Und plötzlich zeigt der Fernseher Werbung

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Und plötzlich zeigt der Fernseher Werbung

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Die Hersteller von Fernsehgeräten stecken ganz schön in der Klemme: In den letzten Jahren haben die meisten von uns schicke HD-Fernseher gekauft: flache Geräte, die eine Menge können. Mittlerweile ist jedoch eine Marktsättigung eingetreten – und neue Trends wie 3D oder 4K werden vom Kunden nicht angenommen. Der Kauf-Boom ist vorbei. Womit also Geld in die Kassen spülen? Mancher Hersteller kommt da auf abenteuerliche Ideen. Samsung zum Beispiel: Der Koreaner zeigt Werbung in seinen Geräten.

Samsung Logo; Rechte: dpa/Picture Alliance

Mit interaktiver Werbung Geld verdienen

Richtig gelesen: Samsung präsentiert auf manchen Samsung-TVs interaktive Werbung in der Menüleiste. Bereits seit Juni ist das so, bislang allerdings nur in den USA. Laut Wall Street Journal denkt man bei Samsung aber nun offensichtlich darüber nach, auch auf europäischen Geräten Werbung zu zeigen und so die Kassen aufzufüllen. Und das nicht etwa nur bei Neugeräten, sondern auch bei längst gekauften Geräten. Ein Software-Update macht’s möglich: Smart-TVs aktualisieren regelmäßig die Betriebs-Software. Können sie ja, schließlich sind sie mit dem Internet verbunden.

Gefragt werden die User nicht. Es passiert einfach. Einige User berichten auf der Onlineplattform Reddit sogar, dass bei Smart-TVs von Samsung beim Abspielen lokaler Inhalte (also etwa Filme, die man in seinem Heim-Netzwerk gespeichert hat) plötzlich Werbung für Colagetränke auf dem Bildschirm erscheint – etwa alle 20 bis 30 Minuten. Das muss man sich vorstellen: Man schaut einen gekauften oder aufgezeichneten Film, und der Fernseher präsentiert von sich aus Werbeunterbrechungen. Noch ist das nicht offiziell bestätigt, aber es mehren sich Hinweise auf solche Vorfälle.

Smart-TVs lassen sich vom Hersteller fernsteuern

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Werbekooperation mit Yahoo

Zuerst stand der Hersteller der Abspiel-App Plex unter Verdacht. Doch offensichtlich ist der Übeltäter Samsung selbst. Der ist mit dem Werbenetzwerk Yahoo eine Kooperation eingegangen. Sicher nicht ohne Grund: Warum sollte ein Fernsehersteller ein Werbenetzwerk als Partner haben, wenn er keine Werbung ausspielen will? Wer einen Samsung-Fernsener zu Hause stehen hat und das nicht will, muss der „Yahoo Privacy Policy“ widersprechen. Ein ungeheuerlicher Vorgang: Die Kunden werden nicht gefragt, sie werden bevormundet – und sie haben nicht den geringsten Vorteil dadurch, dass ihnen Werbung aufgezwungen wird.

Es ist nicht der erste Fall, in dem Samsung unangenehm auffällt. Die Nutzungsbedingungen sind ellenlang (die liest keiner), die Geräte aus Korea bauen ohne Nachfrage nach der Installation eine Internetverbindung auf. Und dann besteht noch der Verdacht, die Geräte würden ihre User belauschen. Zwar haben auch andere Hersteller wie Panasonic oder LG Electronics schon mal mit Werbung experimentiert, doch das wurde wieder eingestellt. Samsung wäre gut beraten, behutsamer vorzugehen.

Auf jeden Fall ist das ein weiteres eindrucksvolles Beispiel dafür, dass sich Hersteller heute einbilden, sie könnten über die verkauften Geräte weiter verfügen, so wie Microsoft bei Windows 10 – oder generell Apple, Google, Microsoft und Co. bei den Mobilgeräten.

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung „Angeklickt“ in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

31 Kommentare

  1. Bei 4k ist Boom weg? Ich glaube nicht wirklich, solange es nichts besseres gibt als 4k wird auch der Kaufdrang nicht abflauen. Wer schon mal auf einem guten 4k Fernseher wirklich auch 4k Inhalte gesehen hat, weis dass es richtig geil ist.

    Naja, mir solls egal sein, ich hab mir einen 4k Smart TV gekauft und bin sehr zufrieden. :)

  2. Das ist leider der Missbrauch, der viele Leute dann von moderner Technik abschreckt. Leider sind die Hersteller auch da sehr nachlässig.

  3. Einfach nur Wahnsinn, was heute alles versucht wird. Da bleibt es einem ja fast nur übrig, den Fernseher aus dem Netzwerk zu werfen… Aber dann war es das auch mit Filme und Serien streamen. Darauf würde ich nur ungern verzichten :(

  4. Oh nein, das ist ja irre. Da kann man der Werbung ja garnicht mehr entkommen! Hoffentlich schafft es diese „Idee“ nicht nach Deutschland! Danke für den informativen Blogbeitrag.

  5. Neben der modernen Werbung greifen viele Betriebe noch auf konventionelle Mittel wie Lichtwerbung an der Fassade zurück. Dies könnte wirklich ein Erfolgsrezept sein, sofern sich gezeigte/beleuchtete einprägt. Im Internet wird man dazu auch fündig.

  6. Also ich denke, dass der Boom zwar stark rückläufig ist, aber nach wie vor die neuen Geräte gekauft werden.

    Ein Grund dafür, sind eben die neuen Technologien sie auch die „Veraltung“ der Geräte aus dem Boom. Mittlerweile gibt es ganz andere Standards und auch die Inhalte an sich erleben bessere Auflösungen und der Gleichen.

    Die Art von Werbung die zu finden ist, ist nichts Neues. Auch in Apps wird interaktive Werbung ausgestrahl – ebenso zu finden auf zahlreichen Internetseiten.

  7. Ja ich kenne das Problem, ist echt schlimm, naja zum Glück ist das momentan eines der wenigen Probleme, bin selbst überrascht darüber :D

  8. Also wenn ich auf meinen Fernseher eine Bluray ansehen will und dann kommt Werbung… ich glaub ich würde dieser Gerät zurückbringen… Das kann ja nicht sein das Werbung auf einem gekauften Film angezeigt wird…

  9. Was mich stört ist die ungefragte Nutzung meiner Daten-Quotierung. Klar, in Deutschland sind Flatrates sehr verbreitet, aber hier am anderen Ende der Welt (lebe in Australien) habe ich nur einen Volumentarif. Da stört es mich schon, wenn Geräte, ohne nachzufragen, z.B. für Werbung, mein Kontingent antasten.
    Ich vermute mein Router hat auch umfangreiche Sperreinrichtungen in den ‚advanced settings‘. Da müsste ich mich aber mit beschäftigen um diese einzurichten, was ich (leider) bis jetzt nicht gemacht habe. So geht es wahrscheinlich aber auch vielen anderen Laien-Nutzern des Internets im eigenen Hause.
    Sonst muss ich sagen, finde ich mein Smart TV auch praktisch. Es hat keine Kamera und auch kein Mikrofon, aber ich nutze die Mediatheken und spiele Podcasts von einer Netzplatte auf dem größten besten Schirm im Hause ab, was absolut Sinn ergibt gegenüber ‚Fernseher aus und Podcasts auf dem kleinen Tablet gucken‘..

    Schön wäre es nun noch, wenn ich auch die ARD Mediatheken auf meinem Smart TV gucken kann! Weiß jemand ob das im Ausland möglich ist? Immerhin geht das ja eh übers Internet, aber habe mein TV bisher nicht dazu bekommen diese zu finden (für die lokalen TV-Sender muss man ja nur die rote Taste drücken, während man den entsprechenden Sender über DVB-T empfängt).

    • Wieso schließt Du nicht einfach Deinen Computer an den normalen, nicht per Netzwerk ans Internet angeschlossenen Fernseher an? Da kannst Du gucken was das Netz her gibt und gegen Reklame einfach ABP u.ä. installieren.
      Verstehe bis heute nicht, warum so viele Leute 2 Bildanzeigegeräte (einmal für den Computer und einmal für den Receiver (Sat, normale Antenne, Kabel) haben. Ich habe seit vielen Jahren ein einziges Gerät und wüsste auch nicht warum ich 2 etwa gleich große Geräte mit der gleichen Funktion (Darstellen von Bild) da stehen haben sollte.
      Falls Du in Australien kein ARD gucken kannst wegen IP-Check, also keine AU-IPs erlaubt gibt es da ja Tricks. Die lassen sich zumindest auf gewöhnlichen Computern einrichten. Auf so komischen TVs nur so weit, wie vom Hersteller vorgesehen. Ein neues Programm installieren dürfte da kaum bis gar nicht möglich sein.

  10. Jürgen Becker am

    „Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts“. So äußerte sich unsere Kanzlerin, als es um Datenschutz ging. Andere sind da schon weiter und sammeln, daß die Schwarte kracht. Das Schlimme daran ist aber, daß sich die Datenerhebungen weitgehend im Verborgenen abspielen. Wer liest schon zig Bildschirmseiten – gerade bei einem Fernseher – an Nutzungsbedingungen? Auch wage ich zu bezweifeln, daß die Verkäufer sich in dieser Thematik wirklich auskennen und dies auch dem potentiellen Käufer übermitteln können.

    Sicherheit? Nicht oder schlecht dokumentierte Kommunikationswege sind für den technisch nicht bewanderten Konsumenten ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Was aber sicher ist: Leute mit unlauteren Absichten kennen diese Wege und nutzen sie, um ihr digitales Ungeziefer zu verbreiten. Dies in Verbindung mit dem aufkommenden Internet der Dinge erweckt – zumindest bei mir – Alpträume und Horrorszenarien. Den vielen „Kleinen und Großen Brüdern“ dort draußen aber steht sicher schon der Schaum vor dem Mund. Es mag sein, daß technikaffine Leute sich gegen den drohenden digitalen Hausfriedensbruch verteidigen können. Nur – wie soll jemand, der technisch nicht so bewandert ist, eine effektive Firewall aufbauen? Vor allem, wenn die Werbewirtschaft – besonders im Internet – einen regelrechten Krieg gegen Werbeverweigerer führt – ohne Rücksicht auf Verluste bzw. Schäden auf Konsumentenrechnern. Hauptsache, Werbeblocker bleiben ausgesperrt. Aber das zu Zeiten von gehackten Adservern, die außer dem Werbemüll auch noch elektronisches Ungeziefer mit übertragen? Wer haftet denn hier für die Schäden, die durch den Befall entstehen? Wahrscheinlich niemand – der dumme Nutzer ist selbst schuld. Hersteller von Antivirus- und vergleichbarer Software können immer nur reagieren, wenn die ersten Schäden auftreten. Die Gegenseite ist immer einen Schritt voraus.

    Smart-TV? Habe ich nicht, brauche ich nicht, will ich nicht einmal als Geschenk haben, selbst wenn ich mir so ein Gerät leisten könnte. Ich wäre ja bereit, so ein Wanzenmutterschiff zu testen – wenn mir das Gerät kostenlos zur Verfügung gestellt wird und ich eine angemessene Vergütung dafür erhalte.

    Überhaupt – Werbung. Was uns heutzutage als Werbung um die Ohren gehauen wird, das kann man am ehesten als Terror bezeichnen. So lange nicht jeder 24/7/365 mit diesem Müll zugeschüttet wird, suchen die Vermarkter nach weiteren Schlupflöchern, um auf diesem Weg die Bevölkerung zu drangsalieren. Da Streuverluste teuer sind, werden wir von der Wirtschaft auf Schritt und Tritt verfolgt – im realen Leben und auch im Cyberspace, um möglichst gezielt Druck auszuüben. Was dabei herauskommt, soll gar nicht informieren, sondern manipulieren. Diese Belästigungen sind gelegentlich so massiv, daß sie sicher (gibt es unter den Lesern Juristen) den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen. Ich jedenfalls betrachte das als gegeben, wenn ich – manchmal schon morgens – Valium schlucken muß, um angesichts der Dauerbombardierung mit überlauten, reißerisch vorgebrachten Produktlügen nicht auszurasten. Ja, und wenn dann noch die Fernsehwerbewirtschaft von „Fernsehgenuß“ spricht, dann frage ich mich, was für Drogen in diesen Kreisen konsumiert werden. Muß sehr gutes Zeug sein – will ich auch haben.

    Manchmal stelle ich mir vor wie es ist, den Machern der penetrantesten Spots mal was von ihrer eigenen „Medizin“ zu verabreichen. So einer sollte an einen Fernsehsessel gefesselt und gezwungen werden, 24 Stunden lang sein eigenes Produkt zu konsumieren – von einem Beamer an die Wand geworfen und mit Lautsprechern im Rücken des Betrachters. Sollte er das nicht aushalten – eine geladene Pistole in Handreichweite wäre eine Option.

    Zusammengefaßt: Egal, ob Fernseher, Auto, Telefon oder IoT – die Geräte sind alle als Computer zu betrachten und zu behandeln. Die Werbewirtschaft – ich betrachte sie als Pest des 21. Jahrhunderts – macht das längst. Wenn nicht bald was geschieht, dann haben wir als Bürger eine wichtige Schlacht um unsere Freiheit – die Freiheit, in Ruhe gelassen zu werden – verloren.

    • Es gibt halt Leute die stehen auf so eine Berieselung. Sonst wäre RTL schon längst pleite. Wenn Du Dich nicht dazu zählst, schau die nicht, und die Welt ist in Ordnung.
      Und wenn Dir Datenschutz und gezielte Reklame ein Dorn im Auge ist (wie mir) dann nutze auch kein Google, darunter auch kein Google-Handy. Denn da wird man den ganzen Tag auf Schritt und Tritt überwacht, nicht nur beim fernsehen. Aber da so viel tausende von Leuten ein Google-Handy haben, müssen wir uns halt damit abfinden dass so viel tausende von Leuten Datenschutz praktisch egal ist und wenn sie sich jetzt über spionierende Fernseher ärgern sind die schon so verblödet, dass die gar nicht mitbekommen haben dass sie schon lange vorher ausspioniert werden. Und für die Wanze haben sie auch noch Geld bezahlt, so nebenbei.

  11. Ich muss schon sagen ohne Werbung, Armut, Luxus, Krieg, Arbeit und wenig Geld können wir nicht leben. Ich bin schon fast verrückt danach, verrückt gemacht zu werden. Und ich bitte euch bloß keine Pause zu machen.

  12. SUCHTFREI_UND_UNABHÄNGIG! am

    Das wird ja immer gruseliger!
    Und am allgruseligsten ist, daß sich Menschen scheinbar freiwillig, in Wahrheit aber, als Suchtkranke, die sie sind, eher unfreiwillig in „Die smarte Diktatur“ begeben – so der Titel des absolut empfehlenswerten Buches von Harald Welzer.
    Wenn das so weitergeht, werde ich nicht nur, wie schon immer, auf ein sog. „Smartphone“ verzichten (das besser SUCHTphone oder Hosentaschen-Stasi-Zentrale hieße!), sondern auch auf TV in jeder Form:
    Weniger ist garantiert mehr!
    Digitale Abstinenz tut not!
    Verzicht macht frei!
    Hier nochmals die augenöffnenden Bücher: Manfred Spitzer: Cyberkrank!; Bert te Wildt: Digital Junkies; Andrew Keen: Das digitale Debakel; Harald Welzer: Die digitale Diktatur.

    HILFE zum AUSSTEIGEN:
    Zentrum für Internetabhängigkeit – Ambulanz der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Alexandrinenstr. 1-3, 44791 Bochum, Tel.: 0234 5077-3333 (Mo-Fr, 8:00 Uhr – 16:00 Uhr).

    Tiefergehende Informationen und Untersuchungen:
    Fachverband Medienabhängigkeit e.V.c/o Medizinische Hochschule Hannover
    Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie
    Carl-Neuberg-Str. 1
    30625 Hannover
    Tel: 0511-532-2427

    • Ihr beharrliches Engagement, hinsichtlich der Bekämfung der Internetsucht, ist löblich!

      Gruselig, vielmehr diktatorisch, ist allerdings auch die Tatsache, dass Bundesbürger, die kein TV-Empfangsgerät besitzen, die GEZ-Zwangsabgabe zahlen müssen!
      Dem TV-affinen Mensch bleibt wenigstens die Möglichkeit, den Marktteilnehmer Samsung künftig zu ignorieren.
      Ich kann (mangels TV-Gerät) und will (mangels Mediengutgläubigkeit) weder „in der ersten Reihe“ sitzen noch mit dem „Zweiten besser sehen“ – trotzdem muss ich dafür bezahlen.

  13. An die internationale Werbeindustrie: Ich möchte euch höflich darum bitten,wenn ihr Werbepausen zeigt, dann nicht so lange und auch nicht alle 15-20 Minuten.Ist das eure Art,die Weltbevölkerung in den Wahnsinn zu treiben?

  14. Detlef Schneider am

    Hallo,

    Da liebe ich doch meine ach so unklugen Gerätepark, der zum Beispiel aus einem Flachbildfernseher der ersten Generation, eine Hifi-Anlage die lediglich mit einem USB-Stick kommunizieren kann, auch der Ofen, Kühlschrank usw. sind alle nicht mit der ach so tollen modernen Zeit kompatibel, was ein Glück! Und als Linux-Nutzer kann ich nur sagen, ich bin root! :-)

  15. Speedy64 am

    Hätte ich es nicht schon längst getan wäre dies nun der endgültige Grund mein eigenes Smart-TV inklusive Media-Center einzurichten. Zum Glück gibt es ja den Raspberry Pi 3 und openelec/kodi! Und Schluss is mit nerviger Werbung und/oder Willkür des Fernsehherstellers.

  16. Wer alles vernetzt, darf sich nicht wundern. Vermutlich erzählen uns die Fitnessarmbänder in Kürze, welches Müsli wir zu essen haben… Und Kühlschränke, Fahrräder, Autos, Herde usw haben dann sicher auch immer ungefragte „Lösungen“parat.

  17. Da gibts nur eins, dem TV-Gerät den Zugriff auf das W-LAN sperren.
    Ist doch eh irre, wenn ich einen Fernseher kaufe, brauche ich den, um TV-Sender zu sehen und Konsolenspiele zu spielen. Was will ich denn da mit Internet?
    Mein TV hat keinen Zugang zum W-LAN mehr und Ruhe ist.
    Aber heute muss ja alles vernetzt sein, demnächst noch die WC-Papierrolle im Bad …..

    • Nur: Wer ein Smart-TV kauft, der möchte natürlich eher nicht offline sein. Schließlich sind damit interessante Zusatznutzen verbunden, ob Program Guide, Mediatheken oder die Nutzung von Video On Demand (VOD). All das geht offline nicht.

      • Wer eine Internetverbindung über eine Fritz Box zu laufen hat, kann da möglicherweise mit der Black-, oder White-List der integrierten „Kindersicherung“ für seine Geräte festlegen, wohin eine Verbindung zugelassen wird und wo nicht. So können nur Verbindungen zu Domänen wie z.Bsp. NetFlix, Youtube etc. hergestellt werden und andere sind gesperrt, insbesondere die Kanäle von Samsung.

  18. Naja die Firmen müssen doch einen Nachweisbaren positiven effekt dieser Werbeinblendungen haben, wenn die doofs nicht gleich in den nächsten Laden Stürmen würden und das Zeug kaufen was da Eingeblendet wird hätten wir vielleicht gar kein Problem.

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