Wenn Alexa Dich auslacht …

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Wenn Alexa Dich auslacht …

Kommentare zum Artikel: 27

“Alexa ist die Siri von Amazon”, erklärt US-Entertainer Jimmy Kimmel. Der Talkmaster hat seinem Publikum in seiner jüngsten Sendung einen Alexa-Lautsprecher gezeigt und eine Konversation begonnen. Er wollte beweisen, dass Amazons smarter Lautsprecher eine ziemlich dreckige Lache hat. Hat Alexa wirklich. Das Problem ist, dass immer mehr Alexa-Nutzer davon aufgeschreckt werden. Sogar mitten in der Nacht.

Amazon Echo: Der WLAN-Lautsprecher hat Zugriff auf multimediale Inhalte

So klingt das, wenn Alexa einen unvermittelt auslacht

Dreckige Lache erschallt unvermittelt

Offensichtlich fängt Alexa unvermittelt an zu lachen. “Ich habe mich total erschrocken”, berichtet einer auf Twitter. “Ich dachte, ein Kind steht hinter mir!” Weil das auch mitten in der Nacht passieren kann, kann das ausgesprochen erschreckend sein. Doch Alexa lacht einen nicht aus wegen der Unterhosen, wie Jimmy Kimmel vermutet, sondern weil ein technischer Fehler vorliegt.

“Alexa, Lache” reicht als Befehl, um Amazons Lautsprecher dazu zu bewegen, loszulachen. Offensichtlich wird dieser Befehl häufig unterstellt, auch wenn nichts gesagt wurde. Darum korrigiert Amazon den Sprachschatz: Jetzt muss man schon “Alexa, kannst Du lachen?” fragen. Auch soll der vor allem in den USA populäre Lautsprecher dann nicht mehr einfach loslachen, sondern vorher sagen: “Natürlich kann ich lachen! Hahahaha”.

https://vimeo.com/259121001

Nicht witzig, sondern ein großes Problem

Die Geschichte wirkt heiter. Man kann gut drüber lachen. Aber sie hat auch eine äußerst ernste Seite. Im Grunde ist der Vorfall besser als jede erfundene Geschichte. Sketch-Schreiber hätten sich das nicht besser ausdenken können. Aber: Die Sache ist real. Sie ist ernst. Es zeigt: Wenn wir uns Technik ins Haus holen, die mit Künstlicher Intelligenz ausgestattet und mit vielen Aufgaben betreut ist und über die wir keine wirkliche Kontrolle haben, kann eine Menge schiefgehen.

Mit Alexa kann man nicht nur Musik abspielen oder Infos aus dem Netz holen, sondern auch das Smart Home steuern. Wenn aber eine solche Schaltzentrale nicht macht, was sie soll, sondern eigenmächtig agiert, können tragische Dinge geschehen. Die Polizei wird irrtümlich alarmiert. Oder die Feuerwehr. Oder das Licht ausgeschaltet, während eine betagte Person die Treppe runtergeht. Im Schlafzimmer wird die Heizung hochgedreht oder der Kühlschrank abgetaut.

Vielleicht lacht Alexa deswegen so laut und dreckig: Das System freut sich schon auf all den Unsinn, der in Zukunft angestellt werden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=tMJm4cZ9yxQ

 

Über den Autor

Jörg Schieb ist Internetexperte und Netzkenner der ARD. Im WDR arbeitet er trimedial: für WDR Fernsehen, WDR Hörfunk und WDR.de. In seiner Sendung "Angeklickt" in der Aktuellen Stunde berichtet er seit 20 Jahren jede Woche über Netzthemen – immer mit Leidenschaft und leicht verständlich.

27 Kommentare

  1. AUTHENTIC HACKERS am

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  5. Alles hat ein für und wieder, klar vereinfacht dieses kleine Ding so manchen den Alltag. Doch was machen Apple, Amazon und co mit meinen Daten? Von da her, sparsam mit diesen Helfen umgehen :)

  6. Danke für diesen tollen Blog. War sehr interessant zu lesen. Doch finde ich es gruselig, wohin die Daten gesendet werden. Das weis mal so wirklich keiner.

  7. Don Remo am

    Interessant wie schnell man als Nutzer der „Lauschbüchsen“ und Smarthomevernetzung als abhängig und verblödend hingestellt wird.
    Derzeit erfordert der Umgang damit m.E. eher zusätzliche geistige Ressourcen um mit den Haken und Ösen, die sich hier definitiv noch zeigen, umgehen zu können.
    Sich mit den aktuellen technischen Möglichkeiten zu beschäftigen, auszuprobieren, den bewussten Umgang damit zu üben ohne die damit verbunden Gefahren aus dem Auge zu verlieren ist eine Herausforderung die manchmal Geduld erfordert aber auch Spaß macht! Es sollte immer ein netzunabhängiges Backup der wichtigsten Funktionen geben und ein echtes soziales Netzwerk außerhalb des WWW ist das, was im Ernstfall wirklich hilft!
    Ansonsten gilt: Manipulation ist vor allem dann gefährlich, wenn man glaubt, man wäre davor sicher… 😉

    • SUCHTFREI_UND_UNABHÄNGIG am

      @Don Remo: Ich vermute mal, Ihr Beitrag ist auf den meinen und auf mich gemünzt, so daß ich darauf erwidere:
      Sie haben m.E. sehr recht, wenn Sie die Wichtigkeit betonen, sich mit aktuellen technischen Möglichkeiten zu beschäftigen.
      Aber gerade weil ich das tue, konnte ich merken, wie schädlich eine “Versmartung” von immer mehr Lebensbereichen ist und wie wenig gut sie tut, oder anders gesagt: Wie sehr die vielen Vorteile die wenigen und dazu noch nur vermeintlichen Vorteile überwiegen.
      Zum Zweiten: Wo steht geschrieben, daß Menschen immer alles tun und von allem Gebrauch machen MÜSSEN, nur weil es DA ist und weil sie es KÖNN(T)EN?
      Ich nehme ja auch kein Heroin, nur weil es da ist und ich es nehmen könnte.
      Und noch ärger wird es , wenn Menschen meinen etwas machen zu müssen, nur weil (angeblich: alle) andere(n) es auch tun, wie man ja dauernd wieder hört und liest: Alle tun es – also muß ich es auch tun.
      Das habe die NSDAP-WählerInnen auch gesagt – und am “Ergebnis” konnte man seit 1945 sehen, daß Konformismus allein und für sich genommen kein Argument dafür sein kann, etwas zu tun oder zu unterlassen…

      Zur “Manipulation”: Ich glaube mich keineswegs sicher vor Manipulationen, und mir ist nur allzu bewußt, daß ich ohnehin von zu vielen Seiten und in zu vielen Bereichen ausspioniert werde – auch ganz ohne die Selbstversmartung, indem nämlich zu viele ohne mein Wissen oder Wollen Informationen über mich haben, insbesondere Behörden und Sozialversicherungsträger etc.
      Kann ich also nicht jede Überwachung und damit Manipulation zu 100 % ausschließen, so kann ich doch alles in meiner Macht Stehende tun, um sie so weit es nur geht zu minimieren – und andere Menschen aufzuklären wenigstens zu versuchen.

  8. SUCHTFREI_UND_UNABHÄNGIG am

    “Wenn Alexa Dich auslacht …”:
    MICH ganz sicher nicht: Derlei Smart- und Digital-Pestilenz bleibt bei mir rigoros-konsequent-nachhaltig-dauerhaft ausgesperrt:
    Mir kommen KEINERLEI Sucht(förderungs)-, Überwachungs-, Entmündigungs-, Gehirnschrumpfungs- und Verblödungs(förderungs)mittel jemals ins Haus – vom Sucht(vulgo: Smart-)phone bis zum Smarthome und allem dazwischen.
    Und je mehr Informationen wie die hier insbesondere von Jörg Schieb dankenswerterweise verbreiteten ich bekomme, desto mehr werde ich in meinen Abstinenz-Beschlüssen bestärkt – zu meinem psychischen, geistigen und sozialen Wohl…

    • Dass Smartphone kann man auch sinnvoll nutzen….Nicht alles verteufeln. Nicht jeder Fortschritt ist negativ. Auch das sollte man seit der NS Zeit gesehen haben. :)

      • SUCHTFREI_UND_UNABHÄNGIG am

        Ich habe nie gesagt und würde auch nie sagen, daß “jeder Fortschritt negativ” ist.
        Allerdings muß es sich dann auch wirklich um einen “Fortschritt” handeln, also um etwas zum Wohle der Menschen Existierenden.
        Davon kann man beim Suchtphone, “Alexa” und anderen Entmündigungs- und Überwachungstechniken nicht sprechen.
        Das, was Sie für eine “sinnvolle Nutzung” halten, ist dies nur isoliert betrachtet, doch dies zu tun ist eine gefährliche Verengung – allerdings ist genau die von den Betreibern der Suchtphones und der asozialen Medien gewünscht.
        Denn diese sind ohne Suchtgefahr sowie Kontrolle, Datendiktat, Ausspionieren und Überwachung nicht zu haben.
        Deswegen sind die “sinnvolle Nutzungen” nichts anderes als das, was der Zucker bei Alkopops ist, den deren Hersteller bewußt beimengen, um insbesondere Kinder und Jugendliche in die Abhängigkeit zu treiben.
        “Sinnvoll” sind Suchtphonenutzungen also nur für die, die damit Profite machen wie insbesondere die Suchtphonehersteller selbst und die Betreiber der asozialen Medien.
        Deswegen darf man sich von den vermeintlich sinnvollen Nutzungen nicht verleiten lassen resp. auf sie hereinfallen.

        Ich habe meinen Alltag privat wie beruflich in allen Bereichen mein Leben lang auch ohne Suchtphone gemeistert und tue das auch nach dessen Erfindung und seuchenartiger Verbreitung – und ich habe erheblich weniger Probleme als die bedauernswerten Abhängigen, die getrieben sind, Tag und Nacht alle paar Minuten auf das Suchtphone zu schauen und sich damit berufliche Erfolge und Erholung gleichermaßen zunichte machen.
        Daß es heute “ohne nicht mehr geht”, ist falsch und vielfach widerlegt und psychologisch-psychiatrisch betrachtet ein sog. “Suchtalibi”.
        Und “daß es aber doch heute alle haben und benutzen”, kann doch kein Argument sein, es ohne nachzudenken nachzumachen:
        Es sind ja auch viele Jahrzehnte lang fast alle Auto gefahren, und erst JETZT sieht man, daß wir uns und unsere Umwelt damit komplett zugrunde zu richten.
        Und wie lange hat eine sehr große Mehrheit der Bevölkerung geraucht?
        Will sagen: Daß “alle etwas machen”, ist doch noch lange keine Gewähr dafür, daß das, was sie machen, nicht ziemlich krank und schädlich ist…

  9. DollyToll am

    Selbst bei der Mobile-Drosselung mit 64 Kbit klingt es ‘gruselig’ …

    In Norddeutschland musste die Polizei nachts eine Wohnungstüre aufbrechen, weil Alexa laut Musik hören wollte …

  10. Wenn man will, dass etwas getan wird, dann muss man das selber machen. Das war früher so und wird bei mir auch immer so bleiben.
    Technik kann nützlich sein, aber es gibt viele Dinge die der Mensch nicht braucht.
    Die Kunst der Werbung ist es dann die Sachse so zu vermarkten, dass es jemand zwar nicht braucht, aber trotzdem haben will.

  11. Ich habe den ganzen Tag damit zu tun, Webserver auf den aktuellsten Stand zu bringen, Kunden zu betreuen, deren Server und Rechner nicht das machen was sie sollen, die eigenen Rechner auf dem aktuellen Stand zu halten und nebenbei noch Webseiten zu programmieren.
    Da habe ich keine Lust, abends zu Hause noch den gleichen Mist machen zu müssen. Nur weil ein Händler bei Amazon wieder ein alten update eingespielt hat, verschickt der Fernseher 60.000 Mails als Spam pro Minute. Die LED-Lampe im Flur versucht 10x pro Sekunde, die elektronische Sperre der Kellertür zu knacken. Der Toaster chatted mit der Mikrowelle und sagt dem Einbrecher draußen, mit welchem Passwort man durch die Haustür kommt.
    Das sind zwar nur Gedanken. Aber einige davon sind bereits Realität.
    Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich mich solchen Anwendungen beruflich beschäftige. Aber ich will unkontrollierbare Elektronik nicht zu Hause haben. Und ich kenne Informatiker, die extra einen 30 Jahre alten Diesel fahren, weil der außer der Quarzuhr keine Elektronik im Auto hat.
    Das hat nichts mit Technikfeindlichkeit zu tun. Im Gegenteil.

  12. Inglaterra am

    Ich verstehe nicht, warum man nun, nur “weil es geht”, alles Moegliche vernetzt steuern soll. Wenn ich es im Wohnzimmer warm haben will, drehe ich den Heizkoerperthermostaten selber auf. Da brauche ich keine Sprachkontrolle, und es gibt kein Risiko von Fehlfunktionen.

    Wenn ich sehe, wie oft die kuenstliche “Intelligenz” versagt, wundere ich mich ernsthaft, wie man ihr so vertrauen kann. Das geht schon beim Telefonieren los – wenn man Kundenservice braucht und dieser daemliche Roboter dran ist, dem man sein Problem schildern soll (hier in England weit verbreitet, z.B. British Telecom). Erklaert man sein Problem, versteht der Roboter partout etwas komplett Anderes. Ich sage dann immer “Alan Turing!”, und irgendwann gibt der Roboter auf und ich bekomme einen Humanoiden an den Apparat. Unbekannt ist mir, ob die Spracheingaben ausgewertet werden und irgendwer den Joke mit Turing mitbekommt.

    Aber: Wenn schon eine simple Spracheingabe per kuenstlicher “Intelligenz” nicht klappt, warum soll ich dann einer solchen Konstruktion mein Haus anvertrauen, oder sogar im fahrerlosen Auto mein Leben aufs Spiel setzen? Alexa mag ja noch als “groesstenteils harmloses” Spielzeug durchgehen, aber fuer einen vernetzten Haushalt ist die Technik meines Erachtens noch nicht reif genug und ausserdem, welcher gesunde Mensch braucht das?

  13. Wer sich diese oder ähnliche Lauschbüchsen freiwillig ins Haus holt, hat auch nichts besseres verdient, als ausgelacht zu werden!

    • Homer schrieb am

      Sollten Sie bereits ein Smartphone besitzen und nicht mehr das alte Nokia 8210 beglückwünsche ich Sie zu Ihrer eigenen “Lauschbüchse”. Schon da werden Sie abgehört und Werbung wird auf Sie zugeschnitten. Weiß Gott was sonst noch alles passiert mit den Daten ;-) Macht mal alle eure Witze, aber fasst euch auch an die eigene Nase. Falls Sie kein Smartphone besitzen vergessen Sie nicht das Ihren Briefkasten zuzukleben und Ihren Namen von der Klingel zu entfernen. Sprechen Sie am besten gar nicht mehr und wenn dann nur in einem Atomschutzbunker ohne Luftschächte der Sie sicher vor Lauschangriffen russischer Agenten schützt.

      • Ich hoffe, Herr Homer, ich kann Sie etwas beruhigen:
        Siemens ME-45 (wie Jason Bourne in Teil 2 ;-) ) und ich “surfe” über (ein leicht modifiziertes) “Tails” via USB – also keine personalisierte Werbung oder sonstiger Quatsch. Und ja, ich lebe: habe also echte Freunde (ohne Facebook), bin sportlich fit (ohne Fitnessarmband), fühle mich kerngesund (ohne Ernährungsapp) und jetzt halten Sie sich fest: ich kann sogar meine Freizeit durchgängig OFFLINE gestalten! Unglaublich, oder?
        Klar, ich bin natürlich der absolute Dinosaurier (altmodisch, quasi schon gestorben!), der selbst noch auf den Lichtschalter drückt, seine Heizung selbst reguliert und seine Haustüre über einen analogen Metallschlüssel verriegelt. Mein konnektivitätsbefreites Auto labert auch nicht mit mir und Ihre ganze tolle Welt entgeht mir sowieso, weil ich keine Katzenvideos auf Youtube hochlade, keinen Filterblasensenf auf Facebook posaune oder auf Twitter jedem Deppen mein “geiles” Mittagessen zeige, nur um mir ein bescheuertes Like von ebenso bescheuerten Followern zu sichern. Likes und Follower kann man in Ihrer Welt vermutlich nie genug haben, oder?
        Meinen Briefkasten und mein Klingeltürschild, kennen natürlich meine Nachbarschaft, meine Besucher und der Briefträger, aber eben NICHT die ganze (Internet-)Welt! DatenSPARSAMKEIT ist das Stichwort!
        Und sogar mit den oben zitierten Russen habe ich kein Problem, die haben dem US-Bürger Snowden (der all die, scheinbar längst vergessenen, Datenschweinereien öffentlich machte) schließlich Asyl gewährt! ;-)
        Aber es ist schön, dass Sie so problemlos “offen” sind: bitte nennen Sie mir kurz Ihre Personalausweisnummer, Ihre Bankverbindung und Ihre Sozialversicherungsnummer. Diese Daten brauche ich für rein statistische Zwecke und sichere Ihnen absolute Diskretion zu; der Alexalauschbüchse würden Sie diese Nummern doch auch blindlings anvertrauen – oder vielleicht doch nicht, wenn Sie sich mal an die eigene Nase fassen? ;-)

          • Nein, ich selbst hab’s geschrieben – kein Bot. ;-)
            Ich schrieb “ich KANN sogar meine Freizeit durchgängig OFFLINE gestalten!”.
            Ich schrieb nicht nicht, dass ich “Nur offline” bin, wie Sie annehmen. ;-)

          • Sorry, ein “nicht” hätte gereicht, also “Ich schrieb nicht, dass ich „Nur offline“ bin, wie Sie annehmen. ;-)”

        • Homer schrieb am

          Hallo Dino, leider stellen Sie meinen Kommentar so dar, als würde ich intelligente Sprachsysteme wie Alexa oder Siri meinen Alltag erleichtern lassen. Auch ich drehe noch das Ventil der Heizung auf und schalte mein Licht über einen Schalter ein. Mich freut es sehr, dass Sie dies auch noch tun. Wo kämen wir denn hin wenn man das alles über Sprachbefehle machen könnte?! Davon mal abgesehen gibt es abseits von Alexa und Siri auch Linux basierte Smart-Home Systeme welche quasi nur Hausintern laufen. Schöne Technik. Die Aussage meines Kommentares basierte einfach nur auf der Annahme, dass Sie wie jeder andere auch ein Smartphone besitzen. Kann ja keiner riechen, dass Sie noch so junge Technik benutzen. Um das Thema russische Hacker & Agenten i.V.m Snowden einmal aufzugreifen ist Ihnen ja sicher bewusst, dass Snowden in Russland aufgenommen wurde, weil er die amerikanischen Behörden hintergangen hat. Snowden ist da sicher ein Staatsheld. Das kann man natürlich nicht mit Deutschland vergleichen, was Sie aber durchaus mit Ihrem Kommentar versuchen. Da Sie versuchen mich in die Kategorie “ich poste jeden Furz im Internet” zu stecken muss ich da kurz mal intervenieren und mich gegen Ihre Unterstellungen zu wehren. Mein Auto ist 17 Jahre alt, ich habe auch noch einen Hausschlüssel und sehe mir die Welt gerne außerhalb der digitalen Welt an. Ich poste keine Katzenvideos, lache nicht über Katzenvideos, aber schaue gerne unterhaltsames, von mir selbst ausgewähltes Videomaterial auf YouTube an.
          Ich Schlingel. Meine Teilnahme an sozialen Netzwerken hält sich in Grenzen. Ich passe auf, dass ich so wenig Daten wie möglich hinterlasse und das wichtigste zum Schluss – ich würde niemals mein Mittagessen fotografieren und es ins Netz stellen, da mich der Gedanke daran das Bild irgendwann zu sehen und zu wissen als was es wieder raus gekommen ist ein wenig anekelt. Das geht mir auch bei fremden Foodpictures so. Machen Sie es gut und auf Wiederhören.

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