Routenplaner für Elektroautos

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Routenplaner für Elektroautos

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Elektroautos liegen voll im Trend. Eins muss man bei den E-Autos allerdings beachten: Ladestationen sind nach wie vor rar. Wer eine längere Tour plant, sollte seine Route sorgfältig planen – und muss Zwischenstationen zum Aufladen berücksichtigen. Und damit nicht genug: Das noch vergleichsweise dünne Netz an Ladesäulen, die unterschiedlichen Steckertypen und Bezahlsysteme machen die Sache für Freunde von E-Autos nicht einfacher.

Wenn Ihr trotzdem mit dem E-Auto unterwegs seid, dann empfehle ich Euch den Elektroauto-Routenplaner von GoingElectric. Mit diesem kostenlosen Web-Service planen Fahrer eines E-Autos ihre Fahrt entlang einer Route mit Möglichkeiten zum Aufladen des Akkus. Über 60.000 Ladepunkte in 45 Ländern kennt der Dienst. GoingElectric weiß zudem, welche Steckertypen vor Ort genutzt werden, welche Ladekarten der Anbieter akzeptiert und zu welchem Ladeverbund die Station zählt. Auf Wunsch nimmt der Fahrer nur Ladesäulen in die Routenplanung mit auf, die seinen Vorgaben entsprechen.

Welches Automodell Ihr fahrt, könnt Ihr dem dem Routenplaner mitteilen. Ebenso den Ladestand bei Abfahrt und die maximale Entfernung der Stationen von der Route. Aus diesen Angaben und der Reichweite des Autos berechnet der Routenplaner die optimale Strecke. Der Elektroauto-Routenplaner zeigt die errechnete Strecke auf einer Google-Maps-Karte an. Alternativ könnt Ihr die Route als GPX-Datei herunterladen und auf Euer Navigerät importieren.

Routenplaner für Elektroautos; Rechte: GoingElectric

Routenplaner für Elektroautos

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

1 Kommentar

  1. Das massiv für Elektro Fahrzeuge geworben wird in DE ist die eine Sache (sehe ich positiv) aber was ich nicht positiv sehe, ist das dafür nicht die Grundvoraussetzungen geschaffen werden. E-Autos brauchen nach mehren 100 km/h einfach wieder Strom und das es da keine Möglichkeiten gibt bzw. nur wenige und nicht ausreichend ist es sehr schade. Ich hoffe die Bundestagswahl 2017 bzw. alles was danach kommt bringt dort ein wenig Leben in die Bude.

    Zum Glück ist es im Bereich Elektro Kinderautos anders. Dort können die Fahrzeuge an die Steckdose im Wohnzimmer angebracht werden. Höchstens unsere kleinsten haben Spaß.

    PS: Sehr schöner kurzer Artikel! Weiter so!

    Mit freundlichen Grüßen
    Jenny

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