Wachsender Widerstand gegen AdBlocker

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Wachsender Widerstand gegen AdBlocker

Kommentare zum Artikel: 49

Wer beim Surfen keine Werbung sehen will, der installiert einen Werbefilter wie AdBlock Plus oder BlockR – und schon hat er Ruhe. Die Plugins filtern die meisten Anzeigen heraus, die Reklame erscheint dann erst gar nicht erst auf dem Display. Was für den User vielleicht noch angenehm sein mag, das wird für viele Anbieter im Web zu einem ernsthaften Problem. Denn viele sind auf die Einnahmen aus Werbung angewiesen. Solche Anbieter stellen ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung und brauchen ein Refinanzierungsmodell. Sie haben sich für Werbung entschieden – und machen plötzlich 20 oder 30 Prozent weniger Umsatz. In diesen Dimensionen bewegt sich das heute.

Symbolbild Adblocker; Rechte: dpaWerbeblocker wie AdBlock Plus sind massenweise im Einsatz

Rund 100 Millionen Mal im Einsatz

Auf rund 100 Millionen Rechnern ist allein der bekannteste Werbeblocker AdBlock Plus im Einsatz – eine Software des Kölner Anbieters Eyeo. Das bedeutet, dass Milliarden von Werbeeinblendungen unterdrückt werden. Klar, dass sich die Inhalteanbieter darüber nicht freuen. Sie gehen dewegen zunehmend gegen Werbefilter vor. Manche präsentieren dezente Hinweise auf ihrer Webseite, der User möge doch bitte den Werbeblocker abschalten (zumindest für diese Seite), andere verweigern komplett das Ausliefern ihrer Inhalte an User. Beides kann ich verstehen, denn es ist unfair, das kostenlose Angebot anzunehmen, dem Projekt aber die finanzielle Basis zu entziehen.

Bei AdBlock Plus ist es ja noch schlimmer: Der Betreiber führt eine Whitelist mit Anzeigenanbietern, die dann doch durch den Filter rutschen – und angezeigt werden. Große Werbenetzwerke bezahlen dafür, dass sie von AdBlock Plus nicht gefiltert werden. Acceptable Ads heißt das im Jargon von AdBlock Plus (hier mehr Infos). Hier kann der User entscheiden, dass einzelne Webseiten dann doch mit Reklame erscheinen. Außerdem sind in der Liste Werbetreibende aufgeführt, die freigeschaltet sind. Faktisch kassiert der Betreiber eines Filters dafür ab, dass er eben nicht filtert. Das ist nicht nur unlogisch, sondern auch ein erheblicher Eingriff in den Werbemarkt. Kein Wunder, dass einige Verlagshäuser wie Springer, Spiegel, Zeit und Süddeutsche Zeitung gegen den Betreiber Eyeo geklagt haben.

Adblock Extension; Rechte: AdBlockAdBlock Plus und andere Werbeblocker filtern Anzeigen aus den Webseiten heraus

Rund 100 Millionen Mal im Einsatz

Der zunehmende Widerstand und die Lobbyarbeit der Verlagshäuser sorgt für ein Umdenken. In der Politik wird sogar über ein Verbot von Werbeblockern nachgedacht. Und ehrlich gesagt kann ich das sogar verstehen. Die finanzielle Schaden ist enorm. Rund 20 bis 38 Prozent aller Webnutzer verwendet mittlerweile einen Ad-Blocker, je nachdem, wen man fragt. Weltweit wird der durch Werbeblocker verursachte Schaden auf bis zu 42 Milliarden Dollar entfallene Einnahmen taxiert. Das sind erhebliche Ausfälle – und bedroht die Existenz so mancher Blogs und Onlineangebote. Denn nicht jeder kann oder will seine Angebot „just for fun“ ins Netz stellen. Und ich sehe auch keinen Grund, wieso die Leserinnen und Leser es den Betreibern vorschreiben können sollten, wie sie ihre Inhalte refinanzieren.

Das Absurde ist ja: Wer sich von Werbung gestört fühlt, sollte die Angebote eben nicht nutzen. Das ist einer der Gründe, wieso ich kein Privatfernsehen schaue – neben der bescheidenen Qualität des Programms. Aber Webinhalte nutzen und dem Betreiber gleichzeitig die Grundlage für das Betreiben der Angebote entziehen, also praktisch den heimlichen „Deal“ zwischen Anbieter und mir einseitig zu ändern, finde ich nicht in Ordnung. Wer sich gegen Werbe-Rüpeleien wie Popus, Layer, Textlinks und andere aufdringliche Werbung wehrt, hat mein vollstes Verständnis. Nicht aber, wer dezente Werbung ausknipsen will.

 

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

49 Kommentare

  1. Stefanie am

    Mit dezenter Werbung habe ich keine Probleme. Auf meine Lieblingsseiten habe ich den Adblocker deaktiviert. Aber wenn mein Adblocker am Tag 10000 Werbeanzeigen blockiert, empfinde ich es schon als ganz schön viel.
    Auf manchen Webseiten ist die Werbung so extrem, dass man die Artikel gar nicht mehr lesen kann. Ein falscher Klick und man ist sonst wo gelandet. Vor allen auf Touch Geräten kann es besonders leicht passieren. Ich wollte doch nur runter scrollen..

    Ich finde, dass hat die Werbeindustrie sich selber zuzuschreiben. Wir als Konsumenten mögen zwar nur auf einige Webseiten reagieren, aber unser Adblocker bestraft nun mal alle. Wäre es nicht ausgeufert, würden wir auch weniger Werbeblocker benutzen.
    Wenn es schon ein Gesetz gegen Werbeblockierer geben sollte, sollte es auch ein Gesetzt dafür geben, wieviel Werbungsanzeigen pro Bildschirminhalt maximal erlaubt sein soll.

  2. Nun meldet sich Bubbles mal zu Wort:

    1. Die meisten Kommentare sind purer Schwachsinn. Da bekommt man Hirnkrebs beim lesen!
    2. Der Artikel ist weder neutral noch konkret. Der Autor bezieht sich nur auf bereits bekanntem, jedoch mehr einseitig Pro AntiAdBlock als Kontra-Werbekotze.

    Klar dürfte doch sein, betrifft mich als Publisher von Websites und Spiele genauso, dass Werbung zwar wichtig ist, um auf seine Leistungen aufmerksam zu machen.
    Aber selbst ich lehne es strikt ab, Werbung für andere Unternehmen zu machen, schon gar nicht mag ich es, aggressiv umworben zu werden für Produkte und Services, die ich nicht in 100 Jahren kaufen würde, geschweige dass ich mich dafür jemals interessieren würde.

    Das Problem der Werbebranche samt ihren Anhängern und Vertretern dürfte sein, dass Psychologen glauben zu wissen, wie man die Gehirne der potentiellen Kunden anzapfen könnte. Was die Psychologen aber unterschätzen, und dies unterschätzen auch die Werbenden immer wieder – der Konsument lässt sich nichts aufschwatzen, nur weil das zu bewerbende Produkt/ die zu bewerbende Serviceleistung wichtig für den einzelnen Konsumenten sei.

    Klar, jeder versucht sich auf dem Markt zu behaupten, aber wenn Werbung lügt, so richtig rotzfrech lügt, der wird auch am Ende verlieren.

    Die Autobauer sollten ihre Fahrzeuge nicht als innovativ bewerben, wenn es dieselben Dreckschleuder sind wie ihre Vorgänger. Diesel ist und bleibt dreckig und giftig!

    Nestle und Coca Cola sollten ihre Produkte nicht als harmlos und gut bewerben, wenn Cola schädlich für den Körper ist und Schokolade von Kinderarbeit profitierte, in dem Kinder die Kakaobohnen ernten.

    Microsoft sollte seine Software nicht als sicher bewerben, wenn Windows ständig massive Sicherheitsprobleme mit jedem Update auslöst.

    Kurzum, kein Unternehmen sollte Produkte und Services bewerben, wenn das Produkt oder die Serviceleistung nicht makellos ist.

    Websitebetreiber sollten sich nicht darauf verlassen, dass die Werbung ordentlich Geld bringen würde. Denn Einnahmen werden generiert, wenn geklickt und gekauft wird, zumindest in irgendeiner Art und Weise ein Geschäft zwischen dem Werbenden und dem Verbraucher zustande kommt. Tut es zum Großteil aber nicht, weil mancher Konsument keine Lust hat etwas zu kaufen dass er nicht zwingend zum Leben braucht.

    Ich benutze zwei Server die darauf programmiert wurden, von mir, alle Adserver abzugrasen und zu filtern. Somit greife ich nicht auf die Webseite ein, auf der Werbung ausgespielt werden soll, sondern verbiete meinem Netzwerk, meinem Router, den Werbecontent überhaupt anzufunken. So unterstütze ich niemanden, sondern vermeide Augenkrebs.

    Viele mögen denken, dass mein Anti-Werbe-Konzept Mist wäre, klar, man muss etwas paranoide werden um auf Hardware zu greifen. Denn die AdBlocker blockieren nur das offensichtliche bekannte, aber nicht dass, was sonst so an Werbung erscheint. Die Scripte sind fast alle identisch mit AdBlock Plus und Co. . Daher greife ich auf Hardware, auf meine Server, zurück. Kosten Strom, aber als Webdesigner verdient man gutes Geld und kann sich dass dann leisten.

    Mögen Axel Springer und Co. mich verklagen, ich habe keine Probleme damit. Denn niemand kann mir verbieten, Technik zu nutzen, die URL’s unterdrückt.

    Man muss auch keine Browsererweiterungen nutzen, einfach Textdateien auf dem Computer erledigen dies im Grunde auch. Man muss nur recherchieren, welche AdServer welche Werbung laden, diese URLs in diese Textdatei packen und die Browser laden keine Werbung mehr nach.

    Damit müssen sich Werbebranche und Webmaster auseinandersetzen, dass die User die Schnauze voll haben von penetranter, aggressiver Kotzwerbung haben.

    Gegen Werbung in der Post habe ich die werbenden mit Klage wegen Belästigung i.V.m Nötigung gedroht, denn unaufgefordertes Zustellen von Werbung/ Flyer ist rechtswidrig nach deutschem Recht.

    Einen angenehmen Tag zusammen und hoffentlich weitgehend werbefrei :-) Es lebe die Freiheit, zu handeln und zu denken wie jedermann es für richtig hält.

  3. Frank Lee am

    Was hier viele wohl nicht verstehen ist ganz einfach: Was ich auf meinem PC oder Phone sehe oder sehen will entscheide ich immer noch selbst und nicht der Betreiber einer Webseite. Sperrt mich ein Webseitenbetreiber weil ich AdBlocker nutze dann nutze ich diese Seite gar nicht mehr. AdBlocker gesetzlich zu verbieten ist grotesk. Dann bitte auch Zigarettenautomaten in Schulen, wie soll sich sonst die arme Tabakindustrie finanzieren ?

  4. Veronique Betencour am

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  6. Ich finde es unfassbar, wie viele Leute hier den Artikel nicht verstanden haben. Werbung im Briefkasten ist NICHT das gleiche wie Werbung auf Internetseiten! Ich muss es wohl erklären: die Werbung im Briefkasten bekommt man, ohne sie oder einen begleitenden Dienst angefragt zu haben. Die Werbung auf einer Internetseite kommt begleitend mit dem von Ihnen angefragten Dienst. Wenn Sie das nicht mögen, gehen Sie einfach nicht mehr auf die Internetseite. Der Werbung im Briefkasten können Sie schlecht entgehen. Es sei denn, Sie schauen einfach nicht mehr in den Briefkasten. ;o) Ich hoffe, Sie haben das jetzt verstanden.

    Ich persönlich habe keinen Adblocker laufen. Aber bei Seiten wie z.B. Spiegel Online, wo die Werbung rechts und links vom Textblock (im maximierten Fenster; ich meine die Hauptseite von SPON) sogar größer ist als der Textblock selbst, habe ich nicht wenig Lust dazu, mir bald einen zuzulegen. Das ist dann eben keine dezente Werbung mehr und geht mMn zu weit.

    Das Argument in einem der Kommentare, dass keiner die Anbietenden danach gefragt hat, ihre Angebote kostenlos zur Verfügung zu stellen, ist allerdings ein Argument, Herr Schieb, das Sie nicht wegwischen können. Das ist doch so, als wenn Sie mir einen Becher Orangensaft schenkten mit Werbung darauf und mich bäten, bei dem werbenden Laden vorbeizuschauen und dort zu verstehen zu geben, dass die Empfehlung von Ihnen kam. Dass dieses Modell nicht klappen kann, können Sie sich selber ausrechnen.

    Noch was: Soweit ich weiß, bekommen die Inhalteanbieter mit Werbung nur Geld von dem Werbenden, wenn ein User auf die Werbung klickt. Nun sollte man doch annehmen, dass die Nutzer, die einen Adblocker benutzen, auch gerade diejenigen sind, die ohne Adblocker die Werbung nicht nutzen würden. Sprich: von denjenigen sind sowieso keine Klicks zu erwarten. Deshalb kann ich die hohen Verlustschätzungen nicht ganz nachvollziehen.

  7. Sehr geehrter Herr Schieb…
    Erstmal meine Hochachtung an Sie, und Mut für Ihren Post…oder doch lieber mein Beileid an Sie, denn Ihr Post gehört zu einer aussterbenden Rasse!

    Wie andere, möchte auch Ich meinen Ketchup dazugeben.
    Ich habe Adblock Plus auf meinem PC, auf meinem Handy, auf meinem Tablet, es gehört für mich, traurig aber war, wie die Butter aufs Brot.
    Wenn ich keine Werbung im Briefkasten haben will erledige Ich das mit einem Aufkleber „keine Werbung einwerfen“, habe ich mich hier schon „Strafbar“ gemacht da dem Handel eventuelle Einnahmen entgehen weil ich mir die Werbung nicht angeschaut habe? Früher war der ganze Werbemüll im Internet noch überschaubar. Damals hatte auch noch nicht jeder die Absicht bzw das Modell vor Augen gehabt Erlöse durch Werbung zu erzielen. Damals…Lach…damals konnte man sich es noch leisten „ohne Gummi“ ins Netz zu gehen, im wahrsten sinne des Wortes!
    Wissen Sie eigentlich das mich mein Adblocker nicht nur vor lästiger Werbung verschont?
    Nicht selten führt ein Popup den ich eigentlich mit einem Klick auf dem „Close Button“ geklickt habe zu einem neu geöffnetem Fenster, jenseits der eigentlich aufgerufenen Seite!
    Der Verlag „Springer“ (und vlt auch andere) stehen mit solch Fetten Werbekanonen in den Startlöchern das hier die Werbung um jeden Preis unter die „Kunden“ aufs Auge geschossen wird sodass Ich eigentlich ersticken müsste. Bei manch Werbung konnte ich abends schon das Licht ausmachen, da schon ein Banner genügte das halbe Zimmer zu erleuchten! Und wenn ich denke die Werbung endlich mir von den Haaren gewaschen zu haben zerschlägt es mir fast die Brille was Ich dann sehe wie dreist und ungefragt mein monatliches Datenvolumen nur alleine für das Anzeigen der Werbung im Internet schrumpft!
    Mann sollte hier nicht auf die Adblocker schimpfen, die Verleger sollten sich selbst mal Fragen was die Alternative zum „Schmieröl“ (Werbung im Internet) ist. Ganz am Anfang, ich zitiere „Bild“ aus früheren berichten, gab es einen Bericht, worüber man Stolz zahlende Kunden auf der „Bild“ Seite meldete. Warum macht mann die ganze „Bild“ Seite nun nicht zu einem Bezahlmodell? Vlt sind doch mehr bereit für Inhalte zu zahlen als gedacht?
    Jeder Verleger, jeder Werbetreibende der gegen Adblocker eine Negative Meinung ausübt, sollte Sich mal eines bewusst sein und auch im Klaren: Euren Misst der jedesmal, immer wieder aufs neue, ungefragt, andauernd die selbe Werbung zum Teil, mit fast 30 Sekündiger Werbung (obwohl das Video gerade mal 40 Sekunden geht, muss Ich jeden Monat neu bezahlen. Eure Werbung verbraucht mein Datenvolumen!
    Solange wie Ich sehe das auf einer Webseite fast nur Werbung erscheint, sodass ich den eigentlichen Inhalt den ich sehen wollte schon gar nicht mehr von der Werbung trennen/unterscheiden kann, bleibt mein Adblocker Aktiv! Auch bin Ich froh das mich mein Adblocker mittlerweile vor Werbeexplodierenden Webseitenzeitbomben schützt! Werbetreibende Webseiten die Sich dadurch Erlöse erhoffen sollen doch ein komplettes Paywall auf Ihrer Webseite einrichten, und gut ist die Sache!

    Ein stolzer Adblock Nutzer…

  8. PARTNERSCHAFT UND INVESTITIONEN
    Angebot von „READY“ zwischen bestimmten
    Wir sind eine Gruppe von privaten Investoren, Partnerschaften für die Finanzierung eines Projekts suchen.
    -Sie Haben ein Projekt?
    -Ein Needs Finanzierung oder ein Darlehen?
    -Kauf Auto oder zu Hause?
    Wir bieten Kredit und Investitionen von Projekt zu einem Zinssatz von 3%. Das Angebot gilt für jemand in der Lage zu uns zurückzahlen .
    Erster Kontakt per E-Mail: tesserabruna06@gmail.com

    Vielen Dank!

  9. Ich habe eine Vertrag mit eine MOBilE GESELLSCHAFT die mir für mein Geld ein Datenvolumen zur Verfügung stellt.
    Wenn ich etwas möchte kaufe ich mir das genau weil ich es benötige. Und was ich nicht benötige kauf ich auch nicht. So denkt doch jeder eigentlich.
    Also warum muss ich mir Werbung anschauen obwohl ich das nicht möchte, wenn jemand möchte das ich seine Werdbung anschaue dann soll er mich persönlich, und nicht irgend ein angestellter oder so fragen ob er mir Werbung unterbreiten darf. Immer hin ist das Datenvolumen eine Leistung für die ich bezahle, da möchte ich nicht unbedingt hinterlistig durch irgendwelche Werbeakteure mir mein Datenvolumen rauben lassen. Wenn man das mal hoch rechnet, mal hier 30 Sekunden mal da, da leppert sich so eiges zusammen. Fast ein ganzer Monat den ich bezahle geht dafür drauf das die Werbefirmen Geld bekommen. Vorallem für eine Leistung die Erschlichen ist und das ist eigentlich ja Verboten. Ich weiß Regeln bestätigen dia Außnahme.
    Ich finde es Traurig was man sich hier alles gefallen lassen muss. Selbst bei manch einem Gekuften Programm ist noch Werbung drin die ich nicht möchte. Wer von meinem Datenvolumen etwas will soll mich fragen ob er Werbung zeigen darf , wie bei Youtube z. B., und wennich das nicht möchte, möchte ich das nicht, wer etwas kostenlos anbietet ist selber schuld.

    Es ist mein Geld und das lass ich mir nicht klauen.

    Ich bin Programmierer kann mir da schon abhilfe schaffen, trotzdem ist es eine Frechheit.

  10. ICh habe eine Vertrag mit eine MOBLE GESELLSCHAFT die mir für mein Geld ein Datenvolumen zur Verfügung stellt.
    Wenn ich etwas möchte kaufe ich mir das genau weil ich es benötige. Und was ich nicht benötige kauf ich auch nicht. So denkt doch jeder eigentlich.
    Also warum muss ich mir Werbung anschauen obwohl ich das nicht möchte, wenn jemand möchte das ich seine Werdbung anschaue dann soll er mich persönlich, und nicht irgend eingestellteter oder, fragen ob er mir Werbung unterbreiten Darf. Immerhin ist das Datenvolumen eineLeistung für die ich bezahle, da möchte ich nicht unbedingt hinterlistig durch irgendwelche Werbeakteure mir mein Datenvolumen Rauben lassen. Wenn man das mal hoch rechnet, mal hier 30 Sekunden mal da, da leppert sich so eiges zusammen. Fast ein ganzer Monat den ich bezahle geht dafür drauf das die Werbefirmen Geld bekommen. Vorallem für eine Leistung die Erschlichen ist und das ist eigentlich ja Verboten. ICh weiß Regeln bestätigen dia AUßnahme.
    Ich finde es Traurig was man sich hier alles gefallen lassen muss. Selbst bei manch einem Gekuften Programm ist noch Werbung drin die ich nicht möchte. Wer von meinem Datenvolumen etwas will soll mich fragen ob er Werbung zeigen darf , wie bei Youtube z. B., und wennich das nicht möchte möchte ich das nicht, wer etwas kostenlos anbietet ist selber schuld.

    Es ist mein Geld und das lass ich mir nicht klauen.

    Ich bin Programmierer kann mir da schon abhilfe schaffen, trotzdem ist es eine Frechheit.

  11. Thomas Beh am

    Es geht nicht ohne AdBlocker. Was keiner braucht, wird auch nicht angezeigt. So einfach ist das. Das ganze erinnert mich an den hilflosen Aufstand der Musikindustrie gegen das MP3-Format. Wir wissen wie das ausging.

  12. Danke für die Info’s:
    Ich habe den blocker nun auf all meinen Systemen und Browsern installiert . Funktioniert wunderbar. Fehlt nur noch Microsoft edge . Wann gibt’s hier positive Nachrichten?
    lg schäng

  13. Lachwurst am

    Interessant auch das sich Herr Schieb erstmal von Laura aufklaeren lassen muss,das seine Behauptungen ueberwiegend auf Nichtwissen von Fakten beruhen die er durch einfaches Googlen haette beseitigen koennen.Sieht so der heutige „Fachjournalisten“Arbeitsethos aus?
    einfach mal ein paar Behauptungen ohne Grundlagen in den Raum gestellt und wesentliche Fakten ausgeblendet,wie Tracking,auslieferung von malware ueber Werbenetzwerke und was EYEO tatsaechlich macht mit seinem Programm akzeptierbare Werbung.Erinnert hier langsam an das Geschreibsel in den Mordoch Schmuddelblaettern zum Brexit.

  14. Lachwurst am

    „Außerdem wird ernsthaft über ein Verbote von Blockern diskutiert.“Der war jetzt aber richtig gut…genauso „schlau“wie Hintertueren in Kripto Software oder“nein heisst nein“.

  15. Schwadralla am

    Der Eindruck von Lobbyismus für ??? drängt sich auch mir auf.

    Also, diese Disko ist wirklich alt, aber wohl immer wieder ‚reiz-voll‘!

    Die Regierung sollte sich besser um wichtigere Probleme der Gesellschaft kümmern, als mit Pillepalle! Wenn ein Produkt gut ist, wird auch Geld dafür bezahlt. Oder?! Dann wie schon oben geschrieben: Paywal einrichten!

    Aber ich lasse mir nicht in Gesicht spucken, nur weil ‚gewisse‘ Geschäftsmodelle nicht funktionieren wollen!

    Für mich ist die Werbeindustrie ein Wolf im Schafspelz: Kommt ‚unschuldig‘ daher und sammelt im Hintergrund fleißig Daten!

    Mit diesem Profil (er-)kennt man mich dann besser, als ich mich selbst … Oder?

    Stichwort: Algorithmus

    Huhu, Ich bin Algorithmus, na toll …

  16. Bei der ARD- Sportschau ist die Werbung doch fest getaktet, kannste immer wegschalten und fast sekundengenau wieder rein.
    Filme, falls interessant, die Reklame drin haben, können aufgenommen werden. Die >>- Taste überspringt das dann.
    Das Problem: die Werbefuzzis glauben an ihre Wirkung. Aber überschätzt sich nicht gerne. Solange es Freaks glauben.

  17. Hallo von Eyeo / Adblock Plus! ;-)

    Danke für den kritischen aber fairen Kommentar zu Adblockern.
    Da sie vor allem wegbrechende Einnahmen thematisieren, will ich gern präzisieren, wie Acceptable Ads funktioniert. Es ist nämlich keineswegs einfach ein System in dem man sich das Anzeigen von Werbung erkauft. Im Gegenteil, wir versuchen damit einen Kompromiss zu ermöglichen, Online-Werbung die sehr strengen Kriterien entspricht (keine Pop-Ups, kein Auto-Play, nicht mitten im oder über dem Inhalt…), kann auf Antrag in die Whitelist aufgenommen werden. Somit ermöglichen wir Websitebetreibern, mit unaufdringlicher Werbung weiterhin Einnahmen zu erzielen. Und für ca 90% aller Websiten machen wir das ganz umsonst, eine einfache Anfrage reicht.
    Nur sehr große Seiten zahlen anteilig für den Support der mit der Whitelist verbungen ist.

    Insgesamt würden wir uns sehr wünschen, dass es eben nicht nur ein Finanzierungsmodell für digitale Inhalte gibt, sondern dass auch Publisher die vielfältigen technischen Möglichkeiten, die das Netz bietet, nutzen. Wir wissen, dass User bereit sind, für guten Content zu bezahlen, aber bisher gibt es kaum nutzerfreundliche Modelle dafür.

    • Hallo Laura,

      danke für den Kommentar. Dann aber mal Butter bei die Fisch: Was zahlen Google, Microsoft, Yahoo und Co. dafür, dass ihre Anzeigen gezeigt werden? Sie erwecken ja den Eindruck, dass es allein die Website-Betreiber sind, die sich auf die Whitelist setzen lassen können – und das unentgeltlich. Was zahlt eine „große“ Seite für den Support – und wie sieht dieser Support aus?

      Danke und beste Grüße
      Jörg Schieb

      • Hallo Jörg!

        Ich bin immer wieder ein bisschen überrascht, wenn Journalisten nach unseren Einkünften pro Kunde fragen. Diese Informationen sind natürlich vertraulich, genau wie bei den allermeisten anderen Unternehmen auch.
        Und wir sind da schon weit transparenter. Die Standard-Regeln für das Whitelisting und ggf. die Kosten sind alle online einsehbar: https://adblockplus.org/de/about#monetization
        Unternehmen, die durch Adblock Plus User mehr als 10 Millionen zusätzliche (!) Ad-Impressions haben, zahlen für die diese zusätzlichen Impressions anteilig 30%. Und klar, das kann auf eigenen Domains oder anderen (Vermarkter) passieren.
        Der Support besteht in der gemeinsamen Erarbeitung akzeptabler Werbeformate, der Abnahme dieser bis hin zu technischer Betreuung.

  18. Gegen dezente Werbung habe auch ich nichts einzuwenden. Wenn aber Popups oder so mitten auf dem Bildschirm aufploppen, dann hört mein Verständnis auf. Für kostenlose Inhalte nehme ich dezente Werbung gerne hin.

  19. Zitat „… Beides kann ich verstehen, ….“
    …und wer versteht uns User, die von der aggressiven Werbung genervt sind und diese auch schon als Eingriff in die Privatsphäre deuten?

    Ich versichere wenn Adblock oder generell Werbeblocker verboten werden, dann hat die die Werbewirtschaft wieder freie Hand und wird uns User im Internet mit aggressive Werbung nur so überfluten.
    Das ist grausam, ich mag Garnichts daran denken.

    Ich bin froh, das es Werbeblocker gibt.
    Allerdings was Adblock gemacht hat, von wegen Geld verlangen damit Werbung freigeschaltet wird, ist sehr dumm gelaufen, das hätte so nicht sein sollen.
    Welche Werbung gefiltert wird sollte allein dem User vorbehalten sein.

    Der User hat das Recht sich vor aggressive Werbung zu schützen!!!

    • „Welche Werbung gefiltert wird sollte allein dem User vorbehalten sein.“

      Kann er ja. Man kann die Ausnahmeliste auch anzeigen lassen und da ein Häkchen rein setzen wo man es für richtig hält. Außerdem kann man nahezu alles nachträglich auf die persönliche schwarze oder weiße Liste setzen.

      https://adblockplus.org/de/acceptable-ads#list

  20. 1. Dezente Werbung, die nicht zu sehr das Auge beansprucht war noch nie ein Problem. Der Grund warum Adblocker überhaupt entstanden sind liegt wohl eher bei pop-ups und Werbung, die einen Genuss der Inhalte unmöglich machen. Aktio->Reaktio
    Dass da jetzt andere Werbung drunter leidet hat sich die Werbeindustrie selbst zuzuschreiben, jetzt müssen neue Konzepte her.

    2. Tracking/Datensammlung/Malware sind keine überzeugenden Punkte mein Surfverhalten zu verändern. Dies erfordern einfach die Umstände.

    3. Informationen sollten nicht vorenthalten werden, um damit Geld zu verdienen. Ich sehe die Zukunft des Journalismus eher im konstruktiven Journalismus. Dafür bin ich dann auch bereit zu zahlen.

  21. Ich habe eine AdBlocker installiert und der ist standardmäßig auf ‚blockiere Alles‘ eingestellt. Normalerweise ist er aber ausgeschaltet. Im Allgemeinen stört mich die Werbung nicht. Wenn ich dann aber eine Seite besuche auf der die Werbung aufdringlich wirkt, z.B. diese Banner die wie Windows-Dialogfenster aussehen, aber von Regenbogenfarben umrundet blinken und wackeln, oder Sachen die sich ständig vor die Seite schieben und den Rest der Seite ‚grau werden‘ lassen, und wo man kaum merkt wo man sie wegklicken kann, dann kommt der AdBlock zum Zuge. Vielerorts werde ich auch auf Seiten gleockt, die man eigentlich nicht besuchen braucht, wo ich aber trotzdem bei Langeweile durchaus mal lande. Dies sind meistens Seiten die unnützes Wissen vermitteln (wie z.B. ‚die 10 spektakulärsten Vulkanausbrüche weltweit‘). Kurze Zeit später verlasse ich diese Seiten dann wieder, da es einfach nervt wie sie programmiert sind. 1/3 der Bildschirmfläche Infos die ich sehen will, 2/3 Werbung. Dann immer nur eine Info (im o.g. Beispiel wäre das Info über einen Vulkan), für den nächsten muss man klicken, Seite baut sich neu auf, incl. neuer Werbung und Zeitverlust zum Laden. Anstatt dass man die 10 Dinge einfach untereinander auf einer Webpage präsentiert und einfach scrollt um alles zu lesen. Leider ist dieses ‚zeige 10 von 100 Resultaten, klicke für die nächsten 10..‘ auch auf anderen Seiten vorhanden, z.B. Suchen im Bibliothekskatalog. Ich meine, das kann man auch besser präsentieren (alles auf eine Seite). Wenn dann noch Werbung auf der Seite ist, lädt diese auch nicht ständig neu und das Webbrowsing wird deutlich angenehmer und auch schneller. Zudem kann man dann die Suchfunktion des Browsers effektiv nutzen, um Textpassagen besser zu finden (scheidet aus wenn man nur einen Teil der Seite präsentiert bekommt).

    • Das mit der neuen Seite ist (meines Wissens nach) bei Google bis heute so. Bei Duckduckgo lädt der zwar nur einen Teil, aber wenn man weit genug runter scrollt, lädt der den Rest unten nach und setzt in an die Seite.

      Für Seiten die das nicht haben kann ich „Re-Pagination“ als nützliches Addon empfehlen. Ist das installiert, klickt man mit rechts auf den „Weiter“ Button, wählt im Kontextmenü dann z. B. 5 oder auch alle wenn die nicht ins unendliche gehen und die Folgeseiten werden alle sofort geladen und unten drunter gesetzt.
      https://addons.mozilla.org/de/seamonkey/addon/repagination/

  22. Mich nervt die immer stärkere Reizüberflutung von Werbung auf immer mehr Webseiten. Gerade am Smartphone fällt mir auf, das die Seiten nach dem Öffnen springen und man mit dem Finger nicht den richtigen Link oder das Feld eines Formulars trifft, da sich die Seite ständig neu scalieren muss bis endlich alle Bilder geladen wurden. Nicht jeder hat eine LTE-Verbindung und das Laden der Seiten wird immer mehr zu einem Geduldsspiel und frisst zudem immer mehr Datenvolumen.
    Beim Fernsehen hat die Werbepause schon lange den Zweck, die Küche oder das WC aufzusuchen, solange ich keine Aufnahme schaue, wo ich vorspulen kann. Intime ist ja kaum noch Fernsehvergnügen möglich… wenn die Werbung alle paar Minuten durch einen Spielfilm unterbrochen wird ;-)
    Ich möchte selber entscheiden, ob und welche Werbung ich sehen will. Wenn man den eigentlichen Inhalt einer Webseite vor lauter Werbung bald nicht mehr erkennt, hat der Anbieter bald ein Problem, wenn sich die Kunden abwenden.
    Ich jedenfalls werde einen ABP nutzen so lange es funktioniert, andernfalls setze ich jeden Werbelink in meiner Fritte auf die Blacklist und das erst recht, je mehr ich gesetzlichen Werbekonsum diktiert bekomme. Wenn sich die Seitenanbieter nur allein mit Werbung finanzieren haben sie bald Pech, ich setze mich nicht hin und lasse mir ihretwegen Werbung aufzwingen.

  23. Kölscher Jung am

    Ich habe nichts gegen gewöhnliche Werbung (Bilder und Texte als Teil der Website). Was mich stört sind aufdringlichere Sachen wie z.B. Popups, Banner die sich teilweise noch durch das Bild bewegen oder wo schwer zu erkennen ist wo man sie wegklickt. Werden Skripte verwendet, besteht zusätzlich ein Sicherheitsrisiko.
    Ich empfinde den Artikel daher etwas undifferenziert, wenn Werbeblocker allgemein kritisiert werden. Ich fände es zielführender, Anbieter von Werbeblockern dafür zu kritisieren, dass sie alles heraus filtern. Es sollte doch technisch möglich sein nur bestimmte Arten Werbung zu filtern, z.B. Popups und bestimmte Skripte.
    Ich bin auch bereit für gute Inhalte zu bezahlen und habe daher z.B. das Online-Angebot einer Tageszeitung abonniert.

  24. „Nicht aber, wer dezente Werbung ausknipsen will.“

    Dezente Werbung wäre nicht das Problem. Ich gehe auch an Plakatwänden vorbei, ohne mich generell gestört zu fühlen und überblättere Werbung in Zeitschrift. Weil es bei diesen Werbeformen ich bin, der entscheidet, ob ich der Werbung Aufmerksamkeit schenke. Das Problem ist aber blinkende und aufdringliche Werbung, die die Nutzung des Seiteninhalts teilweise massiv einschränkt. Die dafür sorgt, dass noch nicht mal genug Fläche irgendwo ist, um das Browserfenster zu aktivieren, ohne auf verlinktem Müll zu landen. Die vom Inhalt der Seite ablenkt. Die sich ungefragt über den Text legt, während ich ihn lese.
    Der Werbeblocker ermöglicht mir das, was ich mit Werbung im Briefkasten auch machen kann: ungelesen in die Tonne werfen. Und nebenbei ermöglicht er es auch manche nervtötenden Aktualisierungs-Hinweise oder andere Blinkis der Webseiten selbst zu blockieren.

    • Viele seriöse Onlineangebote haben ausschließlich dezente Werbung, jedenfalls nach meinem Verständnis. Und diese Anzeigen werden ebenfalls durch Werbeblocker gefiltert. Natürlich lenken Anzeigen vom Text ab. Das machen sie ggf. auch in der Zeitung oder Zeitschrift, die ich sogar bezahle.

      Man muss den Anbietern der kostenlosen Inhalte auch zugestehen, dass sie ein Finanzierungsmodell haben für ihre Angebote.

  25. Fakt ist doch, dass die o. g. Verlage der systemkonformen Lizenzpresse im Printbereich kaum noch überlebensfähig und, mehr denn je, auf die Einnahmen durch www-Reklame angewiesen sind.
    Ich würde z.B. niemals freiwillig irgendeine Homepage des Springer-Verlages besuchen und danke z. B. der BILD ausdrücklich dafür, dass Sie mich (mit JavaScript- und Adblock-Reminder) höflichst darauf hinweist, dass ich versehentlich doch auf ihrer qualitätsjournalistisch hochwertigen Seite gelandet bin.
    Mein AdBlocker bleibt in jedem Fall eingeschaltet und wenn die Dinger tatsächlich verboten werden, bin ich jetzt schon gespannt, wie meine Anklageschrift wohl lauten wird – vielleicht auf „Terrorverdacht“, ganz im Sinne neobundesjustizialer Auslegung?
    Staatlich dikitierte Meinungsfreiheit, Willkommenskultur, Digitalisierung, Energiewende, Elektro-/Autonomfahrprogramme und jetzt auch noch staatlich diktierter Reklamekonsum – ein bisschen oben drauf geht immer noch…
    Reklameverweigerung durch AdBlocker oder rechtswidriges Hacking einer künftig rechtsstaatlich verordneten „Demokratie-Firewall“ (im „Demokratie-Browser“ auf dem „Demokratie-Betriebssystem“) als schwerwiegender Straftatbestand? Ha-Ha-Ha, willkommen in Absurdistan – auch Honecker und Mielke wären höchst erfreut!
    Vergleichbar zur GEZ, kann mich zwar höchstrichterlich dazu zwingen, diese Zwangsdemokratieabgabe zu bezahlen; aber man wird mich niemals dazu zwingen können, irgendeinen dümmlich-peinlichen TV-Nonsens zu konsumieren. Allein schon deshalb nicht, weil ich seit Jahren keinen visuellen Volksmanipulator mehr besitze!

    [Zitat] „… Rund 20 bis 38 Prozent aller Webnutzer verwendet mittlerweile einen Ad-Blocker…“ – demnach nutzen also 62%-80% keinen solchen und garantieren den Werbeeintreibenden doch immer noch ein hübsches Sümmchen, Aber nein, es müssen natürlich 100% (zwangsbeatmete und zwangsbesamte) Webnutzer sein, besser noch mit jährlich zweistelligen Wachstumsraten, wegen „Shareholder Value“, für ein digitales Europa, bla-bla-bla usw. – schon klar!
    Abscheulich – möge diese perfide Reklameindustrie mit Glanz und Gloria in ihrer eigenen Unersättlichkeit untergehen – aber bitte recht bald und bitte recht zügig!

    • Es sind keineswegs nur die großen Dienste von Springer und Co., die von den rückläufigen Umsätzen betroffen sind, sondern durchaus auch die Angebote von Bloggern, egal ob bekannt oder unbekannt. Auch sie leiden unter Umsatzeinbußen. Klar, der ein oder andere User macht sich die Mühe, für diese Webseiten den AdBlocker abzuschalten -die große Masse aber eher nicht.

      Ich weiß nicht, ob Sie schon mal ein Geschäft führen mussten: 38% Umsatzeinbußen bedeutet in der Regel den wirtschaftlichen Tod und nicht etwa weniger Luxus.

  26. Eindeutig ein Artikel, wofür Schieb sich von der Lobby der Medienkonzerne bezahlen lässt: mehrere sachliche Fehler, um nicht zu sagen, unverblümte Lügen:

    Zum Beispiel die Tatsache, dass Adblock Plus genau das macht, was Schieb bestreitet, nämlich standardmäßig nur aufdringliche Werbung zu blockieren, und dezente Werbung explizit durchzulassen.

    Schämen Sie sich, Herr Schieb!

    • Das ist leider eine übliche Rhetorik: Passt einem nicht, was man liest, ist der Artikel gekauft oder bezahlt oder man wurde manipuliert. Ist es nicht das Wesen der Demokratie, unterschiedliche Ansichten respektvoll anzuhören und auszutauschen? Wer anderer Meinung ist, darf das sein, sollte aber den anderen nicht persönlich diffamieren. Argumentum ad hominem – nicht schön.

      Ich bin nicht der Ansicht, dass AdBlocker dezente Werbung passieren lässt. Ich kenne etliche Webangebote mit dezenter Werbung – und die Werbung erscheint nicht.

  27. Arno Nym am

    So einen seltsamen Kommentar wie den von Hr. Schieb habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Wessen Geschäftsmodell aus der Verbreitung von Werbung besteht, der sollte sich mal Gedanken machen, ob das die richtige Grundlage ist.
    Niemand wird von irgendwem gezwungen, Inhalte im Internet „kostenlos“ zu verbreiten. Das Internet ist keine Erfindung von oder für die Verlagsindustrie, niemand hat sie verpflichtet, teilzunehmen. Eher im Gegenteil: mit Werbung wird man (neben der Belästigung) mit Tracking bespitzelt, oft mit Viren/Würmer/Trojanern konfrontiert. Außerdem kostet Werbung an jedem nicht-flat-Zugang *mein Geld* oder mein Datenvolumen. Mit anderen Worten: die Verleger betreiben aktiven Diebstahl, in dem sie mir mit unerwünschten Inhalten Datenvolumen klauen!

    Aber interessant, daß Herr Schieb dem Verlags-Lobbyismus nach dem Munde redet. Ob es da eventuell eine klitzekleine Verquickung von Interessen gibt!?…

    • Das Argument mit dem Tracking respektiere ich. Dafür sollte es gesetzliche Regeln und vor allem Einschränkungen geben.

      Das Argument, niemand hätte die Anbieter „gezwungen“, die Inhalte kostenlos ins Netz zu stellen, kann ich nicht verstehen. Natürlich zwingt sie niemand. Sie bieten die Inhalte an – unter der Voraussetzung, dass die User dafür Werbung präsentiert bekommen. Diese Vereinbarung wird einseitig (durch die User mit AdBlocker) verlassen- Die kostenlosen Inhalte werden trotzdem gelesen. Man könnte also sagen: Niemand zwingt User, Webseiten zu besuchen, die sich über Werbung finanzieren. Leider wird gerade in Deutschland für Inhalte ungern bezahlt. Wäre das anders, könnte das auch anders gelöst werden.

      • Deshalb kann man es ja so machen wie RTL usw. Dort zahlen die Zuschauer in den nächsten Monaten (ich meine) 5 Euro pro Monat wenn sie über normale Antenne (DVB-T2) gucken wollen oder über Satellit in HD OBWOHL immer noch Reklame läuft. Da verdienen die doppelt. Einige werden verzichten, aber die meisten werden gucken. Wenn nicht, werden wir es merken wenn Nachrichten rum gehen, dass die die Verschlüsselungsblockade aufgeben weil denen die Zuschauer weg laufen.
        Aber wer jetzt schon sowas guckt, wird es auch weiterhin gucken. Selbst wenn er dann auf eine Zigarettenpackung pro Monat verzichten muss um die Ausgaben auszugleichen.

        Und so ne Seite wie clipfish hat (zumindest als ich die vor langer Zeit das letzte mal besucht habe) ne ABP-Blockade. Soll heißen, ist ABP aktiv, zeigen die einem keine Inhalte sondern ne Meldung warum die einen nicht rein lassen. Folge: ich besuche diese Seite seitdem gar nicht mehr. Für die und mich Problem gelöst.
        Das dürfte aber der Grund sein warum viele das nicht machen weil sie dann eben weniger Besucher haben.

        • Zwei Jahre später hat Clipfish dass wieder geändert!

          Die Startseite ist wieder da ohne den lächerlichen Hinweis bzgl. Werbeblocker!

  28. Mich pers. hat es viel Arbeit gekostet den unerwünschten Werbemüll aus meinem Briefkasten zu verbannen. TV schaue ich bis auf Nachrichten schon gar nicht mehr. Werbung ist zum ko**en. Da es im www keine andere Alternative gibt, nutze ich halt den ABP.
    Vielleicht solten sich die Seitenanbieter ein anderes Finanzierungsmodel überlegen. Inhalt anbieten gegen Bezahlung. Wer ein echtes Interesse an dem angebotenen Inhalt hat, zahlt halt. Dann aber eben ohne die nervende Werbung. Hier steht dann wahrscheinlich die Angst entgegen, dass sich die Besucherzahl stark reduziert.

    • Ich habe es lieber mit dezenter Werbung und kostenlos als für alles immer zu zahlen (wobei man vorher nicht weiß, ob es sich nachher tatsächlich gelohnt hat zu zahlen). Von mir aus zahlen die einen und haben keine Werbung, die anderen schauen gratis mit dezenter Werbung.

  29. AdBlockNoScript am

    Wie eine Seite auf meinem Rechner dargestellt wird liegt immer noch bei mir. Wenn ich möchte ändere ich die Schriftart- und Größe, blende Bilder und Videos aus, deaktiviere Scripte oder eben die Werbung.
    Die Seitenbetreiber gehen davon aus, dass genügend Menschen die Werbung konsumieren und so eine Finanzierung gesichert ist, was aber nicht der Fall ist. So muss sich der Betreiber nach alternativen Finanzierungsmodellen umsehen, z.B. Paywall.

    Herr Schieb, nach Ihrer Kritik hoffe ich inständig das Sie bei Youtube die Finger vom SKIP Button lassen. Und bitte unterlassen Sie das umschalten bei TV Werbung und entfernen den „Bitte keine Werbung einwerfen“ Aufkleber vom Briefkasten. Und immer schön Kopf hoch wenn Sie an einer Werbetafel vorbei fahren ;-)

    • Friedhelm-09 am

      Warum keine Werbung, Werbung die mich nicht interressiert wird weggedrückt. Das Einzige was ich mir wünsche ist ein besserer Spamfilter.

    • Das ist ein wohl witzig gemeinter Kommentar. Ihre Vergleich ist aber keiner. Sie verlangen von mir komplette Aufmerksamkeit. Das habe ich nicht getan. Ich habe lediglich gesagt, wenn man Inhalte kostenlos nutzt, muss man auch den Preis dafür bezahlen. Und das ist eben, dass die Werbung gezeigt wird. Werbung im Fernsehen finde ich persönlich übrigens ganz besonders schlimm, weil man sie im linearen Fernsehen nicht überspringen kann. Der Sender entscheidet also, was ich in meiner Zeit zu tun habe… Ich bin ein strikter Gegner.

      • „… weil man sie im linearen Fernsehen nicht überspringen kann. “

        Man kann die Sendungen aufnehmen und die Reklame überspringen oder einfach aufstehen, aufs stille Örtchen gehen, Mute aktivieren, sich mit anderen Leuten die neben einem sitzen unterhalten, zwischendurch zu nem anderen Sender schalten und nach der eingewöhnten Zeit wieder zurück schalten usw.

  30. Gegen dezente Werbung wäre ja nichts auszusetzen. Ist aber bei den meisten Seiten nicht. Gerade die vom Springer Verlag. Bieten aber gleichzeitig bei Computerzeitschriften die Adblocker gegen Werbung an. Mir Unverständlich.

  31. Mitch Toss am

    Werbeblocker blocken nicht nur Werbung, sie verhindern auch Nutzer-Tracking durch Werbe-Netzwerke (Datenschutz) und den Download von Schadsoftware, die mit der Werbung gelegentlich ausgeliefert wird. Wer seinen Lesern das zumutet, weil es sein einziges Geschäftsmodell ist, dem kann man nur wünschen, dass er mit dem Geschäftsmodell baden geht.

    Die Diskussion ist eigentlich alt genug, dass auch Sie das mitbekommen haben sollten, Herr Schieb.

    • Meine Zustimmung.
      Man kann ja auch sein eigenes Werbesuppchen kochen wie der Solinger Bote. Der ist immun gegen ABP weil er mit dem Gockel und anderen Datenkraken nichts zu tun hat sondern die Reklame selbst auf die Seite setzt. Die lässt sich dort zwar händisch nachträglich entfernen, allerdings muss man dies für jede einzelne Reklame extra machen. Und damit hat man die ja schon zur Kenntnis genommen und wenn die doch so interessant ist, vielleicht doch drauf geklickt.
      Also Fairness den Nutzern wird zwangsläufig zur Kenntnisnahme der Reklame.

    • Die Diskussion gibt es länger, das stimmt, und ich habe sie nicht nur mitbekommen, sondern auch begleitet. Es gibt aber aktuellen Anlass, wiedr darüber zu berichten: Das OLG Köln verhandelt und das LG Hamburg ebenfalls. Außerdem wird ernsthaft über ein Verbote von Blockern diskutiert.

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