Der WDR-Kandidatencheck

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Der WDR-Kandidatencheck

Kommentare zum Artikel: 14

Wer die Wahl hat…

In Nordrhein-Westfalen wird am 14. Mai ein neuer Landtag gewählt. Wir wollen daher möglichst vollständig darüber informieren, wer sich in NRW eigentlich zur Wahl stellt. Jeder Bürger soll alle Kandidaten/innen aus seinem Wahlkreis in kurzen Videos vergleichen können.

Wer stellt sich zur Wahl?

Wer sind die Menschen, die sich im größten Bundesland in insgesamt 128 Wahlkreisen zur Wahl stellen, um die Bürger im Parlament zu vertreten? Wofür stehen sie? Was wollen sie erreichen? Was versprechen sie?

Das ist die Idee: Wir wollen den Bürgern sämtliche Kandidaten aus ihrem jeweiligen Wahlkreis nahe bringen. Allen Kandidatinnen und Kandidaten bieten wir dafür die Möglichkeit, sich ihren Wählern in kurzen Interviews vorzustellen.

Wie soll das aussehen?

Damit die Kandidaten/innen dieselbe Chance haben und damit die Bürger die beste Vergleichsmöglichkeit haben, sind alle Interviews gleich formatiert, aufgenommen als Live-Interview, d.h. kein Schnitt, keine Wiederholung und 4 Minuten Zeit.

Gleichbehandlung bedeutet auch, dass allen Teilnehmenden dieselben Fragen gestellt werden. Eine Frage bezieht sich auf regionale/lokale Besonderheiten des Wahlkreises bzw. der Region.

 Wer ist dabei?

Umgerechnet auf die Wahlkreise in NRW rechnen wir mit rund 1.000 Interviews. Genau wissen wir das noch nicht: Die Kandidaten-Listen der Parteien liegen noch nicht vor, außerdem wird es auch noch Einzelkandidaten/innen geben.

Sie werden beim WDR-Kandidatencheck die Möglichkeit haben, den Menschen hinter dem Namen etwas genauer kennenzulernen. Ab sofort haben Sie auch bereits die Möglichkeit, uns Fragen für den Kandidaten-Check vorzuschlagen. Was ist für Sie entscheidend bei dieser Landtagswahl? Der Rest ist ja ohnehin: Ihre Wahl.

Fragen, Anregungen, Meinungen? Schreiben Sie uns gern: ihrewahl@wdr.de oder direkt unten in die Kommentare. #IhreWahl

P.S. Wir haben kurz vor Weihnachten alle potentiell zur Landtagswahl antretenden Parteien bereits über diese Idee informiert. Der Brief von Fernsehdirektor Jörg Schönenborn an die Parteien ist hier verlinkt. (pdf-Dokument)

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Wir haben uns mit dieser Idee vom finnischen Rundfunk inspirieren lassen, der eine Kandidaten-Galerie zur finnischen Parlamentswahl 2015 angeboten hatte. Unser Projekt zur Landtagswahl 2017 ist zwar an einigen Stellen (etwa der strengen Gleichheit der Fragen) deutlich anders als das finnische Vorbild – aber erwähnt werden sollte diese Vorbildfunktion unbedingt.

Das Vorbild: Die Kandidatengalerie des finnischen Rundfunks Yle

14 Kommentare

  1. Na ob der bekannt linkslastige WDR die geeignete Plattform für einen solchen Kandidatencheck ist, ein Check bei dem eigentlich Neutralität gefordert ist um die Bewertungen der einzelnen Kandidaten vergleichbar zu halten, das wage ich dann doch zu bezweifeln.

    • Sehr geehrter „winterwind“, nur zum Verständnis, da der Zusatz „Kandidatencheck“ falsch gedeutet wurde: Die Kandidaten werden nicht bewertet, ihnen werden Fragen gestellt. Da wir diese Fragen im Vorfeld transparent machen und allen Kandidat/Innen die gleichen stellen werden, ist eine Vergleichbarkeit gegeben.

  2. Guten Morgen.
    Ich schlage vor, dass sich nicht nur eine Frage auf regionale/lokale Besonderheiten des Wahlkreises bzw. der Region bezieht. Auf Landesebene ist m.E. die Politik vor Ort zu wichtig. Es sollte m.E. 50% der Fragen zu lokalen Aufgabe gestellt werden.
    Und in die Richtung zielt auch mein ihlatlicher Fragenwunsch. Wie, mit welchen maßnahmen stellt sich der/die Kandidat(in) vor, das offenkundige Gegeneinander von Landesriegierung und Kommunen mehr in ein Miteinander umzudeuten?

    • Sehr geehrter Frank Druhm, Danke für die Anregung. Auch die allgemeinen landespolitischen Fragen zu bestimmten Themen sind ja zumeist auch auf die jeweilige Region (bzw. den Wahlkreis) übertragbar und dementsprechend von den Kandidaten zu beantworten. Wenn wir zu sehr auf lokale Ebene gehen, ist zudem eine allgemeine Vergleichbarkeit schwieriger – und es sind ja nun mal keine Kommunalwahlen… Aber wir denken nochmal über die Verteilung nach. Danke auch für Ihre inhaltliche Frage!

  3. Lieber WDR,… Ups, ich kenn diese Kandidaten gar nicht ..weder in Finnland noch in NRW.
    Wurden diese in NRW -so wurde ja immer gesagt – alle mit ins Boot geholt ?
    Diese Boot ist aber schon längst untergegangen -oder ?

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,
    mein Name ist Bernd Reichert, ich bin Direktkandidat der AfD für Aachen II.
    Gerne möchte ich an Ihrem Kandidatencheck teilnehmen.
    Sie können mich via Email kontaktieren, meine website
    afd-bereichert-nrw.de
    wird erst Ende Januar online sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Bernd Reichert

    • Sehr geehrter Herr Reichert, besten Dank für Ihr Interesse. Unser Kontakt wird über die jeweiligen Sprecher bzw. Wahlbeauftragten der Parteien laufen – Sie hören von uns!

  5. Lieber WDR,
    ich halte das Projekt für eine sehr gute Idee und wünsche Ihnen für die Umsetzung viel Erfolg. Ich kann nicht nachvollziehen, warum (egal welcher politischen Richtung man angehört) solche Dinge immer sofort in Frage gestellt werden müssen. Es bietet jedem Kandidaten/jeder Kandidatin die Möglichkeit, sich zu bestimmten Fragen zu äußern – und ich bin davon überzeugt, dass die Redakteure des WDR sehr verantwortungsvoll mit der Auswahl der Fragen umgehen – und seine politischen Ansichten kund zu tun. Von daher bietet das Medium allen Interessierten (oder auch Weniger-Interessierten) eine Gelegenheit, sich mit den Kandidaten in seinem Wahlkreis auseinanderzusetzen – wohlwissend, dass natürlich nur ein kleines Spektrum abgebildet werden kann.

  6. Früher habe ich immer SPD gewählt, aber nach den Geschehnissen der letzten Jahre wählen wir jetzt Republikaner, denn eine Arbeiterpartei ist die SPD nicht mehr

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