iOS12: Nicht nur bequemer, auch sicherer

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iOS12: Nicht nur bequemer, auch sicherer

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Seit kurzem ist iOS12 da, das neue mobile Betriebssystem für iPhone und iPad. Apple bekommt gerade Lob dafür, weil diese Version sogar alte Geräte besser und schneller macht. Selbst Modelle wie das iPhone 5s, die seit mehr als fünf Jahren im Handel sind, werden vom neuen iOS12 unterstützt – und sogar verbessert. Davon können die meisten Android-User nur träumen. Sie bekommen oft gar keine Updates oder erst spät.

Apples iOS12 hat viele neue Funktionen zu bieten; Rechte: Apple

Apples iOS12 hat viele neue Funktionen zu bieten

Endlich keine Passwörter mehr eingeben

Tatsächlich scheint es kein Marketing-Blabla von Apple zu sein, denn die Experten von ArsTechnica haben tatsächlich enorme Geschwindigkeitszuwächse bei iPhones ermittelt und festgestellt. Bei aller Kritik, die Apple sich so verdient: Hier hat das Unternehmen tatsächlich mal richtig gut punkten können. Mehr Funktionen bei gleichzeitig höherem Tempo, selbst auf alten Geräten, das hat was.

Doch mir persönlich gefällt eine andere Neuerung in iOS12 sehr gut: Endlich muss ich keine Passwörter mehr eingeben oder vergleichsweise kompliziert mit dem Schlüsselbund in Safari rauskramen. Denn iOS12 hat nun ganz offiziell eine Autofill-Funktion für Passwörter mit an Bord, die sogar mit Drittanbietern wie 1Password, LastPass oder Dashlane funktioniert. Das ist ein riesiger Fortschritt.

https://vimeo.com/290648605

Passwort-Manager werden durch iOS12 komfortabler

Anmelden mit Touch-ID oder Face-ID

iOS12 unterstützt nun konsequent die Verwendung von Passwort-Managern
Denn wer seine Passwörter mit einem solchen Passwort-Manager verwaltet, will schließlich auf allen Geräten davon profitieren. Das war auf iOS-Geräten bislang schwierig bis unmöglich. Jetzt aber geht es: Einmal ein Passwort für eine Webseite oder einen Onlinedienst im Passwort-Manager eingetragen – egal auf welchem Gerät! -, werden sie auf Wunsch auch auf iPhone und iPad automatisch in die Eingabefelder eingetragen. Blitzschnell. Auch in Chrome oder Firefox.

Natürlich sind die Passwörter in den Managern abgesichert – wahlweise durch PIN, TouchID oder FaceID. Bedeutet: Einmal Fingerabdruck herhalten oder Gesicht herzeigen reicht, um sich in den Onlinediensten meiner Wahl anzumelden. Damit das klappt, braucht Ihr iOS12, müsst Euren Passwort-Manager auf den neuesten Stand bringen und in den Einstellungen die Autofill-Funktion aktivieren. Fertig.

Das dient nicht nur dem Komfort, sondern der Sicherheit: Wenn ich auf dem Smartphone keine komplizierten Passwörter eintippen muss, sondern der Passwort-Manager das für mich erledigt, kann ich guten Gewissens für jeden Onlinedienst ein eigenes, komplexes Passwort wählen.

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

3 Kommentare

  1. Dieser Artikel ist sehr interessant. Wie weit ist eigentlich das WhatsApp Problem jetzt mittlerweile gelöst? Ich habe von vielen verschiedenen Problemen gehört.

  2. I am here for those shares which you are always updating to update on how to see more sync settings in Windows 10, many people will have to go here and always have the opportunity to connect this feature online All settings must be saved for

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