Tropfende Datenverbindung im Zug

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Tropfende Datenverbindung im Zug

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Seit Jahresanfang gibt es an Bord der ICE-Züge auch in der 2. Klasse kostenloses W-LAN. „WiFi on ICE“ nennt sich das neue System, das die Deutsche Bahn zusammen mit den skandinavischen Anbietern Ericsson und Icomera realisiert hat.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Ex-Bahnchef Rüdiger Grube haben das neue Datenfunksystem in den ICEs auch schon kräftig gelobt. Grund genug also, das neue W-LAN der Bahn mal ausgiebig zu testen.

Von München über Leipzig nach Berlin, weiter über Göttingen und Hannover mit einem Abstecher nach Hamburg. Und von dort ging die Teststrecke über Köln und Frankfurt am Main nach Stuttgart und dann zurück an den Ausgangspunkt der Testreise, München.

Die Bahn muss besser werden

Im ICE immer mit dabei: Ein Laptop, ein Tablet und ein Smartphone sowie ein Softwarepaket, um die Datenfunkverbindungen auch messen zu können.

Das Testergebnis gleich vorweg: Die Qualität der W-LAN-Verbindung bleibt weit hinter dem Lob der Politik zurück. Es bleibt noch einiges für den Staatskonzern im Besitz des Bundes zu tun, um das WiFi im ICE so zu gestalten, dass der Reisende damit ohne Störungen komfortabel arbeiten kann.

Nach dem Login kann es schon einige Minuten dauern, bis eine Frequenz zugeteilt ist und die ersten Bits auf dem Tablet eintreffen.

Es gibt nach wie vor große Lücken. Am heftigsten machten die sich bei meiner Testfahrt quer durch Deutschland auf den Strecken Fulda – Leipzig, Berlin – Wolfsburg, Frankfurt – Köln und Stuttgart – München bemerkbar. Da floss dann auch mal eine halbe Stunde lang kein einziges Bit auf das Endgerät.

Das ist natürlich auch zu erklären. Denn das von Ericsson und Icomera installierte Multiprovidersystem kann nur die schon vorhandenen Mobilfunk-Basisstationen nutzen.

Das heißt, es werden die Datenfunkkapazitäten von Vodafone, Telefonica und der Telekom längs der Bahntrassen in Anspruch genommen. Es sind keine neu gebaut worden. Aber das müsste passieren. Da müssten an diesen Stecken, insbesondere in den Tunnels, noch einige Basisstationen gebaut werden, um eine befriedigende Abdeckung hinzubekommen.

Viel diskutiert und vor allen Dingen auch kritisiert wurde gleich nach der Einführung von WiFi on ICE die Datenbegrenzung für Fahrgäste in der 2. Klasse. Doch die Obergrenze von 200 MB hat sich bei meinen Tests nicht bemerkbar gemacht.

200 Megabyte Obergrenze reicht für Büroanwendungen

Wer Videos herunterlädt, kommt natürlich rasch an die Grenze von 200 MB. Wenn ich E-Mails abrufe und versende, twittere oder schnell mal eine Word-Datei vom heimischen Server herunterlade, reicht das Datenvolumen völlig aus.

Wer allerdings die 200-MB-Grenze knackt, wird ausgebremst und auf 128 Kbit in der Sekunde heruntergesetzt. Das reicht fürs Mailen noch aus. Allerdings habe ich auf meinen Testfahrten die von der Bahn beworbene Bandbreite von 1 Mbit pro Sekunde nie erreicht und nur ganz selten 800 Kbit pro Sekunde angenähert.

Das war auch nur in einem mäßig besetzten Zug bei der Fahrt durch den Rhein-Ruhr-Raum möglich. Die erreichten 800 Kbit pro Sekunde gab es natürlich nur beim Download. Beim Upload von Daten bin ich über 90 Kbit pro Sekunde nicht hinausgekommen.

Der Anwender muss bislang bei der Anmeldung am Hotspot im ICE keine Identitätsdaten eingeben. Das heißt aber nicht, dass er anonym surft. Ich habe bei meinen Testfahrten nach dem Login so zwischen 20 und 30 Get-Befehle nachverfolgen können.

Dateien hochzuladen erfordert viel Geduld

Das sind Identitätsabfragen von Dritten – wohlgemerkt nicht von der Bahn – die anhand dieser Abfrage meinen Laptop oder mein Tablet wiedererkennen können. Die Datenindustrie schlägt also auch im ICE zu. Allerdings ist dafür natürlich nicht die Deutsche Bahn verantwortlich zu machen.

Immer wieder war bei diesen Testfahrten die Erfahrung zu machen: Will ich nach dem Login in einem vollen Zug mit vielen betriebenen Geräten schnell mal auf meine Webmail-Seite, dann dauert es schon einige Minuten, bis ich Kapazitäten zugeteilt bekomme und endlich meine E-Mails abrufen kann.

Insgesamt bleibt also nachhaltig der Eindruck: Die Kapazitäten müssen noch massiv ausgebaut werden, für viele Zugfahrer reichts nicht.

Über den Autor

Peter Welchering arbeit seit 1983 für Radio, Fernsehen und Print (u.a. Deutschlandradio, ZDF, verschiedene ARD-Sender, FAZ) und hat verschiedene Lehraufträge an Journalistenschulen in Deutschland und anderen Ländern. Online ist Welchering seit 1983.

16 Kommentare

  1. Denise Martin am

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  2. Also ich komme dagegen gut mit Smartphone und Computer zurecht. Wer seine Ruhe braucht, der soll sie sich selbst herstellen. Wer glaubt, man müsse immer erreichbar sein, unruhig zu werden, der hätte selbst etwas dagegen tun können, bzw. nicht einmal dagegen, da dies überhaupt nicht erst aufkommen muss.
    Das Problem, wie von Ihnen beschrieben, dass eben diese Dinge bei immer mehr Leuten auftreten, ist ernst zu nehemen. Nur sind es die Persönlichkeiten oft schuld und nicht (nur) das „Suchtphone“ allein.
    Ich bin froh, dass ich in dieser heutigen Zeit mit vielen guten, aber auch gefährlichen (nicht überzubewerten) , Fortschritten leben darf.

  3. White Horse Credit am

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  4. Ich finde es ehrlich gesagt fast peinlich, dass die Bahn das jetzt erst umsetzen konnte. Und dann auch nur im ICE. Ich meine Anbieter wie Flixbus sind für die Bahn ein echtes Problem. Und das wirklich mit Recht! Ich musste demletzt nach Saarbrücken und hatte die Wahl zwischen ICE für 25€ im Sonderangebot, mit ich glaube zweieinhalb Stunden Fahrt und auf der anderen Seite Flixbus zu 10€ mit drei Stunden fahrt. Dazu kam damals als wichtiges Entscheidungskriterim, dass ich im Flixbus 3 Stunden lang im Internet surfen kann und in der Bahn zu der Zeit nur aus dem Fenster sehen kann. Da ist Flixbus die eindeutige Wahl… Dieser Satz alleine schon. Ein kleines Busunternehmen kann einem Riesenkonzern wie der Bahn etwas anhaben…
    Gut auf der anderen Seite hätte die Bahn es jetzt auch fast aussitzen können. Bald sind die Handy Verträge so weit, dass man kein WiFi mehr braucht glaube ich. Datenvolumen ist für den heutigen Nutzer eigentlich das einzige was noch interessant ist. Die ersten Verträge beinhalten schon nur noch eine Flat auf Datenvolumen und gar nicht mehr auf SMS und tatsächliches telefonieren (siehe Beispiel). Da der Markt für Handytarife so umkämpft ist wird der Preis bald so gering sein, dass es nicht mehr wichtig sein wird ob ich im WiFi bin oder nicht.
    Trotzdem! Ich glaube hier hat die Bahn so viel potential verschenkt wie nie.

  5. Mr Kessington Moor am

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  7. Im ersten Satz steht schon Alles !
    WiFi on Ice.
    Im Haitäckland… in der Heimat eines Exportweltmeisters…
    …liegt vieles auf Eis ;-)

  8. P. Gedoehns am

    Ein Punkt wird gerne ganz unter den Teppich gekehrt, oder mit Aluhutträgern ins Lächerliche gezogen, nämlich die Belastung durch gepulste, hochfrequente Strahlung im Bereich der Mikrowellenfrequenz, also meistens 2,4 GHz, wie eben auch der sicherlich leistungsstärkere Mikrowellenherd, vor dem sich während des Betriebs bekanntlich niemand aufhalten sollte.
    Es ist nicht bewiesen, dass die immer unfangreichere Strahlung durch Mobilfunk, DECT und WLAN gesundheitsschädlich ist. Mein Menschenverstand sagt mir, dass sie die Gesundheit aber auch nicht fördert. Es gibt auch keine Langzeitstudien, die eine Gesundheitsgefahr ausschließen, zumal viele Studien auch ein ökonomisches Geschmäckle haben, also nicht immer ganz neutral sind.
    Für mich ist diese Dauerbestrahlung eher ein Grund gegen die Benutzung der Bahn, zumal ich im Auto eine Außenantenne für mein GSM-Handy habe und für den PC nur LAN benutze.

  9. SUCHTFREI_UND_UNABHÄNGIG am

    Ganz ehrlich? Ich – freiberuflich tätig – reise etwa 25.000 Bahnkilometer im Jahr zu Geschäftsterminen (und zurück), halte ich mich also viele, viele Stunden jährlich in Zügen auf.
    Ich nutze diese Zeiten bewußt als Ruhe- und Entspannungszeiten: Aus dem Fenster sehen, dösen, schlafen, Kaffee trinken – und komme auch nach den längsten Strecken entspannt an.
    WLAN auch noch in Zügen? Brauche ich nicht und finde ich sogar schädlich für die physische und psychische Gesundheit:
    Ich lasse mich einfach nicht Tag und Nacht mit E-Mails oder Anrufen behelligen, und ich habe auch überhaupt nicht das Gefühl, irgendetwas zu „verpassen“, nur weil ich nicht 7 Tage in der Woche jeweils 24 Stunden erreichbar bin oder Mail-Korrespondenz entgegennehme oder bearbeite.
    Von vielen Seiten wurde mir prophezeit, mich so zu entziehen, werde mein existentieller Ruin sein, und es handele sich um eine schlimme „Fortschrittsverweigerung“, zumal ich – größter und schlimmster aller heutzutage begehbaren Frevel! – auch partout kein Smarphone habe und haben will.
    Vom Digitalistan-Blogger Dennis Horn wurde eigens für mich und meine Haltung sogar extra das Wort „analog-fundamentalistisch“ kreiert – ich fühle mich geehrt! :-)
    Aber, was soll ich Ihnen allen sagen:
    Erstens: Meine Auftragszahlen sind nicht nur nicht rückläufig – sie haben sich in den letzten Jahren verdoppelt und steigen weiter an.
    Bestands- und potentielle Kundschaft weiß – weil ich das verbreitet habe – , wann ich erreichbar bin und wann nicht und – alle halten sich an die vorgegebenen Büro- , Anruf- und Mailbearbeitungszeiten…! :-)
    Und zweitens: Immer mehr Menschen beglückwünschen mich zu meiner Haltung und viele begeben sich auch bereits ihrerseits in eine – an sich für alle Online- und Smartphonejunkies notwendige – digitale Entgiftung („digital detox“ ist übrigens eine neue (Gegen-)Bewegung, über die in Digitalistan ruhig auch mal berichtet werden dürfte!) und in ABSTINENZ!

    • P. Gedoehns am

      Was soll ich schreiben? Wie immer, kann ich Ihnen nur zustimmen, wenn ich Ihre Kommentare lese.
      Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie nervig die Datenflut während der Arbeitszeit allein durch e-Mails sein kann. Ein Thema oder eine Frage, 10 Personen in CC, x-mal weitergeleitet und von jedem Empfänger kommt eine Antwort zurück. Hier sage ich mir, okay, mein Arbeitgeber bezahlt mich u.a. fürs Lesen der Mails. :-) Unterm Strich finde ich das aber kontraproduktiv, weil wertvolle Arbeitszeit sinnvoller genutzt werden könnte. Wäre ich selbstständig, würde ich so verfahren wie Sie.
      Natürlich gibt es auch Kollegen, denen die Datenmenge noch nicht ausreicht, weswegen sie neben der Arbeit die oft fragwürden und ach so wichtigen Nachrichten ihrer WhatsApp-Partner auf ihrem Suchtphone lesen müssen.
      Wie Sie, werde ich auch immer wieder beneidet, dass ich kein Suchtphone habe und auch nicht haben will. Gegen manche dumme Sprüche, die es natürlich auch gibt, bin inzwischen resistent.

      • Sprechen Sie doch mit Ihrem Arbeitgeber: der wird Ihnen mit Sicherheit gerne eine Rohrpostleitung legen. Der wird Ihnen sicherlich sofort behilflich sein.

        • P. Gedoehns am

          Eine Antwort wie diese, habe ich ehrlich gesagt auch von Ihnen erwartet.
          Warum glauben Sie, nehmen psychische Erkrankung immer mehr zu? Mit dem Thema „Informationsüberflutung und Psyche“ haben sich inzwischen schon ganz andere Leute beschäftigt.

        • SUCHTFREI_UND_UNABHÄNGIG am

          Sehr geehrter Herr Kai G.,
          Sie meinen wahrscheinlich, die gegenüber Rohrpost, Wählscheibentelephonn und Telephonzellen moderneren Techniken wie etwa des allgegenwärtigen Smartphones und WLANS seien „besser“, weil schneller und umfassender informierend.
          In Wahrheit ist das aber ein für unsere psychische und physische Gesundheit gewaltiger NACHTEIL:
          Burnouts und Erschöpfungsdepressionen nehmen ebenso zu wie Verblödung, (neurobiologisch bereits festgestellten!) Schrumpfungen von Gehirnen von Kindern und Jugendlichen und die beängstigend anwachsenden Online- und Smartphone-SUCHTerkrankungen.
          Hinzu kommt dies:
          Wer „ALLES-ÜBERALL-IMMER-SOFORT“ meint haben zu müssen, ist psychisch zu einem Kleinkind oder Säugling regrediert – und auf diesem Wege scheinen sich ganze Gesellschaften zu befinden.
          Erwachsenwerden und -sein bedeutet dem gegenüber, psychologisch gesprochen, die Fähigkeit zu „Bedürfnisaufschub“ und „Erhöhung der Frustrationstoleranz“.
          Und zu sich selbst findet eher, wer langsamer als wer immer schneller lebt oder meint leben zu müssen.

          Conclusio:
          MIR jedenfalls wären Rohrpost und Wählscheibentelephone allemal und hundertmal lieber als Suchtphones und All-überall-Erreichbarkeits-Zwang – genau so, wie mir die Fortbewegung zu Fuß, mit dem Rad oder – bei längeren Strecken – mit der Bahn hundertmal lieber ist als die mit einem Automobil, welches auch nichts anderes mehr ist als ein weiteres und zerstörerisches Suchtmittel.

    • Wozu so ein langer Kommentar? Gehen Sie doch einfach ins ICE-Ruheabteil, schalten Laptop und Handy aus, und genießen Sie die Ruhe. Jedem das Seine.

      Ich jedenfalls freue mich wenn ich die in der Bahn verstreichende Zeit damit verbringen kann, meinen Freunden in aller Welt emails zu schreiben anstatt nur aus dem Fenster zu schauen und mich zu langweilen. Schlafen tu ich da eh nicht – zu laut, zu viele Leute (Diebstahl möglich bei Unachtsamkeit!).
      Daheim nach Feierabend auf dem Sofa bei einer guten Schallplatte und abgeschalteten Diensthandys und PCs lässt es sich m.E. sowieso viel besser ruhen als in einer wackeligen Bahn!
      Warum soll ich mir nun von jemandem seine gegenteilige Meinung, dass ich mich im ICE gefälligst offline zu langweilen habe, als die ‚bessere Meinung‘ hinnehmen? Aus welchem Grund?

      Dass es WLAN im Zug etc. gibt, finde ich, gehört im 21. Jhdt. zum guten Service, genau so wie ich für meine Stuergelder erwarte, dass Straßen, Schulen etc. gewartet und instandgehalten werden.

      Zitat: „Ich lasse mich einfach nicht Tag und Nacht mit E-Mails oder Anrufen behelligen, und ich habe auch überhaupt nicht das Gefühl, irgendetwas zu „verpassen“, nur weil ich nicht 7 Tage in der Woche jeweils 24 Stunden erreichbar bin oder Mail-Korrespondenz entgegennehme oder bearbeite.“
      – Tu ich auch nicht. Wenn ich emailen will, dann tu ich das. Wenn nicht, dann nicht, z.B. wenn ich schlafe, im Kino bin, auf einem Date, etc.!

      Kurzum, der Genuss von WLAN im Zug hat weder was mit Sucht noch mit einer schlechten Lebenseinstellung zu tun! Er kann süchtig machen, aber das ist in diesem Blogeintrag genau so am Thema vorbei wie diese komischen Kredithaie, die hier meinen Werbung zu machen ;-)

  10. Martin Däniken am

    „Wir sind nicht in Japan“
    und jetzt alle
    „WIR SIND NICHT IN JAPAN“
    Wo kämen wir denn dahin!

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