Der WDR-Kandidatencheck

https://blog.wdr.de/ihrewahl/ihre-wahl/

Der WDR-Kandidatencheck

Kommentare zum Artikel: 34

Wer die Wahl hat…

In Nordrhein-Westfalen wird am 14. Mai ein neuer Landtag gewählt. Wir wollen daher möglichst vollständig darüber informieren, wer sich in NRW eigentlich zur Wahl stellt. Jeder Bürger soll alle Kandidaten/innen aus seinem Wahlkreis in kurzen Videos vergleichen können.

Wer stellt sich zur Wahl?

Wer sind die Menschen, die sich im größten Bundesland in insgesamt 128 Wahlkreisen zur Wahl stellen, um die Bürger im Parlament zu vertreten? Wofür stehen sie? Was wollen sie erreichen? Was versprechen sie?

Das ist die Idee: Wir wollen den Bürgern sämtliche Kandidaten aus ihrem jeweiligen Wahlkreis nahe bringen. Allen Kandidatinnen und Kandidaten bieten wir dafür die Möglichkeit, sich ihren Wählern in kurzen Interviews vorzustellen.

Wie soll das aussehen?

Damit die Kandidaten/innen dieselbe Chance haben und damit die Bürger die beste Vergleichsmöglichkeit haben, sind alle Interviews gleich formatiert, aufgenommen als Live-Interview, d.h. kein Schnitt, keine Wiederholung und 4 Minuten Zeit.

Gleichbehandlung bedeutet auch, dass allen Teilnehmenden dieselben Fragen gestellt werden. Eine Frage bezieht sich auf regionale/lokale Besonderheiten des Wahlkreises bzw. der Region.

 Wer ist dabei?

Umgerechnet auf die Wahlkreise in NRW rechnen wir mit rund 1.000 Interviews. Genau wissen wir das noch nicht: Die Kandidaten-Listen der Parteien liegen noch nicht vor, außerdem wird es auch noch Einzelkandidaten/innen geben.

Sie werden beim WDR-Kandidatencheck die Möglichkeit haben, den Menschen hinter dem Namen etwas genauer kennenzulernen. Ab sofort haben Sie auch bereits die Möglichkeit, uns Fragen für den Kandidaten-Check vorzuschlagen. Was ist für Sie entscheidend bei dieser Landtagswahl? Der Rest ist ja ohnehin: Ihre Wahl.

Fragen, Anregungen, Meinungen? Schreiben Sie uns gern: ihrewahl@wdr.de oder direkt unten in die Kommentare. #IhreWahl

P.S. Wir haben kurz vor Weihnachten alle potentiell zur Landtagswahl antretenden Parteien bereits über diese Idee informiert. Der Brief von Fernsehdirektor Jörg Schönenborn an die Parteien ist hier verlinkt. (pdf-Dokument)

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben uns mit dieser Idee vom finnischen Rundfunk inspirieren lassen, der eine Kandidaten-Galerie zur finnischen Parlamentswahl 2015 (Update 10.03.17: Link führt nun auf das neue Angebot von YLE zur Kommunalwahl) angeboten hatte. Unser Projekt zur Landtagswahl 2017 ist zwar an einigen Stellen (etwa der strengen Gleichheit der Fragen) deutlich anders als das finnische Vorbild – aber erwähnt werden sollte diese Vorbildfunktion unbedingt.

Das Vorbild: Die Kandidatengalerie des finnischen Rundfunks YLE

34 Kommentare

    • Und was bietet die AfD in der Wirtschafts-, Finanz-, Schul- und Umweltpolitik?

      Antwort: Nichts, aber auch absolut nichts!!!!!

    • AFD Wahlprogramm mal wirklich ganz durch gelesen? Ich bezweifele es. Kann man übrigens nun auf der AFD Webseite kostenlos downloaden.

    • die einzig richtige Wahl! CDU und SPD haben lange genug ihre Unfähigkeit zur Schau gestellt. Wer das bis heute nicht verstanden hat muss ganz schön blind und naiv sein.

      • Dorothea Karin am

        Die Politik braucht neue Reformen, ein soziales Gleichgewicht und Gerechtigkeit. Gesetze die unserer Multi-Kulturellen Gesellschaft gerecht werden und ein Einkommen das auch im Alter ein ausreichendes Auskommen ermöglicht. Der Bürger sollte ein Mitspracherecht und eine Pflicht zur Wahlbeteiligung vermittelt bekommen.

  1. Na ob der bekannt linkslastige WDR die geeignete Plattform für einen solchen Kandidatencheck ist, ein Check bei dem eigentlich Neutralität gefordert ist um die Bewertungen der einzelnen Kandidaten vergleichbar zu halten, das wage ich dann doch zu bezweifeln.

    • Sehr geehrter „winterwind“, nur zum Verständnis, da der Zusatz „Kandidatencheck“ falsch gedeutet wurde: Die Kandidaten werden nicht bewertet, ihnen werden Fragen gestellt. Da wir diese Fragen im Vorfeld transparent machen und allen Kandidat/Innen die gleichen stellen werden, ist eine Vergleichbarkeit gegeben.

    • Da wird sicher in erster Linie gegen die AfD gehetzt und einige Polit- und Meinungs-Eliten werden uns berichten wollen, dass das alles Rechtsradikale Dumpfbacken sind. Ich hoffe, die AfD bekommt 15 % und mehr in NRW und sei es nur aus Protest.

      • Sehe ich auch so. Je mehr gehetzt wird, desto offensichtlicher wird die Angst von einigen Mächtigen. Das AfD-Bashing ist mehr als eindeutig. Gerade deswegen werde ich zu den 15% beitragen. CDU und SPD sind aus meiner Sicht zu einer Einheitspartei verschmolzen und für mich unwählbar geworden.
        Die AfD ist zwar eher rechts angesiedelt, aber keineswegs radikal oder extrem, wie man es uns permanent eintrichtern will. Ich für mein Teil distanziere mich klar und deutlich von rechten, aber auch von linken Krawallbrüdern. Ich werde aber Protest wählen. Vermutlich bekommt die AfD eine Chance und muss nach der Wahl liefern.
        Verhinderung der Bargeldabschaffung, Bekämpfen von Kriminalität, Abschieben abgelehnter Asylbewerber und ein Beenden des Klimamärchens sind für mich wichtige Themen, welche die AfD hoffentlich anpackt.

        • Mut zur Wahrheit am

          Es heißt ja immer, man solle nicht „alle AfD-Wähler als rechte Dummschwätzer“ betiteln. Aber was machen denn AfD-Wähler? Sie bezeichnen „alle“ Ausländer als radiokal, oder Terroristen, oder Kanacken.

          Ich sage dazu einzig und alleine nur noch:
          Man sollte eben nicht von sich auf andere schließen und erst mal mit der Kritik bei sich selbst anfangen. Denn, dass die AfD ein Problem mit Rassisten und Menschenfeinden hat steht außer Frage.

          • Mut zur Wahrheit am

            Oh, jetzt habe ich noch einen Satz vergessen.

            Wer die AfD wählt ist möglicherweise selbst kein Rassist, aber er wählt Rassisten. Und DAS ist das Traurige, das man wachen Auges beachten sollte.
            Und wer bei Trump sagt, man solle ja „erstmal abwarten, was passiert“, der sei an 1933 erinnert, als ganz viele auch sagten, man solle erstmal abwarten, was Hitler so mache.

            Wer hier der Kriegstreiber ist, ist für mich ganz offensichtlich.

        • „… ein Beenden des Klimamärchens sind für mich wichtige Themen, welche die AfD hoffentlich anpackt“ und dann dafür sorgt dass, wie in USA demnächst, der Braunkohleabbau weiter gefördert und Gruben wieder geöffnet und „saubere“ Steinkohle verbrannt werden kann. Welch Geistes Kind sind Sie ??? Schon allein das ist ein Grund AFD NICHT zu wählen, und ich hoffe das viele Menschen in der Republik so denken.

        • M. Grunewald am

          auch ich sehe, dass man die beiden Parteien CDU und SPD, dazu auf jeden Fall noch die Grünen nicht mehr wählen kann. Sie haben sich sehr weit entfernt, von dem, was der Bürger wünscht, nämlich Mitsprache zu wichtigen Themen. Und das hätte man mit den Wahlen verbinden können. Das die AfD nicht mehr wählbar ist, haben sie sich selbst zu verdanken, da sie derzeit ein chaotisches Bild abgeben und keine Ahnung von realer Politik haben. Bleibt aus meiner Sicht nur noch die FDP. Und da muss man sich fragen, sind sie personell gut aufgestellt. Unsere Politiker sollten sich in 1. Linie mal um ihre Bürgern kümmern, die sie bezahlen und nicht mit Auslandsproblemen und sich selbst beschäftigen.

      • „Da wird sicher“ = ich hab keine Ahnung, aber ich glaube das einfach mal. Dumm schwätzen ist ja auch sooo viel bequemer, als sich selbst ein Bild zu machen. Sie haben bestimmt einen Vormund, bei einen erwachsenen und mündigen Bürger kann ich mir so viel Naivität immer noch nicht vorstellen.

      • Jankowski, Ursula am

        da wird ganz sicher nicht gegen irgendeine Partei gehetzt. Allen Teilnehmern wurden die gleichen Fragen zu verschiedenen politischen Themen gestellt.
        Außerdem: warum erst mal meckern bevor noch irgendetwas veröffentlicht wurde ?????

    • Sascha Rodenbüsch am

      Das ganze lief sehr fair. Es wurden nur feste Fragen beantwortet. Da war überhaupt nichts zu beanstanden;) Top!

  2. Guten Morgen.
    Ich schlage vor, dass sich nicht nur eine Frage auf regionale/lokale Besonderheiten des Wahlkreises bzw. der Region bezieht. Auf Landesebene ist m.E. die Politik vor Ort zu wichtig. Es sollte m.E. 50% der Fragen zu lokalen Aufgabe gestellt werden.
    Und in die Richtung zielt auch mein ihlatlicher Fragenwunsch. Wie, mit welchen maßnahmen stellt sich der/die Kandidat(in) vor, das offenkundige Gegeneinander von Landesriegierung und Kommunen mehr in ein Miteinander umzudeuten?

    • Sehr geehrter Frank Druhm, Danke für die Anregung. Auch die allgemeinen landespolitischen Fragen zu bestimmten Themen sind ja zumeist auch auf die jeweilige Region (bzw. den Wahlkreis) übertragbar und dementsprechend von den Kandidaten zu beantworten. Wenn wir zu sehr auf lokale Ebene gehen, ist zudem eine allgemeine Vergleichbarkeit schwieriger – und es sind ja nun mal keine Kommunalwahlen… Aber wir denken nochmal über die Verteilung nach. Danke auch für Ihre inhaltliche Frage!

  3. Lieber WDR,… Ups, ich kenn diese Kandidaten gar nicht ..weder in Finnland noch in NRW.
    Wurden diese in NRW -so wurde ja immer gesagt – alle mit ins Boot geholt ?
    Diese Boot ist aber schon längst untergegangen -oder ?

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,
    mein Name ist Bernd Reichert, ich bin Direktkandidat der AfD für Aachen II.
    Gerne möchte ich an Ihrem Kandidatencheck teilnehmen.
    Sie können mich via Email kontaktieren, meine website
    afd-bereichert-nrw.de
    wird erst Ende Januar online sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Reichert

    • Sehr geehrter Herr Reichert, besten Dank für Ihr Interesse. Unser Kontakt wird über die jeweiligen Sprecher bzw. Wahlbeauftragten der Parteien laufen – Sie hören von uns!

  5. Lieber WDR,
    ich halte das Projekt für eine sehr gute Idee und wünsche Ihnen für die Umsetzung viel Erfolg. Ich kann nicht nachvollziehen, warum (egal welcher politischen Richtung man angehört) solche Dinge immer sofort in Frage gestellt werden müssen. Es bietet jedem Kandidaten/jeder Kandidatin die Möglichkeit, sich zu bestimmten Fragen zu äußern – und ich bin davon überzeugt, dass die Redakteure des WDR sehr verantwortungsvoll mit der Auswahl der Fragen umgehen – und seine politischen Ansichten kund zu tun. Von daher bietet das Medium allen Interessierten (oder auch Weniger-Interessierten) eine Gelegenheit, sich mit den Kandidaten in seinem Wahlkreis auseinanderzusetzen – wohlwissend, dass natürlich nur ein kleines Spektrum abgebildet werden kann.

  6. Früher habe ich immer SPD gewählt, aber nach den Geschehnissen der letzten Jahre wählen wir jetzt Republikaner, denn eine Arbeiterpartei ist die SPD nicht mehr

  7. Jürgen Rinne am

    Die Vorstellung der Kandidaten kann ich nicht nur innhaltlich voll gutheissen sonder werde Sie auch Praktisch unterstützen.Da mir zu verschiedenen Gelegenheiten mittgeteilt wurde das der Moderne Mensch nicht in der Lage ist Sätze mit mehr als 12Worten zu Verstehen, werde ich meine Antworten sehr kurz halten,ich mach ja auch was mit Twitter da wird man ja auch ewas in seiner Kreativen Art eingeschrängt ,kann also nicht die schöne Bandbreite der Deutschen Sprache nutzen. Also aus den Vorgenannten Gründen sollten die meisten Fragen mit einfachem ja oder nein beantwortet werden können.Dann bleibt bei der Frage mit dem lokalem Bezug wenigstens Zeit für 2 bis 3 Sätze.Ich wünsche Ihrem Team viel Glück bei Ihrem Vorhaben.

  8. Moeschtijall am

    Vielleicht sollten die Kandidaten auch die vorgegebenen Fragen selbst vorlesen. Nicht selten ist zu beobachten, daß bei Fragestellung durch die Moderatoren deren eigene Haltung zur aktuellen Situation sehr deutlich zu erkennen ist! Das verstehe ich dann nicht mehr unter neutraler Information!

  9. Dieter Ferber am

    In der Schlacht um Wählerstimmen werden leider oft Argumente der Landespolitik mit denen der Bundespolitik fälschlicherweise missbraucht. Die Abgrenzungen sind zwar nicht immer eindeutig, sollten aber unbedingt bei der Fragestellung beachtet werden.
    Um wirklich politische Veränderungen zu bewirken, muss der Einfluss der großen, festgefahrenen Parteien sinken.
    Die Jugend- und Entwicklungspartei Deutschlands, die erst dieses Jahr gegründet wurde, hat viele junge, unverbrauchte Köpfe und ein sehr interessantes, politisches Programm, welches sehr ansprechend ist. Ich denke die Jugend von heute muss sich mehr politisch beteiligen und sollte deshalb die Möglichkeit bekommen, sich einen Ruf zu verdienen.

Einen Kommentar schicken

Die mit * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden.

Um Ihren Kommentar zu versenden, beantworten Sie bitte die folgende Frage: *

Top