IFA 2018: Und es hat Boom gemacht

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IFA 2018: Und es hat Boom gemacht

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Wenn es um intelligente Lautsprecher geht, gibt es auf der IFA kein Entkommen. Die Geräte sind gefühlt in fast jeder Halle zu sehen – vermutlich, weil der Markt dafür auch rasant wächst. 13 Prozent der Menschen in Deutschland besitzen laut BITKOM mittlerweile einen der Smart Speaker von Amazon, Google oder Apple.

Die klassischen Boxenhersteller sind aufgeschreckt. Mit dem Tempo bei den Sprachassistenten können sie selbst nicht mithalten. Sie holen sich deshalb oft die etablierten Systeme an Bord. Selbst der Hersteller Bang & Olufsen, der teure und extravagante Boxen für Hi-Fi-Liebhaber produziert, zeigt zur IFA intelligente Modelle – mit eingebautem Google Assistant. Kostenpunkt: bis zu 2.000 Euro.

Aber auch bei den Herstellern der großen Sprachassistenten selbst werden andere Boxentypen als nur der kleine, handliche Zylinder zum Thema. Google hat am Rande der IFA die Home Max (oben im Bild) im Gepäck: ein fünf Kilo schwerer Kasten, der ordentlich Wumms macht. Stellt man zwei davon auf, können sie zu einem Stereopaar verbunden werden. Google verspricht, dass sich die Box dem Raum anpasst, in dem sie steht. Mit 400 Euro macht Google auch den klassischen Boxenherstellern Druck – denn tatsächlich klingt das, was aus diesem Gerät kommt, verdammt gut für diese Preisklasse.

Angeklickt

“Angeklickt” von der IFA

Auf der IFA gibt es darüber hinaus: intelligente Boomboxen, die eine halbe Stunde unter Wasser aushalten. Designmodelle. Smarte Lautsprecher mit 360-Grad-Sound. Kleine Lautsprecher für unterwegs. Große fürs Wohnzimmer oder die ganze Wohnung.

Es wird so langsam also auch unübersichtlich – zumindest, wenn es um die Boxen selbst geht. Bei den Sprachassistenten ist die Konkurrenz dagegen überschaubar. Vor allem die Telekom macht auf der IFA mit dem eigenen “Hallo Magenta” von sich reden. Der Drang bei anderen Herstellern, eigene Systeme zu entwerfen, hält sich dagegen in Grenzen.

Tatsächlich heißt es an den Ständen der IFA immer wieder, dass es vielen Kunden auf die intelligenten Sprachassistenten auch gar nicht so sehr ankomme. Stattdessen bleibe Musik Thema Nummer eins – und Amazon, Google und Co. hätten dafür vor allem preiswerte Lautsprecher in den Markt gedrückt und ihn damit aufgemischt.

Über den Autor

Dennis Horn, offline geboren 1981 in Köln, arbeitet als Experte für Digitalthemen in der ARD und moderiert im Deutschlandradio. Er hofft, dass eines Tages die Angst vor dem "bösen Internet" stirbt, und wünscht sich mehr Spaß am Netz und weniger Hysterie.

1 Kommentar

  1. Paper Writing Companies am

    Maybe it is a coincidence I was searching the manufacturer Olufsen & Bang which produces luxurious for my articles.

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