Politik bei 5G im Standby-Modus

https://blog.wdr.de/digitalistan/warum-auch-5g-ein-desaster-droht/

Politik bei 5G im Standby-Modus

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Die Zukunft hat einen Namen: 5G. Wir alle wissen, wie wichtig das neue Mobilfunknetz ist. Flächendeckende Versorgung mit wirklich ordentlich Datentempo zu bezahlbaren Preisen – das ist es, was die mobile Kommunikationsgesellschaft braucht. “Smarte” Lösungen wie Smart City oder autonom-fahrende Autos sowieso. Ohne 5G geht’s nicht voran.

5G soll mehr Datentempo für alle bringen; Rechte: Pixabay

5G soll mehr Datentempo für alle bringen

Deutschland ist schlecht versorgt

Da wäre es doch eine gute Idee, jetzt mal richtig Gas zu geben, damit Deutschland nicht schon wieder im Mittelfeld oder auf den letzten Plätzen landet. Wir alle wissen, wie langsam der Netzausbau vonstatten geht und wie löchrig der Mobilfunkteppich in Deutschland ist. Allen Versprechen zum Trotz, die die Kanzlerin nun schon mehrfach abgegeben hat – und die sowieso keiner mehr ernst nimmt. Auch Dorothee Bär treibt die Sache nicht wirklich voran, die “Staatsministerin für Digitalisierung”. Direkt verantwortlich für den Netzausbau sind allerdings Wirtschaftsminister Altmaier und Verkehrsminister Scheuer. Aber auch sie: im Standby-Modus.

Oder haben wir von dem Dreigespann forsche, entschiedene Worte gehört – jetzt, wo die ersten Vorbereitungen für das neue Mobilfunknetz 5G laufen? Demnächst werden die Frequenzen versteigert. Aber vorher werden die “Spielregeln” festgelegt: Wie schnell muss welcher Versorgungsgrad erreicht werden? Wie schnell muss 5G in Städten und Ballungsgebieten sein, wie schnell am Rand von Fahrtstrecken (Autobahn, Zug) – und auf dem Land?

https://vimeo.com/290843123

Das Datentemp von LTE lässt zu wünschen übrig – und von 5G?

Die Politik lässt auch die nächste Chance vorbei ziehen

Da sind die bislang gesteckten Ziele eindeutig zu niedrig. So niedrig, dass sogar Politiker wach werden, und öffentlich per Brandbrief vor einer Funkloch-Krise warnen. Die gesteckten Ziele der Bundesnetzagentur seien zu lahm: Es müsse schneller gehen mit der Versorgung mit 5G – und es müssten mehr Leute erreicht werden.

John F. Kennedy hat seine Leute zum Mond geschickt. Unsere Politiker schaffen es nicht mal, auch nur die lahmsten Versprechen einzuhalten (schon 2009 hat Angela Merkel “schnelles Internet für alle bis 2014” versprochen), geschweige beeindruckende Visionen zu entwickeln und diese umzusetzen. So kann das nichts werden. Am Ende zahlen wir die Zeche: Wieder nichts mit der flächendeckenden, guten Versorgung. Aber, hey: Dafür dürfen wir dann die höchsten Mobilfunktarife in ganz Europa bezahlen.

Klingt das nicht toll?

 

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

7 Kommentare

  1. Die Zeche zahlen wir Verbraucher sowieso. 5G wird nämlich verdammt teuer werden. Und DAS ist bestimmt nicht so toll!

    • SUCHTFREI_UND_UNABHÄNGIG am

      Na, zu DEN Verbraucher*innen werde ICH ganz sicher nicht gehören:
      Ich habe und nutze keines von diesen Suchtphonen (vulgo Smartphone genannt) und werde das auch in Zukunft ganz sicher niemals tun.
      Wer meint, so ein Sucht-, Verblödungs- und Überwachungsmittel mit sich herumschleppen zu müssen, soll dann bitte auch für die eigene Ausbeutung auch kräftig zahlen: Geschieht denen nur recht!

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  3. Bazalar Maribel am

    Hallo, alle miteinander,
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    CARLOS YAMADA per E-Mail: (carlosyamadainvestment@gmail.com) Danke.

    ihr Kontakt:
    carlosyamadainvestment@gmail.com

  4. Ich versteh nich wieso hier alle so scharf auf 5G sind das wird in 20 Jahren hier nicht flächendeckend verfügbar sein dafür muss nämlich alle 100m ein Mobilfunkmast stehen, davon abgesehn gibts überhaupt keine (bezahlbaren) Mobilfunktarife in diesem Land mit denen man irgendwas von der hohen Bandbreite hätte da man ja nur 2-10GB Volumen hat.

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