausdrucken, was ich digital notiere. Wobei einige Apps sogar direkt mit einem Drucker koppelbar sind, wenn der WLAN-tauglich ist. Aber viele Notizen sind schließlich nur für die Ablage oder zum Rundmailen an Freunde. Und immerhin klappt das Speichern und Verschicken als pdf-Anhang per E-Mail meist problemlos.

Papyrus-Collage; Rechte: WDR/Horn/Play Store/Squid
Papyrus heißt jetzt Squid und bietet gratis diverse Möglichkeiten

Einige Gratis-Notiz-Apps erlauben es auch, Screenshots oder Fotos einzufügen und Text mit der Handytastatur zu integrieren. Deutlich mehr Möglichkeiten bieten meist die kostenpflichtigen Apps und Vollversionen, vor allem für iOS. Hier kann man zum Beispiel Links von Webseiten oder Audiodateien einbinden, nach Schlagwörtern suchen und Teile des Textes öffentlich sichtbar machen, wenn gewünscht. Man kann seine digitalen Notizzettel in einigen Apps in Ordnern wie „Mathe“ oder „Büro“ ablegen und teilen.

Man muss sie einfach durchprobieren. Was mir fehlt ist das Angebot, dass mein handgeschriebener Text in Handy-getippten Text, also in digitales Wort, umgewandelt wird. Damit könnte ich das Geschriebene am Rechner mit meinem Office-Programm nachbearbeiten und zum Beispiel hier im Blog nutzen. Dann hätte ich die Notiz-Apps nicht nur am Handy getestet, sondern auch direkt diesen Text darin geschrieben.

Unsere Blogger Anita Horn und Dennis Horn sind weder verwandt noch verheiratet, aber umso besser vernetzt. Sie entdecken jede Woche digitale Perlen: spannende Webseiten, lustige Links und Angebote, die den Alltag bereichern – hier im Blog und jeden Dienstag in der WDR5 LebensArt im Radio

Über den Autor

Anita Horn lebt gesund. Statt Schoko-Cookies gibt es Web-Cookies, statt Cheesebites vom Bäcker bevorzugt sie kalorienfreie Kilobites und Pop-Ups statt Popcorn. Anitas Themen: Reise, Unterhaltung und Sport – der stärkt die Abwehrkräfte. Ihr eigenes Antivirenprogramm.

1 Kommentar

  1. monique dupas am

    Hallo
    Ich bin Monique DUPAS, ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Mutter von 3 Kindern. Ich bin ein Maler in hannover wo ich mit meiner Familie lebe. Ich suchte mehrere Monate lang Darlehen. Ich habe eine Menge von Zeiten abgerissen auf bestimmte Darlehen Websites am Ende bekomme ich nichts auf meinem Konto.
    Aber glücklicherweise kam ich Mrs. Gomez RUIZ wirklich einfach und
    Wer hat mir geholfen, meine 70.000 € Darlehen zu finden, die ich hatte
    mein Konto.
      Ich habe mehrere Kollegen, die auch Kredite auf seinem Niveau hatten
    Ohne Probleme anstatt dich durch schlechte Personen zu bekommen
    Abgelegt, wer für die Arbeit, um die Unschuldigen betrogen zu nehmen
    Und ich veröffentliche diese Nachricht, weil es mir gut geht mit diesem Darlehen;
    Seien Sie nicht entmutigt. Für diejenigen, die ein Darlehen benötigen
    Kontaktieren Sie es per E-Mail, um Ihr Darlehen ohne Probleme zu haben.
    Email: maryssaruiz22@gmail.com

    Vielen Dank

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