Schweizer Messer für PDFs

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Schweizer Messer für PDFs

Kommentare zum Artikel: 7

Ein PDF anschauen ist heute kein Problem: Die nötige Software ist fast auf jedem Rechner und Mobilgerät vorhanden. Aber selbst ein PDF erstellen oder ein bestehendes PDF-Dokument bearbeiten? Dafür braucht Ihr normalerweise eine extra Software. Doch es geht auch ohne: Der Online-Dienst iLovePDF viele Funktionen an, die man heutzutage rund um PDFs benötigt – kostenlos, ohne Anmeldung und direkt im Browser.

Mit ilovepdf bequem PDFs erstellen und bearbeiten

Über die Webseite ilovepdf.com könnt Ihr aus Word-, Excel-, PowerPoint- oder JPG-Dateien bequem PDFs erzeugen. Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich: Vorhandene PDFs lassen sich hier bearbeiten oder mehrere PDFs zu einer Datei zusammenfügen, einzelne PDFs in mehrere Dateien aufteilen, PDFs komprimieren und noch einiges mehr.

Praktisch alle Funktionen stehen ohne Anmeldung zur Verfügung. Wer sich dennoch für ein kostenloses Benutzerkonto registriert, darf auch größere oder mehrere Dateien in einem Rutsch bearbeiten. Es gibt zwar auch einen kostenpflichtigen Premiumzugang für knapp 4 Euro monatlich. Doch gerade Privatanwender sollten mit den kleinen Einschränkungen der Gratisversion gut zurechtkommen.

Ergänzung: Wer Dokumente bei diesem Onlineangebot hochlädt, muss sich darüber im Klaren sein, dass nicht gesagt werden kann, was mit den Daten passiert. Die Daten werden in der kostenlosen Version unverschlüsselt übertragen. Dokumente mit sensiblen Inhalten sollten nicht hochgeladen werden. Das Angebot eignet sich vor allem für unsensible Inhalte.

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

7 Kommentare

  1. Katlewski am

    LibreOffice hat mit seiner Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und dem Präsentationsprogramm seit Jahren die Möglichkeit, extrem leicht PDFs zu erstellen.
    Es gibt es zahlreiche Open-Source-Programme, die die PDF-Funktionalität als ‚Drucken in PDF‘ zur Verfügung stellen.
    PDFs sind PDFs, weil sie eben _nicht_ bearbeitet werden sollen, sonst würden Veröffentlicher ein Dateiformat wie DOC, DOCX oder ODT nutzen.

    Alles Aspekte, die außerhalb des Erfahrungsbereichs des Artikelautors liegen.

    Zudem: Etwas _irgendwohin_ hochladen?? Ein echter Expertentipp.

    • Warum immer persönlich werden? Diese Aspekte liegen keineswegs „außerhalb des Erfahrungsbereichs“. Allerdings bin ich als Autor in der Lage, zu differenzieren, auch was die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Menschen anbelangt. Man ist nie gut beraten, seine eigenen Bedürfnisse und Erfahrungen für die einzig richtigen zu halten. Das zumindest ist meine Erfahrung.

  2. Hallo zusammen,

    einverstanden: Ein (vielleicht sogar deutlicher) Hinweis, dass man selbstverständlich gut überlegen sollte, welche PDFs (oder Dokumente) man hier hochlädt, wäre zweifellos sinnvoll. Mache ich bei vergleichbaren Onlineangeboten an dieser Stelle auch.

    Vielleicht war mir das in diesem Fall derart offensichtlich, dass ich nicht darauf hingewiesen habe. Ergänze ich. :) Danke für die Hinweise, die völlig berechtigt sind.

  3. Dank an Martin und C.Z.
    Genau das habe ich auch zu diesem Bericht gedacht.
    Ich frage mich nur, warum ein so erfahrener ITler wie Jörg Schieb nicht darauf hinweist.
    Der Redakteur XY mag die Nachricht vom „neuen PDF Umwandler“ hier schreiben, aber warum weist Schieb, mit 30 Jahren IT Erfahrung nicht auf diese Problematik hin.
    Zumindest sollte er hier/jetzt Stellung beziehen.

  4. Wer betreibt den Dienst und verdient sein Geld wie? Welcher Zweit- und Drittverwertung werden unsere Dateien zugeführt?

    • Ja, aber nicht nur das!
      Fatal und mehr als grob fahrlässig ist schon die Tatsache, dass https- bzw. SSL-Verschlüsselung n u r in der kostenpflichtigen Version zur Verfügung stehen!
      Niemals würde ich dort PDFs konvertieren, deren Inhalt auch nur ansatzweise Rückschlüsse auf persönliche Daten zulässt!
      Fazit:
      Bestenfalls tauglich für das (in der Freeversion stark eingeschränkte) Mergen/Splitten etc. von Bedienungsanleitungen o. ä.; aber NIEMALS für persönliche Dokumente!

    • Es gibt einen kostenpflichtigen Premium-Dienst. Nicht ungewöhnlich, einen kostenlosen Service für alle und einen kostenpflichtigen für wenige anzubieten.

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