Corona-Lektüretipp 4: Tentakel

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Corona-Lektüretipp 4: Tentakel

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Fünf kurze Lesetipps aus der Corona-Zeit, die neulich zwischendurch bei “Cosmo” liefen, zum Nachhören und Nachlesen, hier die Nummer 4:

Mein Tipp heute ist ein Roman aus der Dominikanischen Republik: „Tentakel“ von Rita Indiana, die übrigens in Lateinamerika auch als Sängerin berühmt ist. Die Story führt in die 2030er Jahre, nach der Klimakatastrophe ist alles anders – und eigentlich unerträglich. Acilde, Dienstmädchen einer Voodoo-Priesterin, muss sich deshalb in einen Mann verwandeln und durch die Zeit reisen, um diese Katastrophe, die sich ereignet hat, mit allen möglichen Tricks und Kniffen und Zaubereien sozusagen vorher verhindern zu können. Hört sich verrückt an? Ist es auch – eine der abgedrehtesten Geschichten ever. Aber auch eine, die auf eine völlig irre Weise Sinn macht. Und: Die einen lange nicht mehr loslässt. Perfekt für lange Quarantäne-Tage: Im Hirn spinnt sich diese Story weiter und weiter und weiter – bei mir eigentlich: bis heute.

(Wagenbach, Euro 18)

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