Warum YouTube zunehmend nervt

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Warum YouTube zunehmend nervt

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YouTube – grundsätzlich eine schöne Idee. Seit 2005 kann sich nicht nur jeder im Netz Videos anschauen, sondern dort auch selbst Videos präsentieren. Was, das bestimmt jeder selbst. Daher übrigens auch der Name: You Tube. Übersetzt etwa „Du sendest“.

Ganz ehrlich: YouTube geht mir trotzdem zunehmend auf den Wecker. Der Grund: YouTube ist verkommen. Strikt durchkommerzialisiert geht es nicht darum, online gute Inhalte bereitzustellen, sondern ausschließlich darum, möglichst populäre Inhalte anzubieten. Denn die simple Formel lautet: Je populärer, desto Kasse. Videoproduzenten verdienen daran (sie bekommen einen Anteil der Werbeeinnahmen), Google sowieso.

Werbung bei YouTube; Rechte: WDR/Schieb

YouTube dient nur einem Zweck: Reklame zeigen

Freiheit? YouTube bestimmt alles!

Rund vier Milliarden Dollar hat YouTube 2014 mit Videos umgesetzt. Geld, das anderswo nicht mehr ausgegeben werden kann. Am Zynismus hinter der Strategie stören sich nur wenige. Denn auf der einen Seite erweckt YouTube den Eindruck, als böte das Videoportal einen Durchbruch in Selbstbestimmung. Motto: Wir entscheiden, was wir sehen – und wann und wo. Oder was wir bei YouTube herzeigen.

Stimmt aber nicht. In Wahrheit entscheidet YouTube – und zwar so gut wie alles. YouTube ist eine Diktatur, die Entscheidungsfreiheit simuliert. Was gut sichtbar ist und was nicht, was die User leicht auffinden und was gar nicht, das entscheiden Algorithmen. Wie sie funktionieren weiß praktisch niemand. Und wenn es dann darum geht, die Videos anzuschauen, geht die Quälerei erst richtig los: Erst oft minutenlange Preroll-Werbung schauen – dann gibt’s den versprochenen Inhalt als Belohnung.

YouTube präsentiert Kindern verstörende Inhalte

Geraubte Lebenszeit

Früher konnte man diese sich vordrängelnde, dem Zuschauer kostbare Lebenszeit klauende Video-Reklame nach fünf Sekunden wegklicken. Doch immer öfter geht das nicht mehr. Klar, so verdient YouTube sein Geld. Werbung während des Clips gibt es auch noch. Werbung übrigens, die in der Regel rein gar nichts mit den Inhalten zu tun hat.

Halten wir also fest: YouTube missbraucht die kostenlos von Usern bereitgestellten Inhalte, um möglichst viel Werbung präsentieren zu können. Manche mögen das als fairen Deal betrachten: Werbung schauen für kostenlose Inhalte. Aber in Wahrheit ist der Preis denkbar hoch: Geraubte Lebenszeit, die mit dem Anschauen von Kommerzbotschaften verbracht werden muss. Die meisten wissen wohl gar nicht, worauf sie sich da einlassen.

Und noch etwas: Weil am besten ankommt, was flach und dumm ist, sind die meisten erfolgreichen YouTuber und deren Inhalte reiner Zirkus. Der Inhalt verflacht also. Ein weiterer entscheidender Nachteil des Kommerzportals YouTube, wie ich finde.

Das ist nicht einfach nur schade, das ist gefährlich. Dabei gibt es Alternativen. Vimeo zum Beispiel: Perfekte Bildqualität und für den User kostenlos. Und: Völlig werbefrei. Viele Anbieter zahlen gerne ein paar Euro im Jahr dafür, ihre Videos auf diese Weise präsentieren zu können. Ohne Werbebotschaften.

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

18 Kommentare

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  2. Sehr kurzsichtig gedacht. Ich als Vollzeit – Youtuber gehobeneren Alters, produziere, so meine und auch die Meinung meiner Zuschauer, hochwertigen Content. Das geht nicht ohne Gegenfinanzierung. YT kann ohne Geld die Technik nicht bereitstellen und der YTber kann seinen Inhalt nicht bereitstellen, ohne dafür zumindest die Unkosten einzuspielen. Da es aber keine Alternative zu Werbung gibt, bleibt sie die einzig mögliche Option. Aus dem Blickwinkel eines gebührenfinanzierten Senders ist das leicht gesagt. Dann auch noch die „Geiz ist geil Mentalität“ zu unterstützen ist sehr schade. Ohne Werbung und ohne Einnahmen wird kaum jemand noch hochwertigen Content produzieren und Yt verkäme zu einer Ansammlung von zittrigen Handyvideos mit schlechtem Ton und noch schlechterem Inhalt, so wie es zu Beginn einmal war. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich liebend gerne meine Videos ohne Werbung zeigen würde. Sag mir nur jemand wie. Spenden, Paypal, Patreon? Das ich nicht lache. Die Zuschauergemeinde da draussen schert sich doch nicht darum, wie die Videos entstehen und welch ein Aufwand dahinter steckt. Hauptsache umsonst.

    Ich hätte mir einen kritischeren Blick auf die Realität gewünscht. So entsteht nur der Eindruck des boesen YT und dessen Produzenten, die ihre Zuschauer mit Werbung vollpflastern um sich die Taschen vollzustopfen. Ohne Geld keine Server und ohne Geld kein kein hochwertiger Content. Sehr sehr schade.

  3. Ich nutze YT als ergänzende und alternative Informationsquelle über Themen, die den (merkeltreuen) Medien zu unangenehm sind oder mit dem jüngst ausgezeichneten Unwort „alternative Fakten“ pauschalisiert bzw. als „nicht sehenswert/nicht gesellschaftsfähig“ bezeichnet werden. Manches ist tatsächlich grottenschlecht gefaked, manches aber auch höchst informativ und augenöffnend. So findet man dort z. B. auch ÖR-Interviews, die ruck-zuck aus den ÖR-Mediatheken entfernt wurden, aus welchen Gründen auch immer. ;-)
    Die Werbeeinblendungen sind m.E. gerade noch erträglich.
    Der Video-Bling-Bling sogenannter „Influencer“ interessiert mich nicht, aber es ist schon interessant zu beobachten, wie einzelne Youtuber das Konsumverhalten der Massen beeinflussen können; spricht zwar nicht gerade für die Intelligenz der Massen, aber egal – nicht mein Problem. Das gilt natürlich auch für Facebook & Co. – dort sogar bis hin zum Aufruf von Gewalteskalationen, so wie z. B. im November 2017, als ein Rapper namens „Benlabel“ auf Facebook aufrief, nach dem Fußballpiel Elfenbeinküste-Marokko auf dem Brüsseler Boulevard Lemonnier „alles zu verbrennen“. Was von den getreuen Followern auch prompt umgesetzt wurde und übrigens in der bundesdeutschen Berichterstattung kaum Beachtung fand … auf Youtube aber schon.

  4. Ich will YouTube sicherlich nicht in den Himmel hoch loben und im Moment bin ich eigentlich eher sauer auf YouTube, da die Monetarisierung für kleine Kanäle unter 1000 Abonnenten demnächst aufgehoben wird, was mich selber betrifft. Aber Werbeeinblendungen sind für mich völlig akzeptabel, zumal nicht vor jedem Video und in der Regel schnell wegklickbar, nur selten muss man sich 30 Sek. was ansehen. Wer solche Dienste nutzt, dem muss klar sein, dass sich das irgendwie finanzieren muss. Wer auf Click-Bait-Videos hereinfällt, muss sich dann nicht wundern, wenn er auch solche Inhalte von YouTube vorgeschlagen bekommt. Wer sich ein solide Basis an interessanten Kanälen abonniert, wird hervorragend mit passenden und hochwertigen Inhalten von YouTube versorgt und auch die Werbung ist dann häufig Interessen bezogen.

    • Korrekt, auch das ist ein Thema. YouTube tut so, als wäre es eine Qualitätsschranke, 1000 Abonnenten 4000h Viewtime vorweisen zu können. In Wahrheit werden die belohnt, die sich sowieso dem Massengeschmack unterwerfen und Zirkus machen.

      • Mit dem Massengeschmack ist das so eine Sache. Der ist nunmal da. Seit der Privatisierung des Fernsehens gibt es für triviale Inhalte einen Markt. Der wiederrum hätte kaum entstehen können, würden Menschen nicht extrem gerne auf sowas anspringen. Wie soll die Lösung aussehen? Solche Inhalte konsequent verbannen, eine Art hochkulturelle Meinungsdiktatur? Wer entscheidet, ab wann Inhalte zu trivial werden? Ich sehe YouTube eher als Abbild der Gesellschaft, das wieder auf die Gesellschaft zurückwirkt bzw. die Tendenzen verstärkt. Allerdings nicht nur die negativen, wie ich in den anderen Kommentaren geschrieben habe. Es gibt übrigens auch jüngere aber sehr erfolgreiche YouTuber, die aus Ihrer Sicht möglicherweise banale Inhalte wie Let’s Plays oder „XY reagiert vor der Kamera auf dieses oder jenes Video“ bereitstellen, dabei aber einen sehr reifen Charakter vorweisen und ihre jungen Zielgruppen (die sich, auch wenn es nichts anderes gäbe, keine TED-Talks anschauen würde) noch Werte wie z:B. Toleranz mitgeben – oder dass es blöd ist, sich über andere Leute lustig zu machen. Einfache Sachen, die, wenn authentisch vermittelt, eine große Wirkung und einen großen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Zuschauer leisten können. Ich kann nur nochmal zusammenfassen: YouTube ist eine revolutionäre Plattform, deren Einfluss auf die Gesellschaft wir noch gar nicht richtig abschätzen können. Wir sollten auf jeden Fall darüber debattieren, wie diese wichtige Plattform arbeitet. Aber wir sollten kein zu schwarzes Bild malen.

  5. Was man übrigens nicht vergessen darf: Auch konzernkritische Videos, die sich gegen die Marktdominanz oder das Verhalten von Facebook, Google (und damit YouTube) und Co. richten sind auf der Plattform zu Hauf zu finden, und auch wenn man solche Videos schaut bekommt man danach ähnliche angezeigt. Man kann YouTube also keine bewusste Meinungssteuerung vorwerfen (was Sie ja auch nicht getan haben).
    Übrigens: Im Text bemängeln Sie, dass die Werbung oft nichts mit den Inhalten zutun hat. Was hätten Sie geschrieben, wenn es doch so wäre? Sicherlich wäre Ihrerseits von einer perfiden Werbemasche die Rede gewesen, die die User noch subtiler einwickelt. Aber ich kann mich natürlich auch irren.

    • Nein. Nur empfinde ich persönlich – und stelle meine Position damit gerne zur Diskussion – es als deutlich weniger aufdringlich, wenn Werbung zum THEMA passt (nicht zu meinem Geschmack). Recherchiere ich zu Tintendruckern und Tonern, ist es vielleicht sogar willkommen, Werbung zum Thema zu sehen. Nicht perfekt, aber weniger schlimm als wenn mir irrsinnige andere Werbung präsentiert wird, um mich zu manipulieren. Das habe ich gemeint.

  6. Hans herbert am

    Jeder kehre vor seiner Tür zuerst. Oder sind die öffentlichrechtlichen gebührenfinanzierten Radio- und Fernsehsender jetzt werbefrei ?

    • Ich wünschte, sie wären es. Für WDR Fernsehen, WDR5 und die Internetangebote zB gilt das definitiv. Aber wie verlogen wäre es, wenn ich das Ergebnis einer Analyse vom Status Quo und/oder eigenem Nutzen abhängig machen würde?

  7. Ich finde die Kritik zu pauschal. Es gibt auf YouTube hervorragende Videos zu allen möglichen Themen. Im englischsprachigen Raum wären da zum Beispiel die TED-Talks zu nennen, die extrem erfolgreich wissenschaftliche Themen populär vorstellen. Es gibt extrem gute Tech-Vlogs, Philosophie-Vlogs, animierte Bildungsvideos (z.B. „kurzgesagt“ mit millionen Aufrufen). Von vielen Inhalten kann sogar der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk noch einiges lernen. Im deutschsprachigen Raum gibt es auch viele interessante und auch erfolgreiche Angebote, allerdings tatsächlich nicht so viele wie im Englischen – das kann man aber schlecht YouTube anlasten. Dass viele Angebote auch schlecht aber trotzdem erfolgreich sind, liegt einfach daran, dass auf YouTube alle Zielgruppen angesprochen werden. Die These, dass der Inhalt verflachen würde, ist medienwissenschaftlich nicht haltbar. Problematisch finde ich die Filterblasen, die jeden Zuschauer in thematisch ähnlichen Bereichen verharren lassen. Alles in Allem hält YouTube jedenfalls -auch- ein unglaublich reiches Repertoire an gut vermitteltem Wissen vor. Und wer einmal ein solches Video geschaut hat, bekommt einen ganzen Haufen ähnlich guter Videos vorgeschlagen. Soweit funktioniert das System. Die Frage ist also eher, wie bekommt man Zuschauer dazu, den ersten Schritt in Richtung gute Videos zu machen?

    Ihr Argument mit der verschwendeten Lebenszeit durch Werbung finde ich immer noch überzogen. Die meisten Einblendungen kann man außerdem nach 5 Sekunden unterbrechen, was hätten Sie in dieser Zeit denn sonst gemacht, von dem Sie so abgehalten wurden?

    • TED Talks sind zweifelsohne sehr, sehr wertvolle Inhalte. Wie auch manches andere. Nur werden diese Inhalte nicht extra für YouTube hergestellt, sondern sind Mitschnitte von Veranstaltungen, die sich auf andere Weise finanzieren. Diese Inhalte sind wertvoll und meiner Ansicht nach die einzige Daseinsberechtigung für YouTube. Die Frage ist aber, welchen Anteil diese wertvollen Inhalte haben – und welchen Preis wir für die angeblich kostenlose Bereitstellung bezahlen.

    • „Die Frage ist also eher, wie bekommt man Zuschauer dazu, den ersten Schritt in Richtung gute Videos zu machen?“

      Das *muss* der Zuschauer schon selber machen. Wer sich nicht fuer Wissen interessiert, den wird man schwerlich zu anspruchsvolleren Videos „lenken“ koennen; es ist aber, wuerde ich zumindest sagen, ein Symptom der heutigen Zeit, wenn desillusionierte Jugendliche (sowie die „Konsumenten“ von Privat-Fernsehen (n.b.: mir geht es mittlerweile auch masslos auf den Wecker, wenn Politiker oder Meinungs- und Marktforscher von „Konsumenten“ statt Buergern reden, und Arbeitslose als „Kunden“(!) der Agenturen bezeichnet werden) sich lieber fuer Bling-Bling interessieren, als fuer Natur, Wissenschaft und, ja, ganz bewusst zuletzt, Politik.

      „Ihr Argument mit der verschwendeten Lebenszeit durch Werbung finde….“

      Es ist ja nicht „nur“ die verschwendete Lebenszeit (ich spare mir an dieser Stelle mal ganz bewusst das beruehmte Aufsummieren, ala aufs-ganze-Leben-bezogen-sind-das-aber), nein; es gibt da ja auch noch so Dinge, wie Viren, Wuermer und Trojaner, die man sich durch Werbung ganz fix auf den Rechner holt. Es ist ja nicht so, dass Werbung nur von EINEM best. Rechner, EINER best. Domain geladen wird, sie wird ja u. U. quer durchs gesamte Netz gesammelt und auf dem eigenen Rechner angezeigt; man hat keine Moeglichkeit, zu kontrollieren. von wo die Werbung geholt wird (sieht man mal von Ad-Ons, wie z.B. uMatrix und uBlockOrigin ab, die zwar etwas gewoehnungsbeduerftig sind, aber sehr detaillierte Einstellungsmoeglichkeiten fuer (bzw. gegen) Skripte, Cookies, iFrames…, bieten). Ich bin NUR noch damit „unterwegs“, und war schon fast schockiert, als ich mal eine Seite besucht hatte, bei der nur half diese Ad-Ons zu deaktivieren; als ich danach vergessen hatte, sie wieder zu aktivieren, sah ich das erste Mal, wie heutzutage manche Web-seiten aussehen =:-o. Wenn also die Werbe-Branche „ihre“ Sache nicht so masslos uebertrieben haette, wuerden auch nicht so viele Leute heutzutage so allergisch auf Werbung reagieren (und dann auch nochmal der Hinweis auf Schadsoftware!)

      PS: Klar gibt es auf YT hervoragende Videos; diese muss man aber erstmal finden; und wenn auf der Startseite wirklich fast NUR noch diese Bling-Bling-Videos gelistet werden, bleiben viele User dabei haengen (frei nach dem Motto: och, was ist DAS denn. Das muss ich mir mal ansehen. Und dann das naechste, und noch eins und… schon hat das, was eigentlich gesucht war, seine Prioritaet verloren). Zusaetzlich kommt dann noch hinzu, dass bei Zulassung von Cookies, YT bei einem erneuten Beusch erkennt, was der Besucher beim letzten Mal gesehen hat, und schon werden einem wieder aehnlich Videos vorgeschlagen, der beruehmte Circulus vitiosus

  8. das kenne ich auch von Spotify – da hört man eine schone Melodie und anschließen ein furchtbar ätzendes, lautes Geräusch (Werbung) – das ist so unangenehm, dass ich das angepriesene Produkt eigentlich schon hasse.

    • Genau das meine ich. Spotify ist für mich auch ein sehr schönes Beispiel. Immerhin hat man hier aber die Möglichkeit, zu bezahlen und sich so der Sklaverei zu entziehen.

  9. Also Youtube ist einer der wenigen Seiten wofür ich noch kein Ad-Adblocker brauche um durch die Commercial Paywall zu kommen :D

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