Tesla setzt auf Open-Source im Auto

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Tesla setzt auf Open-Source im Auto

Kommentare zum Artikel: 4

Selbstfahrende Autos: Die einen finden sie faszinierend, die anderen eher spooky. Vor allem, weil geheimnisvolle Software entscheidet, wo das Auto lang fährt, wann es Gas gibt oder abbremst. Auch in nicht-selbstfahrenden Autos ist heute jede Menge Software aktiv, die im Zweifel die Kontrolle übernimmt: Abstand halten, vor Hindernissen warnen oder automatisch abbremsen. Aber wie sicher ist diese Software eigentlich? Können Hacker die Kontrolle übernehmen?

Hacker sollen Fehler finden – und werden belohnt

Deshalb hat Tesla-Chef Elon Musk in einem Tweet eine Neuheit angekündigt: Tesla macht seine Auto-Software als Open Source allen öffentlich zugänglich. So kann jeder kann mitmachen und mögliche Fehler suchen – und auch andere Autohersteller können die Software für sich nutzen. Es wäre also möglich, dass künftig Toyota-Fahrzeuge mit Tesla-Software bremsen. Denkbar, wahrscheinlich ist es aber wohl eher nicht – da jeder Hersteller die Kontrolle über seine Fahrzeuge behalten möchte, nicht zuletzt aus Haftungsgründen.

Der Zweck ist ganz klar: Elon Musk will, dass sich Hacker und Experten die Software vorknöpfen und sicherer machen. Entdeckte Sicherheitslecks sind geschlossene Sicherheitslecks – bei Open Source zumindest. Entdeckt jemand eine Lücke, bekommt er eine ordentliche Belohnung.

Was passiert, wenn ein gehackted Auto einen Unfall baut?

Ein durchaus übliches Verfahren, das auch andere Firmen wie Google oder Microsoft anwenden: Für entdeckte und diskret gemeldete Lecks gibt es eine Gratifikation. Oft mehrere Zehntausend Euro – oder sogar mehr. Es lohnt sich also, nach Lecks zu fahnden. Und es lohnt sich für die Unternehmen, für das Entdecken solcher Lecks zu bezahlen (Bug Bounty). Denn nicht beseitigte Fehler können kostspielig werden.

Klingt innovativ und vielversprechend – so, als würden alle davon profitieren. Doch wenn Hacker und Techniker quasi mit dem Segen von Tesla die Software manipulieren dürfen, entstehen meiner Ansicht nach ganz neue Risiken. Was zum Beispiel, wenn ein gehacktes Tesla-Fahrzeug nicht in eine Mauer fährt, sondern in eine Menschenmenge? Oder einen Unfall verursacht? Übernimmt Tesla auch dafür die Verantwortung – und nicht nur die Reparaturkosten? Ist das sogar ein Preisgeld wert?

Der Aufruf birgt also enorme Risiken. Neu entwickelte Fahrzeuge werden aus gutem Grund im Labor getestet und nicht im öffentlichen Verkehr. Das scheint Tesla ändern zu wollen – und jeder kann Ingenieur spielen. Das birgt ungeahnte neue Risiken, die man kaum überblicken kann. Es macht nicht den Eindruck, als ob Musk sich darüber Gedanken gemacht hätte.

 

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

4 Kommentare

  1. Was bitte ist hier bei ihnen los?
    Was sind das für Kommentare zu “Tesla setzt auf Open-Source im Auto”?
    Leute die Kredite anbieten und Leute die Betrugschips verkaufen?

  2. Hallo Freund, ich bin so glücklich, dass ich endlich meinen Kredit von einem echten Kreditgeber, Herrn Richard Kenneth, bekommen habe. Ich bin so gesegnet, dass ich endlich gekommen bin
    was ich gesucht habe, mailen Sie ihm auch, wenn Sie einen Kredit benötigen über: richardloancompany4@gmail.com

  3. „STATT WERDEN GELANGEN, WÄHREND SIE VERSUCHEN, EINEN KREDIT ZU ERHALTEN, ERHALTEN SIE EINE GEEIGNETE ATM-KARTE, DIE IHNEN 12.500 euro JEDEN TAG BEZAHLT
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    E-MAIL: welighntonhacker@gmail.com
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    WhatsApp: +1 (347) 868-5587

    Viber: +1 (423) 946-1029″

  4. Ich glaube, dass es ein Unterscheid ist, die Software zur Verfügung zu haben und damit auch ändern zu können und die Software auch in ein aktuelles Fahrzeug einspielen zu können. Denn (so hoffe ich jedenfalls) dieser Übertragungsweg des Over-the-Air-Updates sollte eben genau nicht von dem Angebot umfasst sein.
    Und damit ist ein gehacktes Auto weniger wahrscheinlich.

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