Die Grünen ohne Worte

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Die Grünen ohne Worte

Kommentare zum Artikel: 3

Reden gehört für Politiker zum Alltagsgeschäft. Aber auch die wohlgewählte Geste ist ein wichtiges Mittel der Politik. Beispiele für gelungene Politikergesten sind das berühmte “Victory”-V-Handzeichen des britischen Premierministers Winston Churchill im Zweiten Weltkrieg oder Willy Brandts historischer Kniefall. Aber es gibt auch Bewegungen und Gebärden, die komplett missglücken und eher peinlich wirken. Man denke nur an Peer Steinbrücks Stinkefinger in der Pantomime-Serie des SZ-Magazins “Sagen Sie jetzt nichts”. Das Foto seines hochgereckten Mittelfingers schadete dem SPD-Kanzlerkandidaten im Bundestagswahlkampf 2013 sehr.

Auf die Bühne der Polit-Körpersprache haben sich jetzt auch die NRW-Grünen begeben. Zum Weltfrauentag am 8. März veröffentlichte die Partei auf ihrer Seite und auf Facebook eine Fotoserie. Mit kreativer Gestik und Mimik beantworten darin prominente und weniger prominente NRW-Grüne Fragen zum Gender-Verhältnis und Feminismus. Überschrift der Bilderserie “Gleichberechtigung ohne Worte”:

Sylvia Löhrmann, Bildrechte: Grüne NRW

Stefan Engstfeld, Bildrechte: Grüne NRW

Mona Neubaur, Sven Lehmann, Bildrechte: Grüne NRW

Johannes Remmel, Bildrechte: Grüne NRW

Barbara Steffens, Bildrechte: Grüne NRW

Die grüne Gebärden-Parade wird im Netz eifrig diskutiert und bespöttelt. “Was will uns die NRW-Schulministerin sagen???”, schreibt etwa CDU-Landeschef Armin Laschet auf Twitter. Löhrmann antwortet: “Gleichberechtigung fühlt sich gut an! Mensch, da hätten Sie eigentlich selbst drauf kommen können.” Die Ministerin fügt ein “Zwinkerndes Gesicht” hinzu. Eine Diskussion haben die Grünen immerhin mal wieder ausgelöst. Bleibt am Ende die Frage, ob Gesten, die man hinterher erklären muss, so richtig wirken.

About Author

Jahrgang 1974. Geboren im westlichen Münsterland. Ich berichte seit 2002 über Politik und News aus Nordrhein-Westfalen. Bis 2007 für die taz, danach knapp fünf Jahre als Korrespondent der Nachrichtenagentur ddp/dapd. Seit 2012 arbeite ich für den WDR.

3 Comments

  1. Die Grünen können machen was immer sie wollen, sie bleiben ein Schadfaktor für Deutschland. Für mich sind die weder gleichberechtigt noch sonst irgend etwas, ausser entbehrlich!

  2. Es ist einfach ein Traum: Grüne ohne ihr bigottes nervtötendes Genöhle. Jetzt müssen nur noch die Bilder von diesen Oberlehrern weg.

  3. sticky joe on

    Bei mir sind beide gleich:
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