Sommer, Sonne, Bücher: Die Mittferientipps …

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Sommer, Sonne, Bücher: Die Mittferientipps …

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Mittferienzeit, Sommerloch und ein paar auf verschiedene Weise sonnige Bücher, die man unter diesen Umständen sehr gut lesen kann – und zwar besonders dann, wenn in diesem Jahr kein eigener Urlaub drin ist:

“Sun Detective” von William Wells zum Beispiel (Heyne Taschenbuch, Euro 9,99, übersetzt von Wolfgang Müller); Expolizist Jack Starkey, ein Haudegen vor dem Herrn, hat sich als Barbesitzer in Florida niedergelassen; dort berät er mit viel schwarzem Humor die örtliche Polizei bei einer Mordserie an Multimilliardären; ein sarkastisch-sonniger Krimi mit jeder Menge Witz und Pfiff.

“Welch schöne Tiere wir sind” von Lawrence Osborne (Piper Verlag, Euro 22, übersetzt von Stephan Kleiner) entführt auf die griechische Insel Hydra, wo zwei junge Frauen aus England und den USA auf einen syrischen Flüchtling treffen, was eine von ihnen auf die Idee zu einem fiesen Plan mit ungeahnten Folgen veranlasst; ein elegant-sommerlicher Psychothriller mit jeder Menge Licht – und noch mehr Schatten.

Drei Kinder aus weniger wohlhabenden Verhältnissen bekommen eine Freikarte für die ganze Freibadsaison, nachdem sie im Frühling im Hallenbad ein Baby vor dem Ertrinken gerettet haben, der Roman “Freibad. Ein ganzer Sommer unter dem Himmel” (Peter Hammer Verlag, Euro 14,–) begleitet sie bei den Abenteuern, die sie dabei erleben – ein wunderbar frisches, auch mal zu Herzen gehendes Kinder- und Jugendbuch für die ganze Familie, für das Will Gmehling im Juli verdientermaßen mit dem begehrten Luchs-Preis ausgezeichnet wurde.

Und was, wenn ein Mensch am liebsten immer nur an einem ganz bestimmten Ort Urlaub machen möchte, an dem er somit im Prinzip schon immer war? Dann gehört er zur speziellen Spezies des Stammgastes. Und dann kann möglicherweise irgendwann ein so wunderbares Buch entstehen wie “Sehnsucht Meer. Vom Glück in Jesolo”, mit dem der österreichische Schriftsteller Alois Schöpf seinem ganz besonderen Lieblingsort ein Denkmal setzt, zusammen mit dem Fotografen Erich Hörtnagl. (Edition Raetia, Euro 28 – in diesem Fall überraschend viel Buch für überraschend wenig Geld)

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